Mischna
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הָאוֹמֵר, תֵּן גֵּט זֶה לְאִשְׁתִּי וּשְׁטָר שִׁחְרוּר זֶה לְעַבְדִּי, אִם רָצָה לַחֲזֹר בִּשְׁנֵיהֶן, יַחֲזֹר, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בְּגִטֵּי נָשִׁים, אֲבָל לֹא בְשִׁחְרוּרֵי עֲבָדִים, לְפִי שֶׁזָּכִין לָאָדָם שֶׁלֹּא בְּפָנָיו וְאֵין חָבִין לוֹ אֶלָּא בְּפָנָיו. שֶׁאִם יִרְצֶה שֶׁלֹּא לָזוּן אֶת עַבְדּוֹ, רַשַּׁאי. וְשֶׁלֹּא לָזוּן אֶת אִשְׁתּוֹ, אֵינוֹ רַשָּׁאי. אָמַר לָהֶם, וַהֲרֵי הוּא פוֹסֵל אֶת עַבְדּוֹ מִן הַתְּרוּמָה כְּשֵׁם שֶׁהוּא פוֹסֵל אֶת אִשְׁתּוֹ. אָמְרוּ לוֹ, מִפְּנֵי שֶׁהוּא קִנְיָנוֹ. הָאוֹמֵר, תְּנוּ גֵט זֶה לְאִשְׁתִּי, וּשְׁטָר שִׁחְרוּר זֶה לְעַבְדִּי, וּמֵת, לֹא יִתְּנוּ לְאַחַר מִיתָה. תְּנוּ מָנֶה לְאִישׁ פְּלוֹנִי, וּמֵת, יִתְּנוּ לְאַחַר מִיתָה:

Wenn einer sagt: Gib dies meiner Frau oder dieser Haftbefehl meinem Schuldner, wenn er sich mit beiden zurückziehen möchte, [bevor sie die Hand der Frau oder des Schuldners erreichen], kann er dies tun [und der Bote darf das Schreiben nicht in ihrem Namen erwerben; denn es ist ihnen insofern eine Verpflichtung, als es ihnen ihren Lebensunterhalt nimmt.] Dies sind die Worte von R. Meir. Die Weisen sagen: [Er kann sich zurückziehen] mit dem Gittin der Frauen, aber nicht mit den Manumissionen der Knechte. [Und die Halacha stimmt mit den Weisen überein.] Denn einem Menschen wird Nutzen gewährt, auch nicht in seiner Gegenwart, sondern die Haftung wird ihm nur in seiner Gegenwart auferlegt. Denn wenn er seinen Knecht nicht ernähren wollte, konnte er dies tun [damit er, wenn er ihn befreit, ihn nicht dazu bringt, seinen Lebensunterhalt zu verlieren]; aber es ist ihm nicht gestattet, seine Frau nicht zu ernähren, [so dass er, wenn er sich von ihr scheiden lässt, sie ihren Lebensunterhalt verlieren lässt.] Er (R. Meir) sagte zu ihnen: Aber er disqualifiziert seinen Knecht von Terumah, so wie er disqualifiziert seine Frau! Sie antworteten: Das liegt daran, dass er sein Erwerb ist. [Das heißt, der Grund, warum der Bondman eines Cohein Terumah isst, ist, dass er sein Erwerb ist—So wie das Tier eines Cohein Terumah-Wicke isst und es keinen Aufstieg gibt. Wenn er ihn befreit, obwohl er ihn vom Essen von Terumah ausschließt, ist dies keine Haftung gegenüber dem Schuldner.] Wenn man sagt: Gib dies meiner Frau oder (gib) diesem Schuldschein meinem Knecht und ihm gestorben, sollen sie nach seinem Tod nicht mehr gegeben werden. [Denn es ist nicht zu bekommen, bis es ihre Hand erreicht, und wenn es ihre Hand erreicht, ist er tot; und es gibt kein Get nach dem Tod. Und auch mit dem Manumissionsschreiben ist er (der Besitzer) tot und hat keine Autorität über ihn, wenn es seine (die Hand des Knechtes) erreicht.] (Wenn man sagt :) Gib diesem und diesem Mann eine Manah, und er stirbt, es soll nach seinem Tod gegeben werden [auch wenn er nicht gesagt hat: "diese Manah", denn die Worte einer Schechiv Mera (eine zum Zeitpunkt des Todes) sind wie "geschrieben und gegeben"].

Tosefta Ketubot

If he wrote [in a contract] to financially support his wife's daughter [after his death], or his wife's son—behold, they are like creditors and take precedence over everyone else [like the people collecting the ketubah payments in the previous halakhah]. He shouldn't say to them: "Go and do work, and I will support you", but rather they [can merely] sit [idly] and are elligible for financial support. If he wrote to support his wife's daughter and she gave him a receipt [that she doesn't need this], he (sic!, should read "הימנה") does not have the power [to decide on behalf of her minor children that they shouldn't receive financial support], for they act for a minor's benefit but they do not act for a minor's disadvantage.
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