Nachschlagewerk zu Shabbat 20:2
נוֹתְנִין מַיִם עַל גַּבֵּי הַשְּׁמָרִים בִּשְׁבִיל שֶׁיִּצַּלּוּ, וּמְסַנְּנִין אֶת הַיַּיִן בְּסוּדָרִין וּבִכְפִיפָה מִצְרִית, וְנוֹתְנִין בֵּיצָה בִמְסַנֶּנֶת שֶׁל חַרְדָּל, וְעוֹשִׂין אֵנוּמְלִין בְּשַׁבָּת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּשַׁבָּת, בְּכוֹס, בְּיוֹם טוֹב, בְּלָגִין, וּבַמּוֹעֵד, בְּחָבִית. רַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, הַכֹּל לְפִי הָאוֹרְחִין:
Wasser kann auf Hefe gegeben werden, damit sie geklärt werden. [Am Schabbat kann Wasser auf Hefe gegeben werden, die dort vor dem Schabbat gelegt worden war, damit die Hefe geräumt wird und ihr ganzer Wein herausfließt. Eine andere Interpretation: Wasser kann auf die im Fass verbleibende Hefe gegeben werden, damit es den Geschmack des Weins aufnimmt, und am Schabbat eingenommen und getrunken werden. Und hier gibt es kein Problem mit dem Bohrer.] Und Wein kann durch Schals gefiltert werden [um weiße Mehlsubstanzen zu entfernen, die sich darin ansammeln]. Und es gibt keinen Grund, (dagegen) zu entscheiden, dass er die Schals nicht auswringt, da sie ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Man muss jedoch darauf achten, mit seinen Händen keine Art Deklination im Schal über dem Gefäß zu bilden, damit der Wein hineinkommt, damit die Aktivität nicht so ausgeführt wird, wie sie an einem Wochentag ist.] Und (Wein kann gefiltert werden) durch einen Kefifah Mitzrith [einen Korb aus Palmenzweigen. Dies, solange es nicht mehr als ein Tefach höher als der Boden des Gefäßes darunter ist, damit es kein temporäres Zelt bildet.] Und ein Ei darf in einen Senffilter gelegt werden. [Sie würden ein geschlagenes Ei in trübe Materie legen, um es aufzuhellen und zu klären.] Und es ist erlaubt, am Schabbat Ainomlin [eine Mischung aus Wein, Honig und Pfeffer] herzustellen. R. Yehudah sagt: Am Schabbat in einem Kos (einer Tasse); auf einem Festival, in einem Lagin [größer als ein Kos und kleiner als ein Chavith]; an den Zwischentagen eines Festivals in einem Chavith. R. Tzaddok sagt: Alles nach der (Anzahl) der Gäste. [Wenn es viele Gäste gibt, macht er viel, ob am Schabbat, am Fest oder am Zwischentag. Die Halacha entspricht der ersten Tanna, damit man am Schabbat so viel Ainomlin machen kann, wie er möchte.]