Yevamot 7

Kapitel 7

א אַלְמָנָה לְכֹהֵן גָּדוֹל, גְּרוּשָׁה וַחֲלוּצָה לְכֹהֵן הֶדְיוֹט, הִכְנִיסָה לוֹ עַבְדֵי מְלוֹג וְעַבְדֵי צֹאן בַּרְזֶל, עַבְדֵי מְלוֹג לֹא יֹאכְלוּ בַתְּרוּמָה, עַבְדֵי צֹאן בַּרְזֶל יֹאכֵלוּ. וְאֵלּוּ הֵן עַבְדֵי מְלוֹג, אִם מֵתוּ, מֵתוּ לָהּ, וְאִם הוֹתִירוּ, הוֹתִירוּ לָהּ. אַף עַל פִּי שֶׁהוּא חַיָּב בִּמְזוֹנוֹתָן, הֲרֵי אֵלּוּ לֹא יֹאכְלוּ בַתְּרוּמָה. וְאֵלּוּ הֵן עַבְדֵי צֹאן בַּרְזֶל, אִם מֵתוּ, מֵתוּ לוֹ, וְאִם הוֹתִירוּ, הוֹתִירוּ לוֹ. הוֹאִיל וְהוּא חַיָּב בְּאַחֲרָיוּתָן, הֲרֵי אֵלּוּ יֹאכְלוּ בַתְּרוּמָה:
1 Wenn eine Witwe einem Hohenpriester, eine Geschiedene oder eine Chaluza einem gemeinen Priester Sklaven des Niessbrauchs und Sklaven des eisernen Fonds eingebracht hat, so dürfen die Sklaven des Niessbrauchs keine Hebe geniessen, die Sklaven des eisernen Fonds aber dürfen sie geniessen. Sklaven des Niessbrauchs sind solche, die, wenn sie sterben, ihr (zu ihrem Schaden) sterben, und wenn sie [an Wert] zunehmen, ihr (zu ihrem Nutzen) zunehmen; obgleich er (der Mann) verpflichtet ist sie zu ernähren, dürfen sie dennoch keine Hebe geniessen. Sklaven des eisernen Fonds sind solche, die, wenn sie sterben, ihm (zu seinem Schaden) sterben, und wenn sie [an Wert] zunehmen, ihm (zu seinem Nutzen) zunehmen; da er für sie haften muss, so dürfen sie Hebe geniessen.
ב בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁנִּסֵּת לְכֹהֵן וְהִכְנִיסָה לוֹ עֲבָדִים, בֵּין עַבְדֵי מְלוֹג, בֵּין עַבְדֵי צֹאן בַּרְזֶל, הֲרֵי אֵלּוּ יֹאכְלוּ בַתְּרוּמָה. וּבַת כֹּהֵן שֶׁנִּסֵּת לְיִשְׂרָאֵל, וְהִכְנִיסָה לוֹ, בֵּין עַבְדֵי מְלוֹג, בֵּין עַבְדֵי צֹאן בַּרְזֶל, הֲרֵי אֵלּוּ לֹא יֹאכְלוּ בַתְּרוּמָה:
2 Wenn die Tochter eines Israeliten einen Priester heiratet und ihm Sklaven einbringt, so dürfen sowohl die Sklaven des Niessbrauchs als auch die Sklaven des eisernen Fonds Hebe geniessen. Wenn die Tochter eines Priesters einen Israeliten heiratet und ihm Sklaven des Niessbrauchs oder Sklaven des eisernen Fonds einbringt, so dürfen sie keine Hebe geniessen.
