Mischna
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Kilayim 3

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1

עֲרוּגָה שֶׁהִיא שִׁשָּׁה טְפָחִים עַל שִׁשָּׁה טְפָחִים, זוֹרְעִים בְּתוֹכָהּ חֲמִשָּׁה זֵרְעוֹנִים, אַרְבָּעָה בְּאַרְבַּע רוּחוֹת הָעֲרוּגָה, וְאֶחָד בָּאֶמְצַע. הָיָה לָהּ גְּבוּל גָּבוֹהַּ טֶפַח, זוֹרְעִין בְּתוֹכָהּ שְׁלֹשָׁה עָשָׂר, שְׁלֹשָׁה עַל כָּל גְּבוּל וּגְבוּל, וְאֶחָד בָּאֶמְצַע. לֹא יִטַּע רֹאשׁ הַלֶּפֶת בְּתוֹךְ הַגְּבוּל, מִפְּנֵי שֶׁהוּא מְמַלְאֵהוּ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שִׁשָּׁה בָּאֶמְצַע:

Bei einem Gartenbeet mit sechs Handbreiten mal sechs Handbreiten kann man fünf verschiedene Arten von Samen darin säen, nämlich vier [Arten], eine auf jeder der vier Seiten des Bettes und eine in der Mitte [die Ecken verlassen , eine Handbreite mal eine Handbreite leer]. Wenn es [das Bett] einen Rand [an allen vier Seiten] hat, eine Handbreite hoch [und eine Handbreite breit, so misst das Bett 8 x 8], können dreizehn verschiedene Arten darin gesät werden; drei an jeder Grenze und eine in der Mitte. Man darf keine Rübenköpfe in den Rand pflanzen, da sie ihn füllen [und es scheint, als würden sich alle vermischen]. Rabbi Yehudah sagt, sechs verschiedene Arten [können gesät werden] in der Mitte [für insgesamt achtzehn Arten].

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2

כָּל מִין זְרָעִים אֵין זוֹרְעִים בַּעֲרוּגָה, וְכָל מִין יְרָקוֹת זוֹרְעִין בַּעֲרוּגָה. חַרְדָּל וַאֲפוּנִים הַשּׁוּפִין, מִין זְרָעִים. אֲפוּנִים הַגַּמְלָנִים, מִין יָרָק. גְּבוּל שֶׁהָיָה גָבוֹהַּ טֶפַח וְנִתְמַעֵט, כָּשֵׁר, שֶׁהָיָה כָשֵׁר מִתְּחִלָּתוֹ. הַתֶּלֶם וְאַמַּת הַמַּיִם שֶׁהֵם עֲמֻקִּים טֶפַח, זוֹרְעִים לְתוֹכָן שְׁלֹשָׁה זֵרְעוֹנִין, אֶחָד מִכָּאן, וְאֶחָד מִכָּאן, וְאֶחָד בָּאֶמְצַע:

Es ist verboten, [verschiedene] Arten [von Samen, die normalerweise auf großen Feldern wachsen] in einem Bett zu säen, aber [verschiedene] Arten von Kräutern können in einem Bett gesät werden. Senf und kleine Erbsen sind Samen, während große Erbsen Kräuter sind. [Wenn] ein Rand [um ein Bett], der eine Handbreite hoch war, abgesenkt wurde, bleibt er gültig, da er ursprünglich gültig war. Bei einer Furche oder einem [ausgetrockneten] Wasserkanal, die eine Handbreite tief sind, kann man drei [verschiedene] Samenarten säen, eine [Art] auf einer Seite und eine [Art] auf der anderen Seite und eine in der Mitte.

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3

הָיָה רֹאשׁ תּוֹר יָרָק נִכְנָס לְתוֹךְ שְׂדֵה יָרָק אַחֵר, מֻתָּר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא נִרְאֶה כְּסוֹף שָׂדֵהוּ. הָיְתָה שָׂדֵהוּ זָרוּעַ יָרָק, וְהוּא מְבַקֵּשׁ לִטַּע בְּתוֹכוֹ שׁוּרָה שֶׁל יָרָק אַחֵר, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עַד שֶׁיְּהֵא הַתֶּלֶם מְפֻלָּשׁ מֵרֹאשׁ הַשָּׂדֶה וְעַד רֹאשׁוֹ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֹרֶךְ שִׁשָּׁה טְפָחִים וְרֹחַב מְלֹאוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, רֹחַב כִּמְלֹא רֹחַב הַפַּרְסָה:

Wenn ein dreieckiger Eckpunkt von Kräutern in ein Feld eines anderen Krauts eintritt, ist dies zulässig [es wird nicht als Kilayim betrachtet ], da es offensichtlich ist, dass es das Ende des Feldes ist. Wenn das Feld mit [einer Art] Kräutern gesät wurde und er eine Reihe verschiedener Kräuter darin pflanzen möchte, sagt Rabbi Yishmael, [er kann dies tun], vorausgesetzt, die Furche ist von einem Ende der Kräuter offen Feld zum anderen. Rabbi Akivah sagt, die Länge [der Furche] muss sechs Handbreiten betragen und die Breite muss ihre volle Größe haben [sechs Handbreiten]. Rabbi Yehudah sagt: [Die Furche muss] die Breite eines vollen Schrittes [eine Handbreite] haben.

