Nachschlagewerk zu Kelim 26:8
עוֹרוֹת בַּעַל הַבַּיִת, מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן. וְשֶׁל עַבְּדָן, אֵין מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן. וְשֶׁל גַּנָּב, מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן. וְשֶׁל גַּזְלָן, אֵין מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חִלּוּף הַדְּבָרִים, שֶׁל גַּזְלָן, מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן. וְשֶׁל גַּנָּב, אֵין מַחֲשָׁבָה מְטַמֵּאתָן, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְיָאֲשׁוּ הַבְּעָלִים:
Die Häute eines Haushaltsinhabers werden durch absichtliches Denken unrein gemacht, aber die eines Gerbers werden durch absichtliches Denken nicht unrein gemacht. Diejenigen eines Diebes werden durch absichtliches Denken unrein gemacht; aber die eines Räubers werden nicht durch absichtliches Denken unrein gemacht. Rabbi Shimon sagt: Die Sache sollte umgekehrt werden: Die eines Räubers werden durch absichtliches Denken unrein gemacht; aber die eines Diebes werden durch absichtliches Denken nicht unrein gemacht, da [im letzteren Fall] die Eigentümer die Hoffnung [auf Genesung] nicht aufgegeben haben.