Terumot 7

Kapitel 7

א הָאוֹכֵל תְּרוּמָה מֵזִיד, מְשַׁלֵּם אֶת הַקֶּרֶן וְאֵינוֹ מְשַׁלֵּם אֶת הַחֹמֶשׁ. הַתַּשְׁלוּמִין חֻלִּין, אִם רָצָה הַכֹּהֵן לִמְחֹל, מוֹחֵל:
1 Wenn Jemand wissentlich <span dir="rtl">תרומה</span> isst, so bezahlt er nur den Wert, aber nicht das Fünftel; auch sind die Ersatzfrüchte <span dir="ltr">חולין</span>, und wenn der Priester will, kann er sie erlassen.
ב בַּת כֹּהֵן שֶׁנִּשֵּׂאת לְיִשְׂרָאֵל וְאַחַר כָּךְ אָכְלָה תְרוּמָה, מְשַׁלֶּמֶת אֶת הַקֶּרֶן וְאֵינָהּ מְשַׁלֶּמֶת אֶת הַחֹמֶשׁ, וּמִיתָתָהּ בִּשְׂרֵפָה. נִשֵּׂאת לְאֶחָד מִכָּל הַפְּסוּלִין, מְשַׁלֶּמֶת קֶרֶן וְחֹמֶשׁ, וּמִיתָתָהּ בְּחֶנֶק, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זוֹ וָזוֹ מְשַׁלְּמוֹת אֶת הַקֶּרֶן וְאֵינָן מְשַׁלְּמוֹת אֶת הַחֹמֶשׁ, וּמִיתָתָן בִּשְׂרֵפָה:
2 Wenn eine Priestertochter einem <span dir="rtl">ישראל</span> vermählt wird und dann <span dir="rtl">תרומה</span> isst, so ersetzt sie den Wert, zahlt aber kein Fünftel. Auch gilt bei einer solchen die Hinrichtung durch Feuer. Wird sie aber Einem der unerlaubten Klassen vermählt, so muss sie den Wert und das Fünftel bezahlen. Auch gilt bei einer solchen die Hinrichtung durch Erdrosselung. So R. Meïr. Die Weisen sagen: Beide ersetzen nur den Wert und nicht das Fünftel und ihre Hinrichtung geschieht durch Feuer.
ג הַמַּאֲכִיל אֶת בָּנָיו קְטַנִּים, וְאֶת עֲבָדָיו בֵּין גְּדוֹלִים בֵּין קְטַנִּים, הָאוֹכֵל תְּרוּמַת חוּצָה לָאָרֶץ, וְהָאוֹכֵל פָּחוֹת מִכַּזַּיִת תְּרוּמָה, מְשַׁלֵּם אֶת הַקֶּרֶן, וְאֵינוֹ מְשַׁלֵּם אֶת הַחֹמֶשׁ. וְהַתַּשְׁלוּמִין חֻלִּין, אִם רָצָה הַכֹּהֵן לִמְחֹל, מוֹחֵל:
3 Wenn Jemand seinen minderjährigen Kindern oder seinem erwachsenen oder minderjährigen Sklaven <span dir="rtl">תרומה</span> zu essen gibt, ferner wenn Jemand ausländische <span dir="rtl">תרומה</span> isst, oder wenn Einer weniger als eine Olivengrösse isst, so bezahlt er nur den Wert und nicht das Fünftel. Die Ersatzfrüchte sind <span dir="rtl">חולין</span>, und wenn der Priester will, kann er sie erlassen.
ד זֶה הַכְּלָל, כָּל הַמְשַׁלֵּם קֶרֶן וְחֹמֶשׁ, הַתַּשְׁלוּמִין תְּרוּמָה, אִם רָצָה הַכֹּהֵן לִמְחֹל, אֵינוֹ מוֹחֵל. וְכָל הַמְשַׁלֵּם אֶת הַקֶּרֶן וְאֵינוֹ מְשַׁלֵּם אֶת הַחֹמֶשׁ, הַתַּשְׁלוּמִין חֻלִּין, אִם רָצָה הַכֹּהֵן לִמְחֹל, מוֹחֵל:
4 Dies ist die Regel: Sobald man den Wert und das Fünftel zahlen muss, sind die Ersatzfrüchte <span dir="rtl">תרומה</span>, und der Priester kann sie nicht nach Willkür erlassen; wenn man dagegen nur den Wert und nicht das Fünftel zahlen muss, sind die Ersatzfrüchte <span dir="rtl">חולין</span>, und der Priester kann sie nach Belieben erlassen.
