Nachschlagewerk zu Menachot 5:1
כָּל הַמְּנָחוֹת בָּאוֹת מַצָּה, חוּץ מֵחָמֵץ שֶׁבַּתּוֹדָה וּשְׁתֵּי הַלֶּחֶם, שֶׁהֵן בָּאוֹת חָמֵץ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, שְׂאֹר בּוֹדֶה לָהֶן מִתּוֹכָן וּמְחַמְּצָן. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף הִיא אֵינָהּ מִן הַמֻּבְחָר, אֶלָּא מֵבִיא אֶת הַשְּׂאֹר, וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַמִּדָּה, וּמְמַלֵּא אֶת הַמִּדָּה. אָמְרוּ לוֹ, אַף הִיא הָיְתָה חֲסֵרָה אוֹ יְתֵרָה:
Alle Getreideangebote müssen ungesäuert angeboten werden, mit Ausnahme der Sauerteigkuchen des Erntedankopfers und der beiden Brote [von Shavuot], die gesäuert angeboten werden. Rabbi Meir sagt: Er nimmt den Sauerteig von [den Getreidopfern] selbst und damit werden sie gesäuert. Rabbi Juda sagt: Das ist nicht der beste Weg, sondern [zuerst] bringt er Sauerteig und legt ihn in das Messgefäß und dann füllt er das Messgefäß [mit Mehl]. Aber sie sagten zu ihm: Trotzdem [es ist nicht zufriedenstellend], denn es wäre manchmal zu wenig und manchmal zu viel.