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4

הַנּוֹטֵעַ שְׁתֵּי שׁוּרוֹת שֶׁל קִשּׁוּאִין, שְׁתֵּי שׁוּרוֹת שֶׁל דְּלוּעִים, שְׁתֵּי שׁוּרוֹת שֶׁל פּוֹל הַמִּצְרִי, מֻתָּר. שׁוּרָה שֶׁל קִשּׁוּאִים, שׁוּרָה שֶׁל דְּלוּעִים, שׁוּרָה שֶׁל פּוֹל הַמִּצְרִי, אָסוּר. שׁוּרָה שֶׁל קִשּׁוּאִים, שׁוּרָה שֶׁל דְּלוּעִים, שׁוּרָה שֶׁל פּוֹל הַמִּצְרִי, וְשׁוּרָה שֶׁל קִשּׁוּאִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מַתִּיר, וַחֲכָמִים אוֹסְרִין:

Wenn man zwei Gurkenreihen, zwei Kürbisreihen und zwei Reihen ägyptischer Bohnen [mit dazwischen getrennten Furchen] pflanzt, ist dies zulässig [weil sie erkennbar sind]. [Wenn er jedoch] eine Reihe Gurken, eine Reihe Kürbisse und eine Reihe ägyptischer Bohnen gepflanzt hat, sind sie verboten [sie scheinen zusammen gepflanzt worden zu sein]. [Wenn er pflanzte] eine Reihe Gurken, eine Reihe Kürbisse und eine Reihe ägyptischer Bohnen und [dann] eine Reihe Gurken, erlaubt Rabbi Eliezer, und die Weisen verbieten.

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5

נוֹטֵעַ אָדָם קִשּׁוּת וּדְלַעַת לְתוֹךְ גֻּמָּא אַחַת, וּבִלְבַד שֶׁתְּהֵא זוֹ נוֹטָה לְצַד זֶה, וְזוֹ נוֹטָה לְצַד זֶה, וְנוֹטֶה שֵׂעָר שֶׁל זוֹ לְכָאן, וְשֵׂעָר שֶׁל זוֹ לְכָאן. שֶׁכָּל מַה שֶּׁאָסְרוּ חֲכָמִים, לֹא גָזְרוּ אֶלָּא מִפְּנֵי מַרְאִית הָעָיִן:

Ein Mann kann Gurken und Kürbisse in dasselbe Loch pflanzen, vorausgesetzt, dieser neigt sich zu dieser Seite [des Lochs] und dieser neigt sich zur anderen Seite, und das Laub dieses einen neigt sich zu dieser Seite und das Laub dieses einen lehnt sich auf die andere Seite, denn was auch immer die Weisen [in diesem Fall Kilayim ] verboten haben, sie haben es nur aus Gründen des Aussehens angeordnet.

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6

הָיְתָה שָׂדֵהוּ זָרוּעַ בְצָלִים, וּמְבַקֵּשׁ לִטַּע בְּתוֹכָהּ שׁוּרוֹת שֶׁל דְּלוּעִים, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עוֹקֵר שְׁתֵּי שׁוּרוֹת וְנוֹטֵעַ שׁוּרָה אַחַת, וּמַנִּיחַ קָמַת בְּצָלִים בִּמְקוֹם שְׁתֵּי שׁוּרוֹת, וְעוֹקֵר שְׁתֵּי שׁוּרוֹת וְנוֹטֵעַ שׁוּרָה אֶחָת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, עוֹקֵר שְׁתֵּי שׁוּרוֹת וְנוֹטֵעַ שְׁתֵּי שׁוּרוֹת, וּמַנִּיחַ קָמַת בְּצָלִים בִּמְקוֹם שְׁתֵּי שׁוּרוֹת, וְעוֹקֵר שְׁתֵּי שׁוּרוֹת וְנוֹטֵעַ שְׁתֵּי שׁוּרוֹת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם אֵין בֵּין שׁוּרָה לַחֲבֶרְתָּהּ שְׁתֵּים עֶשְׂרֵה אַמָּה, לֹא יְקַיֵּם אֶת הַזֶּרַע שֶׁל בֵּינְתָיִם:

