Menachot 11
שְׁתֵּי הַלֶּחֶם נִלּוֹשׁוֹת אַחַת אַחַת, וְנֶאֱפוֹת אַחַת אַחַת. לֶחֶם הַפָּנִים נִלּוֹשׁ אֶחָד אֶחָד, וְנֶאֱפֶה שְׁנַיִם שְׁנָיִם. וּבִטְפוּס הָיָה עוֹשֶׂה אוֹתָן. וּכְשֶׁהוּא רָדָן, נוֹתְנָן בִּטְפוּס, כְּדֵי שֶׁלֹּא יִתְקַלְקְלוּ:
Shtei Halechem [Die zwei Sauerteigweizenbrote, die Shavuot als Opfergaben gebracht wurden und die die Verwendung des neuen Getreides für heilige Opfergaben erlaubten.] Wurden einzeln geknetet und einzeln gebacken. Lechem Hapanim [zwölf speziell geformte ungesäuerte Brote, die jedem Schabbat auf dem goldenen Tisch im Tempel angeboten wurden] wurden einzeln geknetet und zu zweit gebacken. Sie wurden in einer Form hergestellt und wenn er sie aus dem Ofen nahm, legte er sie in eine Form, damit sie nicht verderben.
אֶחָד שְׁתֵּי הַלֶּחֶם וְאֶחָד לֶחֶם הַפָּנִים, לִישָׁתָן וַעֲרִיכָתָן בַּחוּץ, וַאֲפִיָּתָן בִּפְנִים, וְאֵינָן דּוֹחוֹת אֶת הַשַּׁבָּת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל מַעֲשֵׂיהֶם בִּפְנִים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, לְעוֹלָם הֱוֵי רָגִיל לוֹמַר, שְׁתֵּי הַלֶּחֶם וְלֶחֶם הַפָּנִים כְּשֵׁרוֹת בָּעֲזָרָה, וּכְשֵׁרוֹת בְּבֵית פָּאגִי:
Sowohl Shtei Halechem als auch Lechem Hapanim wurden außerhalb [des Tempelhofs] geknetet und geformt, aber innen gebacken, und sie [dh ihr Backen] haben keinen Einfluss auf den Schabbat [Verbote]; Rabbi Yehuda sagt, der gesamte Prozess habe im Inneren stattgefunden; Rabbi Shimon sagt, zögern Sie nicht zu sagen, dass [die Vorbereitung von] Shtei Halechem und die [Vorbereitung von] Lechem Hapanim sowohl im Hof als auch im Haus von Pagi [das sich außerhalb des Tempelhofs befand ] gültig sind.
חֲבִתֵּי כֹהֵן גָּדוֹל, לִישָׁתָן וַעֲרִיכָתָן וַאֲפִיָּתָן בִּפְנִים, וְדוֹחוֹת אֶת הַשַּׁבָּת. טִחוּנָן וְהֶרְקֵדָן אֵינָן דּוֹחוֹת אֶת הַשַּׁבָּת. כְּלָל אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, כָּל מְלָאכָה שֶׁאֶפְשָׁר לָהּ לֵעָשׂוֹת מֵעֶרֶב שַׁבָּת, אֵינָה דּוֹחָה אֶת הַשַּׁבָּת. וְשֶׁאִי אֶפְשָׁר לָהּ לֵעָשׂוֹת מֵעֶרֶב שַׁבָּת, דּוֹחָה אֶת הַשַּׁבָּת:
Die Kuchen des Hohenpriesters wurden im [Tempelhof] geknetet, geformt und gebacken und haben Vorrang vor dem Schabbat [Verboten]. Ihr Mahlen und Sieben überschreibt den Schabbat nicht. Rabbi Akiva stellte eine allgemeine Regel auf: Alles, was vor dem Schabbat getan werden kann, überschreibt nicht den Schabbat, und alles, was nicht getan werden kann, bevor der Schabbat den Schabbat außer Kraft setzt.
