Nachschlagewerk zu Ketubot 2:9
הָאִשָּׁה שֶׁנֶּחְבְּשָׁה בִידֵי גוֹיִם עַל יְדֵי מָמוֹן, מֻתֶּרֶת לְבַעְלָהּ. עַל יְדֵי נְפָשׁוֹת, אֲסוּרָה לְבַעְלָהּ. עִיר שֶׁכְּבָשָׁהּ כַּרְכּוֹם, כָּל כֹּהֲנוֹת שֶׁנִּמְצְאוּ בְתוֹכָהּ, פְּסוּלוֹת. וְאִם יֵשׁ לָהֶן עֵדִים, אֲפִלּוּ עֶבֶד, אֲפִלּוּ שִׁפְחָה, הֲרֵי אֵלּוּ נֶאֱמָנִין. וְאֵין נֶאֱמָן אָדָם עַל יְדֵי עַצְמוֹ. אָמַר רַבִּי זְכַרְיָה בֶן הַקַּצָּב, הַמָּעוֹן הַזֶּה, לֹא זָזָה יָדָהּ מִתּוֹךְ יָדִי מִשָּׁעָה שֶׁנִּכְנְסוּ גוֹיִם לִירוּשָׁלַיִם וְעַד שֶׁיָּצָאוּ. אָמְרוּ לוֹ, אֵין אָדָם מֵעִיד עַל יְדֵי עַצְמוֹ:
Wenn eine Frau von Nichtjuden eingesperrt wäre —Wenn sie wegen Geldes ihrem Ehemann erlaubt ist, [aus Angst, ihr Geld zu verlieren, werden sie nicht mutwillig mit ihr sein. Und das ist nur so, wenn Israel die Oberhand über die Götzendiener hat. In diesem Fall ist sie ihrem Ehemann gestattet, auch wenn er ein Cohein ist. (Dieser Fall ähnelt nicht dem einer gefangenen Frau; denn in diesem Fall haben sie Angst, ihr Geld zu verlieren.) Aber wenn die Götzendiener die Oberhand haben, selbst wenn sie wegen Geld inhaftiert waren, ist es ihr verboten ihr Ehemann, wenn er ein Cohein ist. Und wenn ihr Mann ein Israelit ist, ist sie auf jeden Fall erlaubt. Denn die Frau eines gezwungenen Israeliten ist ihrem Ehemann gestattet]; Wenn sie wegen "Lebens" (zum Tode verurteilt) inhaftiert war, ist sie ihrem Ehemann verboten [selbst wenn er ein Israelit wäre; denn wir befürchten, dass sie freiwillig mit einer von ihnen zusammengelebt hat (um ihr Leben zu retten).] Wenn Karkom (Belagerer) eine Stadt eroberte, [das Targum von "Matzor" (Belagerung) ist "Karkuma"], sind alle Frauen verheiratet Cohanim, die darin gefunden werden, sind für das Priestertum ungeeignet; denn die Frau eines Cohein ist verboten, wenn sie gezwungen wird. Und wenn es in der Stadt ein Versteck gibt, in dem sich eine Frau verstecken könnte, wird angenommen, dass jede der Frauen der Stadt sagt: Ich habe mich im Versteck versteckt und wurde nicht beschmutzt. Und da sie angeblich sagt: Ich habe mich versteckt, soll sie auch sagen: Ich habe mich nicht versteckt, aber ich wurde nicht beschmutzt.] Und wenn es Zeugen für sie gibt— sogar ein Bondman, sogar eine Bondfrau —man glaubt ihnen. Und ein Mann wird nicht geglaubt (um auszusagen) für sich. R. Zechariah b. Hakatzav sagte: [Ich schwöre bei] "diese Unterkunft!" (der Tempel), "ihre Hand verließ meine Hand nicht von dem Zeitpunkt an, als die Heiden Jerusalem betraten, bis sie gingen"—Daraufhin sagten sie zu ihm: "Ein Mann bezeugt nicht für sich." [und wenn ein Mann über eine gefangene Frau aussagt, dass sie sauber ist, darf er sie nicht heiraten, wenn er ein Cohein ist, weil er verdächtigt wird (falsches Zeugnis). Und wenn er sie mit seinem Geld aus der Gefangenschaft erlöst, kann er für sie aussagen und sie heiraten; denn man "wirft" sein Geld nicht umsonst weg. Wenn er nicht gewusst hätte, dass sie sauber ist, hätte er sein Geld nicht für sie gegeben.]