Terumot 5

Kapitel 5

א סְאָה תְרוּמָה טְמֵאָה שֶׁנָפְלָה לְפָחוֹת מִמֵּאָה חֻלִּין, אוֹ לְמַעֲשֵׂר רִאשׁוֹן, אוֹ לְמַעֲשֵׂר שֵׁנִי, אוֹ לְהֶקְדֵּשׁ, בֵּין טְמֵאִין בֵּין טְהוֹרִים, יֵרָקֵבוּ. אִם טְהוֹרָה הָיְתָה אוֹתָהּ הַסְּאָה, יִמָּכְרוּ לַכֹּהֲנִים בִּדְמֵי תְרוּמָה, חוּץ מִדְּמֵי אוֹתָהּ סְאָה. וְאִם לְמַעֲשֵׂר רִאשׁוֹן נָפְלָה, יִקְרָא שֵׁם לִתְרוּמַת מַעֲשֵׂר. וְאִם לְמַעֲשֵׂר שֵׁנִי אוֹ לְהֶקְדֵּשׁ נָפְלָה, הֲרֵי אֵלּוּ יִפָּדוּ. וְאִם טְמֵאִים הָיוּ אוֹתָן הַחֻלִּין, יֵאָכְלוּ נִקּוּדִים אוֹ קְלָיוֹת, אוֹ יִלּוֹשׁוּ בְמֵי פֵרוֹת, אוֹ יִתְחַלְּקוּ לְעִסּוֹת, כְּדֵי שֶׁלֹּא יְהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כַּבֵּיצָה:
1 Wenn eine <span dir="rtl">סאה</span> unrein gewordene <span dir="rtl">תרומה</span> in weniger als hundert <span dir="ltr">חולין</span> oder ersten Zehnt oder zweiten Zehnt oder Geheiligtes fällt, diese seien nun rein oder unrein; so muss das Ganze dem Verderben preisgegeben werden. Ist aber die <span dir="rtl">סאה</span> rein, so muss man das Ganze, mit Ausnahme des Wertes einer <span dir="ltr">סאה</span> für den Wert von Hebefrüchten an die Priester verkaufen. Ist es in ersten Zehnt gefallen, so bestimme man Alles durch Namenbenennung als <span dir="rtl">תרומה</span> des Zehnt. Ist es in zweiten Zehnt oder Geheiligtes gefallen, so müssen sie ausgelöst werden. Waren die <span dir="rtl">חולין</span> hingegen unrein, als die <span dir="rtl">סאה</span> hineinfiel, so darf man sie nur trocken oder als geröstete Körner verzehren, oder man knete sie mit Fruchtsaft, oder verteile sie unter andere Teige, so dass nirgends davon die Grösse eines Eies beisammen bleibt.
ב סְאָה תְרוּמָה טְמֵאָה שֶׁנָּפְלָה לְתוֹךְ מֵאָה חֻלִּין טְהוֹרִין, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, תֵּרוֹם וְתִשָּׂרֵף, שֶׁאֲנִי אוֹמֵר, סְאָה שֶׁנָּפְלָה הִיא סְאָה שֶׁעָלְתָה. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תַּעֲלֶה וְתֵאָכֵל נִקּוּדִים אוֹ קְלָיוֹת, אוֹ תִלּוֹשׁ בְּמֵי פֵרוֹת, אוֹ תִתְחַלֵּק לְעִסּוֹת, כְּדֵי שֶׁלֹּא יְהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כַּבֵּיצָה:
2 Wenn eine <span dir="rtl">סאה</span> unreiner <span dir="rtl">תרומה</span> unter hundert reine <span dir="rtl">חולין</span> gefallen ist, so soll man nach R. Elieser eine <span dir="rtl">סאה</span> abnehmen und verbrennen, denn ich kann annehmen, die hineingefallene <span dir="rtl">סאה</span> sei dieselbe, welche wieder herausgenommen worden ist. Die Weisen aber sagen: Sie geht auf und darf Tom Priester nur trocken oder in gerösteten Körnern oder in Fruchtsaft geknetet gegessen, oder in Teige so verteilt werden, dass nirgends davon die Grösse eines Eies beisammen bleibt.
