Kilayim 8
כִּלְאֵי הַכֶּרֶם אֲסוּרִין מִלִּזְרֹעַ, וּמִלְּקַיֵּם, וַאֲסוּרִין בַּהֲנָאָה. כִּלְאֵי זְרָעִים, אֲסוּרִים מִלִּזְרֹעַ וּמִלְּקַיֵּם, וּמֻתָּרִין בַּאֲכִילָה, וְכָל שֶׁכֵּן בַּהֲנָאָה. כִּלְאֵי בְגָדִים מֻתָּרִין בְּכָל דָּבָר, וְאֵינָן אֲסוּרִין אֶלָּא מִלִּלְבֹּשׁ. כִּלְאֵי בְהֵמָה מֻתָּרִים לְגַדֵּל וּלְקַיֵּם, וְאֵינָן אֲסוּרִים אֶלָּא מִלְּהַרְבִּיעַ. כִּלְאֵי בְהֵמָה אֲסוּרִים זֶה בָזֶה:
Kilayim [das Produkt der verbotenen Kreuzung oder des Arbeitens bestimmter Tiere miteinander, des Zusammenpflanzens bestimmter Pflanzen oder des Verwebens bestimmter Fasern] in einem Weinberg darf weder gesät noch gepflegt werden, und es ist verboten, daraus Nutzen zu ziehen. Seed kilayim nicht ausgesät werden , noch können sie beibehalten werden , aber sie dürfen von ihnen Nutzen ziehen gegessen und sicher sein. Kilayim von Kleidungsstücken [Stoff aus Wolle und Leinen] sind für jeden Zweck erlaubt und es ist nur verboten, sie zu tragen. Kilayim bei Tieren [Kreuzung verschiedener Arten] dürfen aufgezogen und gehalten werden, und es ist nur verboten, sie zu kreuzen. Tierische Kilayim [geboren aus einer Mischung, dh den Nachkommen eines weiblichen Esels und eines Hengstes oder einer Stute und eines Esels] dürfen nicht zusammen gepaart werden.
בְּהֵמָה עִם בְּהֵמָה וְחַיָּה עִם חַיָּה, בְּהֵמָה עִם חַיָּה וְחַיָּה עִם בְּהֵמָה, טְמֵאָה עִם טְמֵאָה וּטְהוֹרָה עִם טְהוֹרָה, טְמֵאָה עִם טְהוֹרָה וּטְהוֹרָה עִם טְמֵאָה, אֲסוּרִין לַחֲרֹשׁ וְלִמְשֹׁךְ וּלְהַנְהִיג:
Ein domestiziertes Tier mit einer anderen domestizierten Tierart, ein wildes Tier mit einer anderen wildlebenden Tierart, ein domestiziertes Tier mit einem wilden Tier, ein wildes Tier mit einem domestizierten Tier, ein unreines domestiziertes oder wildes Tier verboten zu essen] mit einem unreinen, einem sauberen mit einem sauberen, einem unreinen mit sauberen, einem sauberen mit einem unreinen, [mit all diesen Paaren] ist es verboten [mit ihnen zu pflügen, wenn sie zusammengeschnallt sind], zu ziehen [ mit ihnen] und sie zu fahren [auch wenn sie nichts ziehen].
הַמַּנְהִיג סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים, וְהַיּוֹשֵׁב בַּקָּרוֹן סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים. רַבִּי מֵאִיר פּוֹטֵר. וְהַשְּׁלִישִׁית שֶׁהִיא קְשׁוּרָה לָרְצוּעוֹת, אֲסוּרָה:
Wenn man fährt [eine Mischung aus zwei Tierarten], erhält man vierzig [Wimpern] und derjenige, der im Wagen sitzt [von der Mischung gezogen wird], erhält vierzig [Wimpern]. Rabbi Meir befreit [denjenigen, der im Wagen sitzt]. Wenn ein drittes Tier [einer anderen Art] an die Gurte [eines Wagens gebunden ist, der von zwei Tieren derselben Art gezogen wird], ist dies verboten.