כָּל הַמְּנָחוֹת יֵשׁ בָּהֶן מַעֲשֵׂה כְלִי בִּפְנִים, וְאֵין בָּהֶן מַעֲשֵׂה כְלִי בַחוּץ. כֵּיצַד. שְׁתֵּי הַלֶּחֶם אָרְכָּן שִׁבְעָה וְרָחְבָּן אַרְבָּעָה, וְקַרְנוֹתֵיהֶן אַרְבַּע אֶצְבָּעוֹת. לֶחֶם הַפָּנִים, אָרְכָּן עֲשָׂרָה וְרָחְבָּן חֲמִשָּׁה, וְקַרְנוֹתָיו שֶׁבַע אֶצְבָּעוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֶׁלֹּא תִטְעֶה, זד"ד יה"ז. בֶּן זוֹמָא אוֹמֵר, וְנָתַתָּ עַל הַשֻּׁלְחָן לֶחֶם פָּנִים לְפָנַי תָּמִיד, שֶׁיְּהֵא לוֹ פָנִים:
Alle Mehlopfer erfordern ein Gefäß [für Vorbereitungen] innerhalb [des Tempelhofs], aber kein Gefäß [für Vorbereitungen] außerhalb. Wie? Die Shtei Halechem waren sieben Handbreiten lang, vier Handbreiten breit und ihre Seiten waren vier Fingerbreiten hoch. Lechem Hapanim war zehn Handbreiten lang, fünf Handbreiten breit und seine Seiten waren sieben Finger. Rabbi Yehuda sagte, also sollte man sich nicht irren, ZaDad Yehaz [ein Akronym aus den Buchstaben, die den numerischen Wert der Messungen darstellen]. Ben Zoma sagt "und du sollst Lechem Hapanim immer auf den Tisch legen " (Shemot 25:30) - es muss Seiten haben.
הַשֻּׁלְחָן, אָרְכּוֹ עֲשָׂרָה, וְרָחְבּוֹ חֲמִשָּׁה. לֶחֶם הַפָּנִים, אָרְכָּן עֲשָׂרָה וְרָחְבָּן חֲמִשָּׁה. נוֹתֵן אָרְכּוֹ כְּנֶגֶד רָחְבּוֹ שֶׁל שֻׁלְחָן, וְכוֹפֵל טְפָחַיִם וּמֶחֱצָה מִכָּאן וּטְפָחַיִם וּמֶחֱצָה מִכָּאן, נִמְצָא אָרְכּוֹ מְמַלֵּא כָּל רָחְבּוֹ שֶׁל שֻׁלְחָן, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, הַשֻּׁלְחָן אָרְכּוֹ שְׁנֵים עָשָׂר וְרָחְבּוֹ שִׁשָּׁה. לֶחֶם הַפָּנִים אָרְכּוֹ עֲשָׂרָה וְרָחְבּוֹ חֲמִשָּׁה. נוֹתֵן אָרְכּוֹ כְּנֶגֶד רָחְבּוֹ שֶׁל שֻׁלְחָן, וְכוֹפֵל טְפָחַיִם מִכָּאן וּטְפָחַיִם מִכָּאן וּטְפָחַיִם רֶוַח בָּאֶמְצָע, כְּדֵי שֶׁתְּהֵא הָרוּחַ מְנַשֶּׁבֶת בֵּינֵיהֶן. אַבָּא שָׁאוּל אוֹמֵר, שָׁם הָיוּ נוֹתְנִין שְׁנֵי בְזִיכֵי לְבוֹנָה שֶׁל לֶחֶם הַפָּנִים. אָמְרוּ לוֹ, וַהֲלֹא כְבָר נֶאֱמַר (ויקרא כד), וְנָתַתָּ עַל הַמַּעֲרֶכֶת לְבֹנָה זַכָּה. אָמַר לָהֶן, וַהֲלֹא כְבָר נֶאֱמַר (במדבר ב), וְעָלָיו מַטֵּה מְנַשֶּׁה:
Der Tisch: seine Länge betrug zehn Handbreiten und seine Breite fünf; der Lechem Hapanim hatte eine Länge von zehn Handbreiten und eine Breite von fünf. Er legte seine lange Seite über die Breite des Tisches und [wenn er das Brot vor dem Backen zubereitete] faltete er zweieinhalb Handbreiten auf dieser Seite und zweieinhalb auf dieser Seite zusammen, so dass seine Länge die Breite ausfüllte ganze Breite des Tisches, die Worte von Rabbi Juda. Rabbi Meir sagt: der Tisch: seine Länge betrug zwölf Handbreiten und seine Breite sechs; der Lechem Hapanim hatte eine Länge von zehn Handbreiten und eine Breite von fünf. Er würde seine lange Seite über die Breite des Tisches legen, und er würde zwei Handbreiten auf dieser Seite und zwei auf dieser Seite zusammenfalten; und es gab einen Raum von zwei Handbreiten zwischen [den zwei Sätzen], so dass der Wind zwischen ihnen wehen konnte. Abba Shaul sagt: Dort haben sie die beiden Weihrauchschalen für die Lechem Hapanim gestellt . Sie sagten zu ihm: Hat es nicht schon gesagt worden, „Und du sollst reinen Weihrauch legen auf [ al ] jede Zeile“ (Leviticus 24: 7)? Er antwortete : Aber hat es nicht auch gesagt worden : „Und neben [ al ] er die Stamm Manasse“ (Numeri 2,20)?