ג סְאָה תְרוּמָה טְהוֹרָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה חֻלִּין טְמֵאִין, תַּעֲלֶה וְתֵאָכֵל נִקּוּדִים אוֹ קְלָיוֹת, אוֹ תִלּוֹשׁ בְּמֵי פֵרוֹת, אוֹ תִתְחַלֵּק לְעִסּוֹת, כְּדֵי שֶׁלֹּא יְהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כַּבֵּיצָה:
3 Wenn eine <span dir="rtl">סאה</span> reiner <span dir="rtl">תרומה</span> unter hundert unreine <span dir="rtl">חולין</span> gefallen ist, so geht sie auf, und darf nur trocken, oder in gedörrten Körnern, oder in Fruchtsaft geknetet gegessen oder in andere Teige so verteilt werden, dass nirgends von der Grösse eines Eies beisammen bleibe.
ד סְאָה תְרוּמָה טְמֵאָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה סְאָה תְרוּמָה טְהוֹרָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹסְרִים, וּבֵית הִלֵּל מַתִּירִין. אָמְרוּ בֵית הִלֵּל לְבֵית שַׁמַּאי, הוֹאִיל וּטְהוֹרָה אֲסוּרָה לְזָרִים וּטְמֵאָה אֲסוּרָה לְכֹהֲנִים, מַה טְּהוֹרָה עוֹלָה, אַף טְמֵאָה תַּעֲלֶה. אָמְרוּ לָהֶם בֵּית שַׁמַּאי, לֹא, אִם הֶעֱלוּ הַחֻלִּין הַקַּלִּין הַמֻּתָּרִין לְזָרִים אֶת הַטְּהוֹרָה, תַּעֲלֶה תְרוּמָה הַחֲמוּרָה הָאֲסוּרָה לְזָרִים אֶת הַטְּמֵאָה. לְאַחַר שֶׁהוֹדוּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, תֵּרוֹם וְתִשָּׂרֵף. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אָבְדָה בְמִעוּטָהּ:
4 Wenn eine <span dir="rtl">סאה</span> unreiner <span dir="rtl">תרומה</span> unter hundert <span dir="rtl">סאה</span> reine <span dir="rtl">תרומה</span> gefallen ist, so ist nach der Schule Samai’s alles verboten, nach der Schule Hillels alles erlaubt. Die Schule Hillels wendet gegen die Samai’s ein: Da die reine <span dir="rtl">תרומה</span> den Laien und die unreine den Priestern untersagt ist, so müsste doch, so gut wie die reine im gesetzlichen Verhältniss aufgeht, auch die unreine aufgehen. Die Schule Samai’s erwiederte darauf: Wenn die <span dir="rtl">חולין</span>, welche an sich leichter sind, da ihr Genuss dem Laien gestattet ist, bewirken, dass die reine <span dir="rtl">תרומה</span> aufgeht, so darf darum noch nicht die einem strengem Rechte unterliegende und den Laien unerlaubte <span dir="rtl">תרומה</span> die unreine mit aufgehen machen. Nachdem aber die Schule Samai’s doch nachgegeben hatte, sagt R. Elieser: Die eingefallene <span dir="rtl">תרומה</span> solle herausgenommen und verbrannt werden. Die Weisen aber sagen: Sie wird durch ihre Geringfügigkeit als nichtig angesehen.
ה סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה, הִגְבִּיהָהּ וְנָפְלָה לְמָקוֹם אַחֵר, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְדַמַּעַת כִּתְרוּמָה וַדָּאי. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינָה מְדַמַּעַת אֶלָּא לְפִי חֶשְׁבּוֹן:
5 Eine <span dir="rtl">סאה</span> Hebe, welche unter hundert von <span dir="rtl">חולין</span> fiel, und nachdem man sie wieder herausgehoben, anderswohin gefallen ist, bewirkt, so sagt R. Elieser, ebenso <span dir="rtl">מדומע</span> wie völlige <span dir="rtl">תרומה</span>. Die Weisen jedoch sagen: Sie bewirkt das <span dir="rtl">מדומע</span> nur nach Verhältniss.
ו סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְפָחוֹת מִמֵּאָה וְנִדַּמְּעוּ, וְנָפַל מִן הַמְדֻמָּע לְמָקוֹם אַחֵר, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְדַמַּעַת כִּתְרוּמָה וַדָּאי. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין הַמְדֻמָּע מְדַמֵּעַ אֶלָּא לְפִי חֶשְׁבּוֹן, וְאֵין הַמְחֻמָּץ מַחְמִיץ אֶלָּא לְפִי חֶשְׁבּוֹן, וְאֵין הַמַּיִם שְׁאוּבִים פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה אֶלָּא לְפִי חֶשְׁבּוֹן:
6 Wenn eine <span dir="rtl">סאה</span> Hebe unter weniger als hundert gefallen ist und die Früchte <span dir="rtl">מדומע</span> geworden, von diesen Früchten nun einige anderswohin gefallen sind, so sagt R. Elieser: Sie bewirken <span dir="rtl">מדומע</span>, wie völlige <span dir="rtl">תרומה</span>. Die Weisen aber sagen: <span dir="rtl">מדומע</span> kann nur nach Verhältnissberechnung <span dir="rtl">מדומע</span> bewirken. Eben so wenn von einem mit <span dir="rtl">חרומה</span> gesäuertem Teige, etwas mit Teig von <span dir="rtl">חולין</span> vermischt worden ist, so wird solches nur nach Verhältniss berechnet. Auch machen geschöpfte Wasser die <span dir="ltr">מקוה</span> nur dann unerlaubt, wenn sie das Verhältniss haben.
