Nachschlagewerk zu Gittin 8:8
כָּתַב סוֹפֵר גֵּט לָאִישׁ וְשׁוֹבֵר לָאִשָּׁה, וְטָעָה וְנָתַן גֵּט לָאִשָּׁה וְשׁוֹבֵר לָאִישׁ, וְנָתְנוּ זֶה לָזֶה, וּלְאַחַר זְמַן הֲרֵי הַגֵּט יוֹצֵא מִיַּד הָאִישׁ, וְשׁוֹבֵר מִיַּד הָאִשָּׁה, תֵּצֵא מִזֶּה וּמִזֶּה, וְכָל הַדְּרָכִים הָאֵלּוּ בָהּ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם לְאַלְתַּר יָצָא, אֵין זֶה גֵט. אִם לְאַחַר זְמַן יָצָא, הֲרֵי זֶה גֵט. לֹא כָל הֵימֶנּוּ מִן הָרִאשׁוֹן לְאַבֵּד זְכוּתוֹ שֶׁל שֵׁנִי. כָּתַב לְגָרֵשׁ אֶת אִשְׁתּוֹ וְנִמְלַךְ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, פְּסָלָהּ מִן הַכְּהֻנָּה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף עַל פִּי שֶׁנְּתָנוֹ לָהּ עַל תְּנַאי וְלֹא נַעֲשָׂה הַתְּנַאי, לֹא פְסָלָהּ מִן הַכְּהֻנָּה:
Wenn der Schreiber ein Get für den Mann [um sich von seiner Frau scheiden zu lassen] und eine Quittung für die Frau [um ihrem Ehemann nach Zahlung ihrer Kethuba zu geben] schrieb und er [der Schreiber] sich irrte [als er ihnen die Schriften gab ] und gab der Frau das Get und dem Mann die Quittung, und sie gaben es einander, [und sie ging und heiratete und dachte, dass das, was ihr Mann ihr gab, das Get war, und er dachte, was seine Frau war gab ihm die Quittung (Rambam liest es: "Und er gab dem Mann das Get und der Frau die Quittung" und interpretiert es als: "Und er dachte, er gab dem Mann das Get und der Frau die Quittung, "das nicht getan zu haben, aber genau das Gegenteil. Die Interpretation ist erzwungen.] —und später wurde festgestellt, dass das Get aus der Hand des Mannes und die Quittung aus der Hand der Frau stammt, sie verlässt dieses und dieses, und alles oben Genannte gilt. R. Eliezer sagt: Wenn es sofort herauskam [aus der Hand ihres Mannes, bevor sie wieder heiratete], ist es kein Get, [und sie benötigt ein anderes Get], und wenn es nach einiger Zeit herauskam [dh nach ihr wieder geheiratet], es ist ein Get. Es liegt nicht ganz an ihm [dh es ist nicht alles nach den Worten des ersten (Ehemanns), dass er geglaubt wird], die Rechte des zweiten [der sie geheiratet hat, für nichtig zu erklären, und wir setzen eine "Verschwörung" voraus. zwischen den beiden ein Austausch der Schriften, nachdem sie wieder geheiratet hatte. Die Halacha stimmt mit R. Eliezer überein.] Wenn jemand schrieb (ein Get), um sich von seiner Frau scheiden zu lassen, und seine Meinung änderte—Beth Shammai sagt: Er disqualifiziert sie vom Priestertum. Beth Hillel sagt: Auch wenn er es ihr unter der Bedingung gegeben hat und die Bedingung nicht erfüllt war, disqualifiziert er sie nicht vom Priestertum.