ג בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁנִּסֵּת לְכֹהֵן, וּמֵת, וְהִנִּיחָהּ מְעֻבֶּרֶת, לֹא יֹאכְלוּ עֲבָדֶיהָ בַּתְּרוּמָה, מִפְּנֵי חֶלְקוֹ שֶׁל עֻבָּר, שֶׁהָעֻבָּר פּוֹסֵל וְאֵינוֹ מַאֲכִיל, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. אָמְרוּ לוֹ, מֵאַחַר שֶׁהֵעַדְתָּ לָנוּ עַל בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן, אַף בַּת כֹּהֵן לְכֹהֵן, וּמֵת, וְהִנִּיחָהּ מְעֻבֶּרֶת, לֹא יֹאכְלוּ עֲבָדֶיהָ בַתְּרוּמָה, מִפְּנֵי חֶלְקוֹ שֶׁל עֻבָּר:
3 Wenn die Tochter eines Israeliten einen Priester heiratet und dieser stirbt und sie schwanger hinterlässt, so dürfen ihre Sklaven keine Hebe geniessen wegen des Anteils des Fötus; denn der Fötus kann zum Genusse der Hebe ungeeignet machen, aber nicht berechtigen. Dies sind die Worte des R. Jose. Da sagten sie (die Weisen) zu ihm: Wenn Du uns dies von der Tochter eines Israeliten behauptest, die einen Priester geheiratet, dann dürften ja auch die Sklaven einer Priestertochter, die einen Priester geheiratet, der dann gestorben ist und sie schwanger hinterlassen, keine Hebe geniessen wegen des Anteils des Fötus!
ד הָעֻבָּר, וְהַיָּבָם, וְהָאֵרוּסִין, וְהַחֵרֵשׁ, וּבֶן תֵּשַׁע שָׁנִים וְיוֹם אֶחָד, פּוֹסְלִין וְלֹא מַאֲכִילִין. סָפֵק שֶׁהוּא בֶן תֵּשַׁע שָׁנִים וְיוֹם אֶחָד סָפֵק שֶׁאֵינוֹ, סָפֵק הֵבִיא שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָפֵק שֶׁלֹּא הֵבִיא, נָפַל הַבַּיִת עָלָיו וְעַל בַּת אָחִיו וְאֵין יָדוּעַ אֵי זֶה מֵת רִאשׁוֹן, צָרָתָהּ חוֹלֶצֶת וְלֹא מִתְיַבֶּמֶת:
4 Der Fötus, der Levir, die Verlobung, der Taubstumme, der Knabe, der neun Jahre und einen Tag alt ist, machen [zum Genusse der Hebe] ungeeignet, berechtigen aber nicht [dazu], sei es auch zweifelhaft, ob er (der Knabe) neun Jahre und einen Tag alt ist oder nicht, oder ob er zwei Haare hervorgebracht hat oder nicht. Ist ein Haus über einem Manne und der Tochter seines Bruders zusammengestürzt und es ist unbekannt, wer von ihnen zuerst gestorben ist, so muss deren Nebenfrau die Chaliza vollziehen, darf aber den Levir nicht heiraten.
ה הָאוֹנֵס, וְהַמְפַתֶּה, וְהַשּׁוֹטֶה, לֹא פוֹסְלִים וְלֹא מַאֲכִילִים. וְאִם אֵינָם רְאוּיִין לָבֹא בְיִשְׂרָאֵל, הֲרֵי אֵלּוּ פוֹסְלִין. כֵּיצַד, יִשְׂרָאֵל שֶׁבָּא עַל בַּת כֹּהֵן, תֹּאכַל בַּתְּרוּמָה. עִבְּרָה, לֹא תֹאכַל בַּתְּרוּמָה. נֶחְתַּךְ הָעֻבָּר בְּמֵעֶיהָ, תֹּאכַל. כֹּהֵן שֶׁבָּא עַל בַּת יִשְׂרָאֵל, לֹא תֹאכַל בַּתְּרוּמָה. עִבְּרָה, לֹא תֹאכַל. יָלְדָה, תֹּאכַל. נִמְצָא כֹּחוֹ שֶׁל בֵּן גָּדוֹל מִשֶּׁל אָב. הָעֶבֶד פּוֹסֵל מִשּׁוּם בִּיאָה, וְאֵינוֹ פוֹסֵל מִשּׁוּם זָרַע. כֵּיצַד, בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן, בַּת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בֵן, וְהָלַךְ הַבֵּן וְנִכְבַּשׁ עַל הַשִּׁפְחָה, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בֵן, הֲרֵי זֶה עֶבֶד. הָיְתָה אֵם אָבִיו בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן לֹא תֹאכַל בַּתְּרוּמָה. בַּת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, תֹּאכַל בַּתְּרוּמָה. מַמְזֵר פּוֹסֵל וּמַאֲכִיל. כֵּיצַד, בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן, וּבַת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בַת, וְהָלְכָה הַבַּת וְנִשֵּׂאת לְעֶבֶד, אוֹ לְגוֹי, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בֵן, הֲרֵי זֶה מַמְזֵר. הָיְתָה אֵם אִמּוֹ בַת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן, תֹּאכַל בַּתְּרוּמָה. בַּת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, לֹא תֹאכַל בַּתְּרוּמָה:
