Terumot 2

Kapitel 2

א אֵין תּוֹרְמִין מִטָּהוֹר עַל הַטָּמֵא. וְאִם תָּרְמוּ, תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה. בֶּאֱמֶת אָמְרוּ, הָעִגּוּל שֶׁל דְּבֵלָה שֶׁנִּטְמָא מִקְצָתוֹ, תּוֹרֵם מִן הַטָּהוֹר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ עַל הַטָּמֵא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ. וְכֵן אֲגֻדָּה שֶׁל יָרָק, וְכֵן עֲרֵמָה. הָיוּ שְׁנֵי עִגּוּלִים, שְׁתֵּי אֲגֻדּוֹת, שְׁתֵּי עֲרֵמוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, לֹא יִתְרֹם מִזֶּה עַל זֶה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, תּוֹרְמִין מִן הַטָּהוֹר עַל הַטָּמֵא:
1 Man darf nicht <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen vom Reinen für das Verunreinigte; ist es aber geschehen, so gilt die <span dir="rtl">תרומה</span>. Doch hat man festgesetzt, dass man von einem Feigenkuchen, woran ein Stück verunreinigt wurde, von dem reinem Teil für den unreinen Teil, der daran ist, die <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen kann. Ebenso ein Bündel Kräuter und in einem Haufen Getreide. Dagegen wenn von zwei Feigenkuchen, zwei Bündeln, zwei Haufen, einer unrein, der andere rein ist, darf man nicht von dem einen für den andern absondern. Rabbi Elieser sagt: Man darf vom Reinen für das Unreine absondern.
ב אֵין תּוֹרְמִין מִן הַטָּמֵא עַל הַטָּהוֹר. וְאִם תָּרַם, שׁוֹגֵג, תְּרוּמָתוֹ תְּרוּמָה, וּמֵזִיד, לֹא עָשָׂה כְלוּם. וְכֵן בֶּן לֵוִי שֶׁהָיָה לוֹ מַעֲשֵׂר טֶבֶל, הָיָה מַפְרִישׁ עָלָיו וְהוֹלֵךְ, שׁוֹגֵג, מַה שֶׁעָשָׂה, עָשׂוּי, מֵזִיד, לֹא עָשָׂה כְלוּם. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם הָיָה יוֹדֵעַ בּוֹ בַּתְּחִלָּה, אַף עַל פִּי שֶׁהוּא שׁוֹגֵג, לֹא עָשָׂה כְלוּם:
2 Man darf nicht <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen vom Unreinen für das Reine. Wenn man es aus Versehen getan, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span>; wenn mit Vorsatz, ist es nichtig. Eben so wenn ein <span dir="rtl">לוי</span>, welcher Zehnt besitzt, das noch <span dir="rtl">טבל</span> ist, davon für seine übrigen Zehnten <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmt hat, so gilt es, wenn er es aus Versehen getan; ist aber, wenn er es mit Vorsatz getan, ungültig. R. Jehudah sagt: Wenn er es vorher gewusst hat, ist es auch im Falle eines Versehens ungültig.
ג הַמַּטְבִּיל כֵּלִים בְּשַׁבָּת, שׁוֹגֵג, יִשְׁתַּמֵּשׁ בָּהֶם, מֵזִיד, לֹא יִשְׁתַּמֵּשׁ בָּהֶם. הַמְעַשֵּׂר וְהַמְבַשֵּׁל בְּשַׁבָּת, שׁוֹגֵג, יֹאכַל, מֵזִיד, לֹא יֹאכַל. הַנּוֹטֵעַ בְּשַׁבָּת, שׁוֹגֵג, יְקַיֵּם, מֵזִיד, יַעֲקֹר. וּבַשְּׁבִיעִית, בֵּין שׁוֹגֵג בֵּין מֵזִיד, יַעֲקֹר:
3 Wenn Jemand am Sabbat Gefässe zum Reinigen im Wasser untertaucht, so darf er, falls er es aus Versehen getan, sich ihrer bedienen, nicht aber, wenn er es mit Vorsatz getan.— Wenn Jemand am Sabbat Früchte verzehntet, oder etwas kocht, so darf er es, wenn es aus Versehen geschehen, nach Sabbat essen, nicht aber, wenn er es mit Vorsatz getan. — Wer am Sabbat etwas pflanzt, darf es, wenn es aus Versehen geschehen ist, stehen lassen, wenn mit Vorsatz, muss er es ausreissen. Wenn man im siebenten Jahre etwas gepflanzt hat, so muss man es, sei es aus Irrtum oder vorsätzlich geschehen, ausreissen.
