Sotah 4
אֲרוּסָה וְשׁוֹמֶרֶת יָבָם, לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה, שֶׁנֶּאֱמַר (במדבר ה), אֲשֶׁר תִּשְׂטֶה אִשָּׁה תַּחַת אִישָׁהּ, פְּרָט לַאֲרוּסָה וְשׁוֹמֶרֶת יָבָם. אַלְמָנָה לְכֹהֵן גָּדוֹל, גְּרוּשָׁה וַחֲלוּצָה לְכֹהֵן הֶדְיוֹט, מַמְזֶרֶת וּנְתִינָה לְיִשְׂרָאֵל, וּבַת יִשְׂרָאֵל לְמַמְזֵר וּלְנָתִין, לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה:
Eine verlobte Frau und ein Shomeret Yavam [Witwe eines kinderlosen Mannes, dessen Bruder sie noch nicht geheiratet oder von der verbleibenden ehelichen Bindung befreit hat ] trinken [das bittere Wasser] nicht und nehmen ihre Ketubah [ Geldabrechnung, die an a verheiratete Frau bei Scheidung oder Tod ihres Mannes], wie es heißt, "dass die Frau in die Irre geht, während sie mit ihrem Ehemann verheiratet ist" (Numeri 5:29), was eine verlobte Frau oder einen Shomeret Yabam ausschließt . Eine Witwe [verheiratet] mit einem Hohepriester, einer geschiedenen Frau oder einer Chalutzah [Witwe eines kinderlosen Mannes, dessen Bruder sie aus der verbleibenden ehelichen Bindung befreit hat] [verheiratet] mit einem gemeinsamen Priester, einem Mamzeret [Nachkommen einer illegitimen Vereinigung zwischen einem Juden Frau und Mann] oder eine Netinah [Mitglied einer Kaste von Tempelknechten , historisch von den Gibeoniten abstammend] [verheiratet] mit einem Israeliten oder eine Tochter eines Israeliten [verheiratet] mit einem Mamzer oder einem Netin - sie trinken nicht [das bittere Wasser] und nimm nicht ihre Ketuba .
וְאֵלּוּ לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה. הָאוֹמֶרֶת טְמֵאָה אָנִי, וְשֶׁבָּאוּ לָהּ עֵדִים שֶׁהִיא טְמֵאָה, וְהָאוֹמֶרֶת אֵינִי שׁוֹתָה. אָמַר בַּעְלָהּ אֵינִי מַשְׁקָהּ, וְשֶׁבַּעְלָהּ בָּא עָלֶיהָ בַדֶּרֶךְ, נוֹטֶלֶת כְּתֻבָּתָהּ וְלֹא שׁוֹתָה. מֵתוּ בַעֲלֵיהֶן עַד שֶׁלֹּא שָׁתוּ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה וְלֹא שׁוֹתוֹת. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה:
Und diese trinken nicht und nehmen ihre Ketuba nicht : Einer, der sagt: "Ich bin unrein", einer von Zeugen kommt und sagt, sie sei unrein, und einer, der sagt: "Ich werde nicht trinken." Wenn ihr Mann sagt: "Ich werde sie nicht zum Trinken bringen" oder ihr Mann auf dem Weg [zum Tempel] Beziehungen zu ihr hat, nimmt sie ihre Ketuba und trinkt nicht. Wenn ihr Mann stirbt, bevor sie trinkt: Beit Shammai sagt, sie nimmt ihre Ketuba und trinkt nicht. Und Beit Hillel sagt, sie trinkt nicht und nimmt ihre Ketuba nicht .
מְעֻבֶּרֶת חֲבֵרוֹ וּמֵינֶקֶת חֲבֵרוֹ, לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, יָכוֹל הוּא לְהַפְרִישָׁהּ וּלְהַחֲזִירָהּ לְאַחַר זְמַן. אַיְלוֹנִית וּזְקֵנָה וְשֶׁאֵינָהּ רְאוּיָה לֵילֵד, לֹא שׁוֹתוֹת וְלֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, יָכוֹל הוּא לִשָּׂא אִשָּׁה אַחֶרֶת וְלִפְרוֹת וְלִרְבּוֹת הֵימֶנָּה. וּשְׁאָר כָּל הַנָּשִׁים, אוֹ שׁוֹתוֹת אוֹ לֹא נוֹטְלוֹת כְּתֻבָּה:
Wer aus einer früheren Ehe schwanger ist und aus einer früheren Ehe stillt , trinkt kein Wasser und nimmt keine Ketuba . Dies sind die Worte von Rabbi Meir. Die Weisen sagen, er könne sich von ihr trennen und nach einiger Zeit zu ihr zurückkehren. Eine Frau ohne Mutterleib, eine alte Frau und eine Frau, die nicht gebären kann, trinken oder nehmen ihre Ketuba nicht . Rabbi Eliezer sagt, er könne eine andere Frau heiraten und sich von ihr fortpflanzen. Alle anderen Frauen trinken oder nehmen ihre Ketuba nicht .
אֵשֶׁת כֹּהֵן שׁוֹתָה וּמֻתֶּרֶת לְבַעְלָהּ. אֵשֶׁת סָרִיס שׁוֹתָה. עַל יְדֵי כָל עֲרָיוֹת מְקַנִּין, חוּץ מִן הַקָּטָן, וּמִמִּי שֶׁאֵינוֹ אִישׁ:
Die Frau eines Priesters trinkt und darf zu ihrem Ehemann. Die Frau eines Eunuchen trinkt. Sie kann in Bezug auf eine der verbotenen Beziehungen gewarnt werden, außer in Bezug auf die eines Minderjährigen oder in Bezug auf jemanden, der kein Mann ist.
וְאֵלּוּ שֶׁבֵּית דִּין מְקַנִּין לָהֶן, מִי שֶׁנִּתְחָרֵשׁ בַּעְלָהּ אוֹ נִשְׁתַּטָּה, אוֹ שֶׁהָיָה חָבוּשׁ בְּבֵית הָאֲסוּרִין. לֹא לְהַשְׁקוֹתָהּ אָמְרוּ, אֶלָּא לְפָסְלָהּ מִכְּתֻבָּתָהּ. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף לְהַשְׁקוֹתָהּ, לִכְשֶׁיֵּצֵא בַעְלָהּ מִבֵּית הָאֲסוּרִין יַשְׁקֶנָּה:
Dies sind diejenigen, die vom Gericht gewarnt werden: Einer, dessen Ehepartner taub oder zurückgeblieben ist oder der ins Gefängnis gesteckt wurde. Um sie nicht zum Trinken zu bringen, hieß das, sondern um ihre Ketuba ungültig zu machen . Rabbi Yosi sagt, sogar um sie zum Trinken zu bringen; Als ihr Mann aus dem Gefängnis kommt, wird sie zum Trinken gebracht.