Wenn sein Feld mit Zwiebeln gesät wurde und er Kürbisreihen darin pflanzen möchte, sagt Rabbi Yishmael, muss er zwei Reihen Zwiebeln entwurzeln; eine Reihe besteht aus vier Ellen, also werden insgesamt acht Ellen leer gemacht] und eine Reihe gepflanzt [vier Ellen Kürbisse in der Mitte; so dass zwei Ellen auf jeder Seite leer bleiben], lässt er die stehende Zwiebelernte über einen Raum von zwei Reihen [acht Ellen breit] und entwurzelt zwei Reihen [Zwiebeln] und pflanzt eine Reihe [Kürbisse]. Rabbi Akivah sagt, er muss zwei Reihen [Zwiebeln] entwurzeln und zwei Reihen [Kürbisse] pflanzen, er [dann] lässt die stehende Ernte von Zwiebeln über einen Raum von zwei Reihen und entwurzelt zwei Reihen [Zwiebeln] und pflanzt zwei Reihen [von Kürbissen]. Die Weisen sagen: Wenn es nicht zwischen einer Reihe [Kürbisse] und den nächsten zwölf Ellen gibt, kann er die Samen [Zwiebeln] nicht zwischen ihnen halten.

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7

דְּלַעַת בְּיָרָק, כְּיָרָק. וּבִתְבוּאָה, נוֹתְנִין לָהּ בֵּית רֹבַע. הָיְתָה שָׂדֵהוּ זְרוּעָה תְבוּאָה, וּבִקֵּשׁ לִטַּע לְתוֹכָהּ שׁוּרָה שֶׁל דְּלוּעִין, נוֹתְנִין לָהּ לַעֲבוֹדָתָהּ שִׁשָּׁה טְפָחִים. וְאִם הִגְדִּילָה, יַעֲקֹר מִלְּפָנֶיהָ. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, נוֹתְנִין לָהּ עֲבוֹדָתָהּ אַרְבַּע אַמּוֹת. אָמְרוּ לוֹ, הֲתַחְמִיר זוֹ מִן הַגָּפֶן. אָמַר לָהֶן, מָצִינוּ שֶׁזּוֹ חֲמוּרָה מִן הַגֶּפֶן, שֶׁלְּגֶפֶן יְחִידִית נוֹתְנִין לָהּ עֲבוֹדָתָהּ שִׁשָּׁה טְפָחִים, וְלִדְלַעַת יְחִידִית נוֹתְנִין לָהּ בֵּית רֹבַע. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, כָּל שְׁלֹשָׁה דְלוּעִין לְבֵית סְאָה, לֹא יָבִיא זֶרַע לְתוֹךְ בֵּית סְאָה. רַבִּי יוֹסֵי בֶּן הַחוֹטֵף אֶפְרָתִי אָמַר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, כָּל שְׁלֹשָׁה דְלוּעִין לְבֵית כּוֹר, לֹא יָבִיא זֶרַע לְתוֹךְ בֵּית כּוֹר:

Ein Kürbis [auf einem Kräuterfeld gepflanzt] wird als Kräuter behandelt [er unterliegt den Regeln der Kräuter und erfordert eine Trennung von sechs Handbreiten] und erhält eine beit rova . Wenn sein Feld mit Getreide gesät wurde und er eine Reihe Kürbisse darin pflanzen möchte, geben wir ihm für seinen Arbeitsraum [für die Bodenbearbeitung] einen Raum von sechs Handbreiten. Wenn es wuchs [sich auf den Bereich mit sechs Handbreiten ausbreitete], musste er sich davor entwurzeln. Rabbi Yose sagt, wir geben ihm für seinen Arbeitsraum vier Ellen. Die [Weisen] sagten zu ihm: Warum wendest du strengere Regeln auf diese [Kürbisse] an als auf einen Weinstock? Rabbi Yose sagte zu ihnen [den Weisen]: Wir stellen in der Tat fest, dass dies strenger behandelt wird als eine Rebe, [da] wir für eine einzelne Rebe sechs Handatmungen für ihren Arbeitsraum [für die Bodenbearbeitung] und für einen einzelnen Kürbis, den wir geben, zulassen es ist ein beit rova [für seine Bodenbearbeitung]. Rabbi Meir im Namen von Rabbi Yishmael sagte: Wenn sich drei Kürbisse in einem Gebiet einer beit se'ah befinden , darf er keine anderen Samenarten in die beit se'ah bringen . Rabbi Yose ben Ha'Hoteph Efrati sagte im Namen von Rabbi Yishmael: Wenn sich drei Kürbisse in einem Gebiet eines Beit Kor befinden , darf er keine anderen Samenarten in das Beit Kor bringen .

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