5 Wenn jemand eine Frau vergewaltigt oder verführt oder wenn ein Schwachsinniger einer Frau beiwohnt, so machen sie diese [zum Genusse der Hebe] weder ungeeignet noch berechtigen sie dazu; sind es aber Personen, die nicht in [die Gemeinde] Israel kommen dürfen, so machen sie sie ungeeignet. Wie [ist dies zu verstehen]? Wenn ein Israelit einer Priestertochter beiwohnt, so darf sie Hebe geniessen; wird sie schwanger, so darf sie keine Hebe geniessen; ist der Fötus in ihrem Innern zerstückelt, so darf sie sie geniessen. Wenn ein Priester der Tochter eines Israeliten beiwohnt, so darf sie keine Hebe geniessen; wird sie schwanger, so darf sie sie nicht geniessen; hat sie geboren, so darf sie sie geniessen. Es zeigt sich [demnach] der Einfluss des Sohnes grösser als der des Vaters. Der Sklave macht [die Frau] ungeeignet infolge der Beiwohnung, aber nicht als Nachkomme. Wie [ist dies zu verstehen]? Wenn die Tochter eines Israeliten mit einem Priester, oder eine Priestertochter mit einem Israeliten [verheiratet ist] und von ihm einen Sohn gebiert, der Sohn dann einer Sklavin beiwohnt, und diese von ihm einen Sohn gebiert, so ist dieser ein Sklave. War nun die Mutter seines Vaters die Tochter eines Israeliten, die mit einem Priester verheiratet gewesen, so darf sie keine Hebe geniessen; war sie aber eine Priestertochter, die mit einem Israeliten verheiratet gewesen, so darf sie Hebe geniessen. Ein Bastard kann [zum Genusse der Hebe] unfähig machen und auch dazu berechtigen. Wie [ist dies zu verstehen]? Wenn die Tochter eines Israeliten mit einem Priester, oder eine Priestertochter mit einem Israeliten [verheiratet ist] und sie von ihm eine Tochter gebiert, die Tochter dann einen Sklaven oder einen Heiden ehelicht und von ihm einen Sohn gebiert, so ist dieser ein Bastard. War nun die Mutter seiner Mutter die Tochter eines Israeliten, die mit einem Priester verheiratet gewesen, so darf sie Hebe geniessen; war sie eine Priestertochter, die mit einem Israeliten verheiratet gewesen, so darf sie keine Hebe geniessen.
ו כֹּהֵן גָּדוֹל פְּעָמִים שֶׁהוּא פוֹסֵל. כֵּיצַד, בַּת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בַת, וְהָלְכָה הַבַּת וְנִסֵּת לְכֹהֵן, וְיָלְדָה הֵימֶנּוּ בֵן, הֲרֵי זֶה רָאוּי לִהְיוֹת כֹּהֵן גָּדוֹל עוֹמֵד וּמְשַׁמֵּשׁ עַל גַּבֵּי הַמִּזְבֵּחַ, מַאֲכִיל אֶת אִמּוֹ וּפוֹסֵל אֶת אֵם אִמּוֹ, וְזֹאת אוֹמֶרֶת, לֹא כִבְנִי כֹּהֵן גָּדוֹל, שֶׁהוּא פּוֹסְלֵנִי מִן הַתְּרוּמָה:
6 Der Hohepriester kann unter Umständen [zum Genusse der Hebe] ungeeignet machen. Wie [ist dies zu verstehen]? Wenn eine Priestertochter mit einem Israeliten verheiratet ist und von ihm eine Tochter gebiert, diese Tochter dann einen Priester ehelicht und von ihm einen Sohn gebiert, so ist dieser geeignet, Hoherpriester zu werden und den Dienst auf dem Altar zu verrichten, er berechtigt seine Mutter [zum Genusse der Hebe], macht aber seine Grossmutter hierzu ungeeignet; diese (letztere) kann also sagen: [Mögen] nicht Viele [sein] wie mein Enkel, der Hohepriester, der mich zum Genusse der Hebe ungeeignet macht!