Nachschlagewerk zu Pesachim 1:3
רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בּוֹדְקִין אוֹר אַרְבָּעָה עָשָׂר וּבְאַרְבָּעָה עָשָׂר שַׁחֲרִית וּבִשְׁעַת הַבִּעוּר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לֹא בָדַק אוֹר אַרְבָּעָה עָשָׂר, יִבְדֹּק בְּאַרְבָּעָה עָשָׂר. לֹא בָדַק בְּאַרְבָּעָה עָשָׂר, יִבְדֹּק בְּתוֹךְ הַמּוֹעֵד. לֹא בָדַק בְּתוֹךְ הַמּוֹעֵד, יִבְדֹּק לְאַחַר הַמּוֹעֵד. וּמַה שֶּׁמְּשַׁיֵּר, יַנִּיחֶנּוּ בְצִנְעָא, כְּדֵי שֶׁלֹּא יְהֵא צָרִיךְ בְּדִיקָה אַחֲרָיו:
R. Yehudah sagt: Wir suchen am vierzehnten, am Morgen des vierzehnten und zum Zeitpunkt der Entfernung nach "Licht". [Das heißt, wir suchen allein in einem dieser drei Male; und nach diesen drei Malen, wenn jemand nicht gesucht hat, kann er nicht mehr suchen.] Und die Weisen sagen: Wenn er am vierzehnten nicht bei Licht gesucht hat, sucht er am vierzehnten. Wenn er am vierzehnten nicht gesucht hat, sucht er mitten in der Zeit, dh in der sechsten Stunde, der Zeit zum Entfernen. Wenn er nicht mitten in der Zeit gesucht hat, sucht er nach der Zeit [bis dunkel. Einige erklären: "mitten im Festival"—mitten in Pesach; "nach dem Festival"—nach Pesach, damit "Chametz, über das Pesach gegangen ist", von dem es verboten ist, Nutzen zu ziehen, nicht mit erlaubtem Chametz vermischt werden sollte, das nach Pesach hergestellt wurde. Und R. Yehudah ist der Ansicht, dass er nach der Entfernung, dh nach der Zeit, in der Chametz verboten wird, überhaupt nicht suchen sollte, damit er nicht kommt, um davon zu essen. Und die Rabbiner sagen, dass er nach dem Zeitpunkt der Entfernung suchen sollte, und wir haben keine Angst, dass er kommen könnte, um davon zu essen, denn seine ganze Absicht bei der Suche danach ist es, es zu verbrennen. Die Halacha stimmt nicht mit R. Yehudah überein.] Und was er übrig lässt (für den Morgen von seiner Suche in der Nacht), sollte er absondern, damit er nicht danach suchen muss.