אֵין קוֹשְׁרִין אֶת הַסּוּס לֹא לְצִדְדֵי הַקָּרוֹן וְלֹא לְאַחַר הַקָּרוֹן, וְלֹא אֶת הַלֻּבְדְּקִים לִגְמַלִּים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַנּוֹלָדִים מִן הַסּוּס, אַף עַל פִּי שֶׁאֲבִיהֶן חֲמוֹר, מֻתָּרִין זֶה עִם זֶה. וְכֵן הַנּוֹלָדִים מִן הַחֲמוֹר, אַף עַל פִּי שֶׁאֲבִיהֶם סוּס, מֻתָּרִין זֶה עִם זֶה. אֲבָל הַנּוֹלָדִים מִן הַסּוּס עִם הַנּוֹלָדִים מֵחֲמוֹר, אֲסוּרִים זֶה עִם זֶה:
Man darf weder ein Pferd an die Seiten eines Wagens [von Ochsen gezogen] oder dahinter [weil sie mithelfen] binden, noch dürfen libysche Esel [an Kamele gebunden] werden. Rabbi Yehudah sagt: Alle Nachkommen [eines Pferdes], auch wenn sie von einem Esel gezeugt wurden, dürfen miteinander [gespannt] werden [weil in Bezug auf Kilayim die Weibchen der bestimmende Faktor sind]. Alle Nachkommen eines Esels, auch wenn sie von einem Pferd gezeugt wurden, sind miteinander erlaubt. Die Nachkommen eines Pferdes mit den Nachkommen eines Esels sind jedoch untereinander verboten.
הַפְּרוּטִיּוֹת אֲסוּרוֹת, וְהָרַמָּךְ מֻתָּר. וְאַדְנֵי הַשָּׂדֶה, חַיָּה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מְטַמְּאוֹת בָּאֹהֶל כָּאָדָם. הַקֻּפָּד וְחֻלְדַּת הַסְּנָיִים, חַיָּה. חֻלְדַּת הַסְּנָיִים, רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מְטַמֵּא כַזַּיִת בְּמַשָּׂא, וְכָעֲדָשָׁה בְּמַגָּע:
Perutiyot [Maultiere, bei denen wir nicht sicher sein können, ob ihre Mutter ein Pferd oder ein Esel war] sind verboten [miteinander], aber der Ramakh [ein Maultier, dessen Mutter ein Pferd ist] ist erlaubt. Adnei Hasadeh [menschenähnliche Wesen] sind wie wilde Tiere [die Gesetze der wilden Tiere gelten für sie, sie verleihen einem Zelt keine Unreinheit]. Rabbi Yosi sagt: Sie vermitteln Unreinheit in einem Zelt wie ein Mensch. Der Igel und das Wiesel der Büsche gelten als wilde Tiere. [In Bezug auf das] Wiesel der Büsche, sagt Rabbi Yosi, sagt Beit Shammai, die Größe einer Olive [ihres Kadavers macht die Person, die sie trägt] unrein, und die Größe einer Linse [seines Kadavers] macht das Person, die es berührt, unrein.
שׁוֹר בָּר, מִין בְּהֵמָה. וְרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מִין חַיָּה. כֶּלֶב, מִין חַיָּה. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, מִין בְּהֵמָה. חֲזִיר, מִין בְּהֵמָה. עָרוֹד, מִין חַיָּה. הַפִּיל וְהַקּוֹף, מִין חַיָּה. וְאָדָם מֻתָּר עִם כֻּלָּם לִמְשֹׁךְ וְלַחֲרֹשׁ וּלְהַנְהִיג:
Der wilde Ochse gilt als domestiziertes Tier, sagt Rabbi Yosi, als wildes Tier. Der Hund gilt als wildes Tier, sagt Rabbi Meir, als domestiziertes Tier. Das Schwein ist ein domestiziertes Tier, der wilde Esel ist ein wildes Tier, der Elefant und der Affe sind wilde Tiere. Der Mensch darf mit jedem von ihnen ziehen, pflügen und führen [das Verbot von Kilayim gilt nur für zwei Tiere und schließt den Menschen nicht ein].