אַרְבָּעָה סְנִיפִין שֶׁל זָהָב הָיוּ שָׁם, מֻפְצָלִין מֵרָאשֵׁיהֶן, שֶׁהָיוּ סוֹמְכִים בָּהֶן, שְׁנַיִם לְסֵדֶר זֶה וּשְׁנַיִם לְסֵדֶר זֶה. וְעֶשְׂרִים וּשְׁמֹנָה קָנִים, כַּחֲצִי קָנֶה חָלוּל, אַרְבָּעָה עָשָׂר לְסֵדֶר זֶה וְאַרְבָּעָה עָשָׂר לְסֵדֶר זֶה. לֹא סִדּוּר קָנִים וְלֹא נְטִילָתָן דּוֹחֶה אֶת הַשַּׁבָּת, אֶלָּא נִכְנָס מֵעֶרֶב שַׁבָּת וְשׁוֹמְטָן וְנוֹתְנָן לְאָרְכּוֹ שֶׁל שֻׁלְחָן. כָּל הַכֵּלִים שֶׁהָיוּ בַמִּקְדָּשׁ, אָרְכָּן לְאָרְכּוֹ שֶׁל בָּיִת:
Es gab dort vier goldene Stützen mit Spalten an ihrem [oberen] Ende, und sie wurden verwendet, um [die Anordnung von Brot] zu stützen: zwei [Stützen] für eine Anordnung und zwei Stangen für die andere. Und es gab 28 Rohre, halbiert und hohl: vierzehn für einen Stapel und vierzehn für den anderen. Weder die Anordnung der Rohre noch ihre Entfernung überschreiben den Schabbat [Verbote]; Vielmehr geht [der Priester] am Tag vor dem Schabbat hinein und nimmt sie heraus und legt sie der Länge nach über den Tisch. Alle Gefäße im Tempel wurden in Längsrichtung entlang der Länge [Achse] des Heiligtums platziert.
שְׁנֵי שֻׁלְחָנוֹת הָיוּ בָאוּלָם מִבִּפְנִים עַל פֶּתַח הַבַּיִת, אֶחָד שֶׁל שַׁיִשׁ וְאֶחָד שֶׁל זָהָב. עַל שֶׁל שַׁיִשׁ נוֹתְנִים לֶחֶם הַפָּנִים בִּכְנִיסָתוֹ, וְעַל שֶׁל זָהָב בִּיצִיאָתוֹ, שֶׁמַּעֲלִין בַּקֹּדֶשׁ וְלֹא מוֹרִידִין. וְאֶחָד שֶׁל זָהָב מִבִּפְנִים, שֶׁעָלָיו לֶחֶם הַפָּנִים תָּמִיד. אַרְבָּעָה כֹהֲנִים נִכְנָסִין, שְׁנַיִם בְּיָדָם שְׁנֵי סְדָרִים, וּשְׁנַיִם בְּיָדָם שְׁנֵי בְזִיכִים. וְאַרְבָּעָה מַקְדִּימִין לִפְנֵיהֶם, שְׁנַיִם לִטֹּל שְׁנֵי סְדָרִים, וּשְׁנַיִם לִטֹּל שְׁנֵי בְזִיכִים. הַמַּכְנִיסִים עוֹמְדִים בַּצָּפוֹן, וּפְנֵיהֶם לַדָּרוֹם. הַמּוֹצִיאִין עוֹמְדִים בַּדָּרוֹם, וּפְנֵיהֶם לַצָּפוֹן. אֵלּוּ מוֹשְׁכִין וְאֵלּוּ מַנִּיחִין, וְטִפְחוֹ שֶׁל זֶה כְנֶגֶד טִפְחוֹ שֶׁל זֶה, שֶׁנֶּאֱמַר (שמות כה), לְפָנַי תָּמִיד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אֵלּוּ נוֹטְלִין וְאֵלּוּ מַנִּיחִין, אַף זוֹ הָיְתָה תָּמִיד. יָצְאוּ וְנָתְנוּ עַל הַשֻּׁלְחָן שֶׁל זָהָב שֶׁהָיָה בָאוּלָם. הִקְטִירוּ הַבְּזִיכִין, וְהַחַלּוֹת מִתְחַלְּקוֹת לַכֹּהֲנִים. חָל יוֹם הַכִּפּוּרִים לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת, הַחַלּוֹת מִתְחַלְּקוֹת לָעָרֶב. חָל לִהְיוֹת עֶרֶב שַׁבָּת, שָׂעִיר שֶׁל יוֹם הַכִּפּוּרִים נֶאֱכָל לָעָרֶב, הַבַּבְלִיִּים אוֹכְלִין אוֹתוֹ כְּשֶׁהוּא חַי, מִפְּנֵי שֶׁדַּעְתָּן יָפָה:
