Talmud zu Nedarim 5:4
הֲרֵינִי עָלֶיךָ חֵרֶם, הַמֻּדָּר אָסוּר. הֲרֵי אַתְּ עָלַי חֵרֶם, הַנּוֹדֵר אָסוּר. הֲרֵינִי עָלֶיךָ וְאַתְּ עָלַי, שְׁנֵיהֶם אֲסוּרִין. וּשְׁנֵיהֶם מֻתָּרִין בְּדָבָר שֶׁל עוֹלֵי בָבֶל, וַאֲסוּרִין בְּדָבָר שֶׁל אוֹתָהּ הָעִיר:
(Wenn einer zu seinem Nachbarn sagte :) "Ich bin dir ein Schatz" [Von mir zu profitieren ist dir als Schatz verboten (dediziertes Eigentum) —du darfst nicht von mir profitieren], der Geliebte ist verboten [auch wenn er nicht mit "Amen" geantwortet hat; denn man kann seinem Freund verbieten, von ihm zu profitieren.] (Wenn er sagte :) "Du bist mir ein Schatz", [verbietet sich selbst, von seinem Nachbarn zu profitieren], ist der Gelübde verboten. "Ich bin (cherem) für dich und du bist (cherem) für mich", sind beide verboten. Und sie dürfen beide mit dem, was für diejenigen gilt, die aus Bavel kommen [wie zum Beispiel einen Brunnen für diejenigen, die zu den Festen kommen. Denn sie würden zu den Festen von Bavel nach Eretz Israel kommen. Der Brunnen befand sich mitten auf dem Weg, und ganz Israel konnte ihn nutzen, da er als hefker (besitzerlos) und nicht als etwas im gemeinsamen Besitz war.] Und es ist ihnen verboten, was zu dieser Stadt gehört.