ד אֵין תּוֹרְמִין מִמִּין עַל שֶׁאֵינוֹ מִינוֹ. וְאִם תָּרַם, אֵין תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. כָּל מִין חִטִּים, אֶחָד. כָּל מִין תְּאֵנִים וּגְרוֹגָרוֹת וּדְבֵלָה, אֶחָד. וְתוֹרֵם מִזֶּה עַל זֶה. כָּל מָקוֹם שֶׁיֵּשׁ כֹּהֵן, תּוֹרֵם מִן הַיָּפֶה. וְכָל מָקוֹם שֶׁאֵין כֹּהֵן, תּוֹרֵם מִן הַמִּתְקַיֵּם. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לְעוֹלָם הוּא תוֹרֵם מִן הַיָּפֶה:
4 Man darf nicht <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen von einer Art Früchte auf eine andere, und wenn man es getan, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span> nicht. Alle Arten Weizen gelten für eine, so auch alle Arten Feigen, dürre Feigen und Feigenkuchen, und man kann von einer auf die andere bestimmen. Wo ein Priester ist, entrichtet man die <span dir="rtl">תרומה</span> vom Besten, wo aber kein Priester ist, von dem, was sich lange erhält. R. Jehudah sagt: Immer vom Besten.
ה תּוֹרְמִין בָּצָל קָטָן שָׁלֵם, וְלֹא חֲצִי בָצָל גָּדוֹל. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא כִי, אֶלָּא חֲצִי בָצָל גָּדוֹל. וְכֵן הָיָה רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, תּוֹרְמִין בְּצָלִים מִבְּנֵי הַמְּדִינָה עַל הַכּוּפְרִים, אֲבָל לֹא מִן הַכּוּפְרִים עַל בְּנֵי הַמְּדִינָה, מִפְּנֵי שֶׁהוּא מַאֲכַל פּוֹלִיטִיקִין:
5 Man bestimmt eine kleine ganze Zwiebel und nicht eine halbe grosse. R. Jehudah sagt: Nicht doch! sondern eine halbe grosse Zwiebel. Ebenso sagt er: Man bestimmt als <span dir="rtl">תרומה</span> von Stadtzwiebeln für die vom Dorfe, aber nicht umgekehrt, weil die Stadtzwiebeln die Speise der feineren Welt ist.
ו וְתוֹרְמִין זֵיתֵי שֶׁמֶן עַל זֵיתֵי כֶבֶשׁ, וְלֹא זֵיתֵי כֶבֶשׁ עַל זֵיתֵי שָׁמֶן. וְיַיִן שֶׁאֵינוֹ מְבֻשָּׁל עַל הַמְבֻשָּׁל, וְלֹא מִן הַמְבֻשָּׁל עַל שֶׁאֵינוֹ מְבֻשָּׁל. זֶה הַכְּלָל, כָּל שֶׁהוּא כִלְאַיִם בַּחֲבֵרוֹ, לֹא יִתְרֹם מִזֶּה עַל זֶה, אֲפִלּוּ מִן הַיָּפֶה עַל הָרָע. וְכָל שֶׁאֵינוֹ כִלְאַיִם בַּחֲבֵרוֹ, תּוֹרֵם מִן הַיָּפֶה עַל הָרָע, אֲבָל לֹא מִן הָרַע עַל הַיָּפֶה. וְאִם תָּרַם מִן הָרַע עַל הַיָּפֶה, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה, חוּץ מִן הַזּוּנִין עַל הַחִטִּים, שֶׁאֵינָן אֹכֶל. וְהַקִּשּׁוּת וְהַמְּלָפְפוֹן, מִין אֶחָד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁנֵי מִינִין:
6 Ferner nimmt man als <span dir="rtl">תרומה</span> Öl - Oliven für Einmache - Oliven, aber nicht umgekehrt; ungekochten Wein für gekochten, aber nicht umgekehrt. Folgendes ist die Regel: Was <span dir="rtl">כלאים</span> mit einander ist, darf man nicht für einander, selbst nicht das Bessere für das Schlechtere, als <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen. Was aber nicht <span dir="rtl">כלאים</span> mit einander ist, darf man als <span dir="rtl">תרומה</span> für einander bestimmen; doch nur Besseres für Schlechteres, nicht aber umgekehrt; wenn Letzteres jedoch geschehen ist, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span>. Nur nicht etwa Lolch für Weizen, denn jenes ist nicht geniessbar, Gurken und Zuckermelonen sind einerlei Art. R. Jehudah sagt: Sie sind verschiedenartig.