Im Vorraum am Eingang des Heiligtums standen zwei Tische, einer aus Marmor und der andere aus Gold. Sie würden die Lechem Hapanim beim Eintritt in das Heiligtum auf den Marmor [Tisch] und beim Verlassen des Heiligtums auf den goldenen [Tisch] legen, weil wir die Heiligkeit erhöhen und die Heiligkeit nicht verringern. Es gab einen weiteren goldenen Tisch im Inneren, an dem die Lechem Hapanim immer gedeckt waren . Vier Priester würden in die Hände von zwei von ihnen die beiden Arrangements [des neuen Lechem Hapanim ] und in die Hände der beiden anderen die beiden Schalen [des neuen Weihrauchs] eintreten. [Anothe] vier gingen vor ihnen her, zwei, um die beiden Arrangements [des alten Lechem Hapanim ] zu entfernen, und zwei, um die zwei Schalen [des alten Weihrauchs] zu entfernen. Die [Priester], die hereinbrachten, standen auf der Nordseite und waren nach Süden ausgerichtet, und diejenigen, die herauskamen, standen im Süden und waren nach Norden ausgerichtet. Diese würden [das alte Brot vom Tisch wegziehen], wie diejenigen [das neue Brot auf den Tisch] legen würden, eine Handbreite [des Alten] gegenüber einer Handbreite [des Neuen], wie es heißt ( Exodus 25) "immer vor mir". Rabbi Yossi sagt: Selbst wenn diese [das alte Brot] entfernt und [nur dann] diese [das neue Brot] abgelegt haben, wird dies immer noch als [Erfüllung] von "immer" betrachtet. Sie würden gehen und [das Brot] auf den goldenen Tisch im Vorraum legen. Sobald sie die Weihrauchschalen anboten, wurde das Brot an die Priester verteilt. Wenn Jom Kippur auf den Schabbat fallen würde, würde das Brot in dieser Nacht ausgegeben werden. Wenn Jom Kippur am Vorabend des Schabbats fallen würde, würde das [zusätzliche] Ziegenopfer von Jom Kippur in dieser Nacht gegessen werden. Die Babylonier würden es roh essen, weil sie nicht zimperlich waren [was das Essen von rohem Fleisch betrifft].