ז סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה, הִגְבִּיהָהּ וְנָפְלָה אַחֶרֶת, הִגְבִּיהָהּ וְנָפְלָה אַחֶרֶת, הֲרֵי זוֹ מֻתֶּרֶת, עַד שֶׁתִּרְבֶּה תְרוּמָה עַל הַחֻלִּין:
7 Wenn eine <span dir="rtl">סאה תרומה</span> unter hundert <span dir="rtl">חולין</span> gefallen, und nachdem man sie herausgenommen, wieder andere hineingefallen sind und so fort; dann bleiben die Früchte erlaubt, so lange nicht mehr <span dir="rtl">תרומה</span> als <span dir="rtl">חולין</span> da ist.
ח סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה, וְלֹא הִסְפִּיק לְהַגְבִּיהָהּ עַד שֶׁנָּפְלָה אַחֶרֶת, הֲרֵי זוֹ אֲסוּרָה. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַתִּיר:
8 Wenn eine <span dir="rtl">סאה תמסה</span> unter hundert <span dir="rtl">סאה חולין</span> fiel und man sie noch nicht herausheben konnte, als schon eine zweite <span dir="rtl">סאה תרומה</span> hineinfiel, so ist sie (als <span dir="rtl">מדומע</span>) verbotene Frucht. R. Simeon erlaubt sie.
ט סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְמֵאָה, וּטְחָנָן וּפָחֲתוּ, כְּשֵׁם שֶׁפָּחֲתוּ הַחֻלִּין, כָּךְ פָּחֲתָה הַתְּרוּמָה, וּמֻתָּר. סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְפָחוֹת מִמֵּאָה, וּטְחָנָן וְהוֹתִירוּ, כְּשֵׁם שֶׁהוֹתִירוּ הַחֻלִּין, כָּךּ הוֹתִירָה הַתְּרוּמָה, וְאָסוּר. אִם יָדוּעַ שֶׁהַחִטִּים שֶׁל חֻלִּין יָפוֹת מִשֶּׁל תְּרוּמָה, מֻתָּר. סְאָה תְרוּמָה שֶׁנָּפְלָה לְפָחוֹת מִמֵּאָה, וְאַחַר כֵּן נָפְלוּ שָׁם חֻלִּין, אִם שׁוֹגֵג, מֻתָּר, וְאִם מֵזִיד, אָסוּר:
9 Wenn eine <span dir="rtl">סאה תרומה</span> unter hundert <span dir="rtl">סאה חולין</span> fiel, und man hat sie gemahlen, und sie sind dadurch weniger geworden, so ist die Frucht nicht <span dir="rtl">מדומע</span>; denn so wie die <span dir="rtl">חולין</span>, so ist auch die <span dir="rtl">תרומה</span> weniger geworden. Wenn dagegen eine <span dir="rtl">סאה תמסה</span> in weniger als hundert <span dir="rtl">סאה חולין</span> fiel, und sie durch das Mahlen mehr geworden sind, so ist die Frucht als <span dir="rtl">מדומע</span> verboten, weil so wie die <span dir="rtl">חולין</span>, auch die <span dir="rtl">תרומה</span> sich vermehrt hat. Weiss man aber, dass der Weizen von den <span dir="rtl">חולין</span> ergiebiger war, als der der <span dir="rtl">תרומה</span>, so ist die Frucht nicht <span dir="rtl">מדומע</span>. Wenn eine <span dir="rtl">סאה תרומה</span> in weniger als hundert <span dir="rtl">סאה</span> gefallen ist, und nachher sind noch <span dir="rtl">חולין</span> zugekommen, so ist, wofern es ohne Bedacht geschehen, die Frucht nicht <span dir="rtl">מדומע</span>, wenn aber mit Bedacht, als <span dir="rtl">מדומע</span> verboten.