Nachschlagewerk zu Berakhot 4:7
רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, אֵין תְּפִלַּת הַמּוּסָפִין אֶלָּא בְּחֶבֶר עִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בְּחֶבֶר עִיר וְשֶׁלֹּא בְחֶבֶר עִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשְּׁמוֹ, כָּל מָקוֹם שֶׁיֵּשׁ חֶבֶר עִיר, הַיָּחִיד פָּטוּר מִתְּפִלַּת הַמּוּסָפִין:
R. Elazar b. Azaryah sagt: Das Mussaf ("zusätzliche") Gebet wird nur bechever ir [bechavurath ha'ir ("mit einer Gesellschaft der Stadt") rezitiert; das heißt, mit einer Gemeinde und nicht individuell.] Und die Weisen sagen: Bechever ir und nicht bechever ir [sowohl mit einer Gemeinde als auch einzeln]. R. Yehudah sagt in seinem [R. Elazars] Name: Wo immer es eine Gemeinde gibt, ist eine Person von der Rezitation des Mussaf-Gebets befreit. [Der Unterschied zwischen der ersten Tanna und R. Yehudah—eine Person, die in einer Stadt lebt, in der es keine zehn Männer gibt. Nach dem ersten Zitat von R. Elazar, wonach es nur mit einer Gemeinde gegründet wurde, ist diese Person befreit. Nach R. Yehudah ist ein Individuum nur dann befreit, wenn es sich an einem Ort befindet, an dem zehn Männer leben. In diesem Fall befreit ihn der Gebetsführer. Die Halacha entspricht den Weisen.]