סִדֵּר אֶת הַלֶּחֶם בְּשַׁבָּת וְאֶת הַבְּזִיכִים לְאַחַר שַׁבָּת וְהִקְטִיר אֶת הַבְּזִיכִים בְּשַׁבָּת, פְּסוּלָה, וְאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשּׁוּם פִּגּוּל, נוֹתָר וְטָמֵא. סִדֵּר אֶת הַלֶּחֶם וְאֶת הַבְּזִיכִין בְּשַׁבָּת וְהִקְטִיר אֶת הַבְּזִיכִין לְאַחַר שַׁבָּת, פָּסוּל, וְאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשּׁוּם פִּגּוּל וְנוֹתָר וְטָמֵא. סִדֵּר אֶת הַלֶּחֶם וְאֶת הַבְּזִיכִין לְאַחַר שַׁבָּת וְהִקְטִיר אֶת הַבְּזִיכִין בְּשַׁבָּת, פָּסוּל. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה. יַנִּיחֶנָּה לַשַּׁבָּת הַבָּאָה, שֶׁאֲפִלּוּ הִיא עַל הַשֻּׁלְחָן יָמִים רַבִּים, אֵין בְּכָךְ כְּלוּם:
Wenn er die Lechem Hapanim am Schabbat und die Schalen [aus Weihrauch] nach dem Schabbat arrangierte , aber die Schalen am folgenden Schabbat anbot, ist der Lechem Hapanim ungültig und unterliegt nicht dem Schweinchen [einem Opfer, das aufgrund von unpassend wird die Absicht des amtierenden Priesters, während er es anbietet, es außerhalb seiner erlaubten Zeit zu konsumieren], Notar [ein Opfer, das ungeeignet wird, weil es bis nach Ablauf der Frist für seinen Konsum nicht konsumiert wird] oder [von jemandem gegessen zu werden, der ist] unrein. Wenn er das Brot und die Schalen am Schabbat angeordnet , sondern bot die Schale nach dem folgenden Schabbat der Lechem Hapanim ungültig ist, und es ist nicht Gegenstand piggul , notar , oder [von jemandem gefressen zu werden , wer] unrein .. Wenn er das angeordnet Brot und die Schalen nach dem Schabbat, aber die Löffel am folgenden Schabbat angeboten, ist ungültig. Wie soll er [in einem solchen Fall] handeln? Er sollte es [noch] dem folgenden Schabbat überlassen, denn selbst wenn es viele Tage auf dem Tisch liegt, ist daran nichts [Falsches].
שְׁתֵּי הַלֶּחֶם נֶאֱכָלוֹת אֵין פָּחוֹת מִשְּׁנַיִם, וְלֹא יָתֵר עַל שְׁלשָׁה. כֵּיצַד. נֶאֱפוֹת מֵעֶרֶב יוֹם טוֹב וְנֶאֱכָלוֹת בְּיוֹם טוֹב, לִשְׁנָיִם. חָל יוֹם טוֹב לִהְיוֹת אַחַר הַשַּׁבָּת, נֶאֱכָלוֹת לִשְׁלשָׁה. לֶחֶם הַפָּנִים נֶאֱכָל אֵין פָּחוֹת מִתִּשְׁעָה, וְלֹא יָתֵר עַל אַחַד עָשָׂר. כֵּיצַד. נֶאֱפֶה בְעֶרֶב שַׁבָּת וְנֶאֱכָל בְּשַׁבָּת, לְתִשְׁעָה. חָל יוֹם טוֹב לִהְיוֹת עֶרֶב שַׁבָּת, נֶאֱכָל לַעֲשָׂרָה. שְׁנֵי יָמִים טוֹבִים שֶׁל רֹאשׁ הַשָּׁנָה, נֶאֱכָל לְאַחַד עָשָׂר. וְאֵינוֹ דוֹחֶה לֹא אֶת הַשַּׁבָּת וְלֹא אֶת יוֹם טוֹב. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן הַסְּגָן, דּוֹחֶה אֶת יוֹם טוֹב וְאֵינוֹ דוֹחֶה אֶת יוֹם צוֹם:
Shtei Halechem [Brote] wurden frühestens zwei [Tage nach dem Backen] und spätestens drei Tage gegessen. Wie? Sie wurden am Tag vor Yom Tov [Shavuot] gebacken und auf Yom Tov gegessen, was zwei Tage ist. Wenn Jom Tow nach dem Schabbat fiel, wurden sie am dritten Tag gegessen. Lechem Hapanim [Brote] wurden frühestens neun Tage [nach dem Backen] und spätestens elf Tage gegessen. Wie? Sie wurden am Vorabend des Schabbats gebacken und am folgenden Schabbat gegessen, der neun Tage dauert. Wenn Jom Tow am Vorabend des Schabbats fiel, würden sie am zehnten Tag gegessen. Wenn die zwei Tage von Rosch Haschana vor dem Schabbat fielen, wurden sie am elften Tag gegessen, denn [ihr Backen] überschreibt weder den Schabbat noch Jom Tow. Rabban Shimon Ben Gamliel sagte im Namen von Rabbi Shimon ben Hasgan: Sie überschreiben Yom Tov, aber nicht den Fastentag [Yom Kippur].