ה שְׁתֵּי קֻפּוֹת, אַחַת שֶׁל תְּרוּמָה וְאַחַת שֶׁל חֻלִּין, שֶׁנָּפְלָה סְאָה תְרוּמָה לְתוֹךְ אַחַת מֵהֶן וְאֵין יָדוּעַ לְאֵיזוֹ מֵהֶן נָפְלָה, הֲרֵי אֲנִי אוֹמֵר, לְתוֹךְ שֶׁל תְּרוּמָה נָפְלָה. אֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא שֶׁל תְּרוּמָה וְאֵיזוֹ הִיא שֶׁל חֻלִּין, אָכַל אַחַת מֵהֶן, פָּטוּר, וְהַשְּׁנִיָּה, נוֹהֵג בָּהּ בִּתְרוּמָה, וְחַיֶּבֶת בְּחַלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי פּוֹטְרָהּ. אָכַל אַחֵר אֶת הַשְּׁנִיָּה, פָּטוּר. אָכַל אֶחָד אֶת שְׁתֵּיהֶן, מְשַׁלֵּם כַּקְּטַנָּה שֶׁבִּשְׁתֵּיהֶן:
5 Wenn zwei Gefässe da sind, eines mit <span dir="rtl">תרומה</span> und eines mit <span dir="rtl">חולין</span>, und es ist eine <span dir="rtl">סאה תרומה</span> hineingefallen, ohne dass man weiss, in welches von beiden, so nehme ich an, sie sei unter die <span dir="rtl">תרומה</span> gefallen. Weiss man aber nicht mehr, welches von beiden die <span dir="rtl">תרומה</span> oder die <span dir="rtl">חולין</span> enthält; so ist derjenige welcher die Früchte des einen verzehrt, frei vom Ersatze, die zweite muss wie <span dir="rtl">תרומה</span> behandelt werden; doch muss man nach R. Meïr davon <span dir="rtl">חלה</span> nehmen, nach R. Jose aber nicht. Hat ein Anderer die Früchte des zweiten Gefässes verzehrt, so ist er auch frei. Wenn Einer sämmtliche Früchte, die in beiden Gefässen sind, verzehrt, so bezahlt er nur nach Massgabe des kleineren Behältnisses unter beiden.
ו נָפְלָה אַחַת מֵהֶן לְתוֹךְ הַחֻלִּין, אֵינָהּ מְדַמַּעְתָּן, וְהַשְּׁנִיָּה, נוֹהֵג בָּהּ בִּתְרוּמָה, וְחַיֶּבֶת בְּחַלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וְרַבִּי יוֹסֵי פּוֹטֵר. נָפְלָה שְׁנִיָּה לְמָקוֹם אַחֵר, אֵינָהּ מְדַמַּעְתָּן. נָפְלוּ שְׁתֵּיהֶן לְמָקוֹם אֶחָד, מְדַמְּעוֹת כַּקְּטַנָּה שֶׁבִּשְׁתֵּיהֶן:
6 Fällt die Fracht aus einem derselben unter <span dir="rtl">חולין</span>, so macht sie diese nicht zu <span dir="rtl">מדומע</span>; das zweite muss wie <span dir="rtl">תרומה</span> behandelt werden. Doch muss man nach R. Meïr davon <span dir="rtl">חלה</span> nehmen; nach R. Jose aber nicht. Fällt die Frucht des zweiten Gefässes unter andere Früchte, so macht sie diese auch nicht zu <span dir="rtl">מדומע</span>. Kommen aber sämmtliche Früchte beider Behältnisse in einen Haufen, so bilden sie <span dir="rtl">מדומע</span> nach Massgabe des kleineren unter beiden.
ז זָרַע אֶת אַחַת מֵהֶן, פָּטוּר, וְהַשְּׁנִיָּה, נוֹהֵג בָּהּ בִּתְרוּמָה, וְחַיֶּבֶת בְּחַלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וְרַבִּי יוֹסֵי פּוֹטֵר. זָרַע אַחֵר אֶת הַשְּׁנִיָּה, פָּטוּר. זָרַע אֶחָד אֶת שְׁתֵּיהֶן, בְּדָבָר שֶׁזַּרְעוֹ כָלֶה, מֻתָּר, וּבְדָבָר שֶׁאֵין זַרְעוֹ כָלֶה. אָסוּר:
7 Hat Jemand die Früchte des einen gesäet, so ist er frei, das zweite muss wie <span dir="rtl">תרומה</span> behandelt werden. Doch muss man nach R. Meïr <span dir="rtl">חלה</span> davon nehmen, nach R. Jose aber nicht. Hat ein Anderer die Frucht des zweiten Gefässes gesäet, so ist er auch frei. Hat Jemand die Früchte beider Behältnisse ausgesäet, so ist die daraus erwachsene Frucht wenn es solche ist, deren Samen in der Erde zergeht, Jedermann erlaubt; aber die von Pflanzen, deren Samen nicht zergeht, sind unerlaubt.