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אֵין פּוֹתְחִין אֶת הַנֵּר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא עוֹשֶׂה כְלִי. וְאֵין עוֹשִׂין פֶּחָמִין בְּיוֹם טוֹב, וְאֵין חוֹתְכִין אֶת הַפְּתִילָה לִשְׁנַיִם. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חוֹתְכָהּ בָּאוּר לִשְׁתֵּי נֵרוֹת:
Man darf eine Lampe (auf yom tov) nicht "öffnen" [indem man eines der "Eier" des Töpfers nimmt und seine Faust hineinsteckt, um (die Schüssel für) eine Lampe auszuhöhlen], denn er macht dadurch ein Gefäß. Und man darf keine Holzkohle auf Jom Tov machen, [auch diese sind "Gefäße" für Goldschmiede], und ein Docht darf nicht in zwei Teile geschnitten werden. [Auch ein Docht ist ein "Gefäß" zum Anzünden, das vorbereitet werden muss. Es darf nicht in zwei Teile geteilt werden, da dies ein Gefäß ändert. (Aber es ist erlaubt, es in der Hand zu "zerdrücken".)] R. Yehudah sagt: Er kann es durch Feuer in zwei Lampen schneiden. [Er steckt die beiden Köpfe der Dochte in die Münder zweier Lampen, die er gleichzeitig anzünden muss, und zündet sie in der Mitte an. Im Moment erweckt er nicht den Eindruck, etwas zu gestalten, sondern eine Beleuchtung (eine Lampe). Die Halacha stimmt mit R. Yehudah überein.]