Sheviit 3
מֵאֵימָתַי מוֹצִיאִין זְבָלִים לְאַשְׁפַתּוֹת. מִשֶּׁיִּפְסְקוּ עוֹבְדֵי עֲבוֹדָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מִשֶּׁיִּבַשׁ הַמָּתוֹק. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מִשֶּׁיִּקְשֹׁר:
Ab wann kann man Mist zu den Misthaufen bringen? Ab dem Zeitpunkt, an dem die Arbeiter ihre Arbeit einstellen - das sind die Worte von Rabbi Meir. Rabbi Yehudah sagt, ab wann das "süße Zeug" ausgetrocknet ist. Rabbi Yossi sagt, ab dem Zeitpunkt, an dem sie gebunden sind [das "süße Zeug" ist so getrocknet, dass es Knoten bildet].
עַד כַּמָּה מְזַבְּלִין, עַד שָׁלֹשׁ שָׁלֹשׁ אַשְׁפַּתּוֹת לְבֵית סְאָה שֶׁל עֶשֶׂר עֶשֶׂר מַשְׁפֵּלוֹת שֶׁל לֶתֶךְ לֶתֶךְ. מוֹסִיפִין עַל הַמַּשְׁפֵּלוֹת, וְאֵין מוֹסִיפִין עַל הָאַשְׁפַּתּוֹת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף עַל הָאַשְׁפַּתּוֹת:
Wie viel Mist darf abgelagert werden? Drei Misthaufen pro Beit Se'ah [eine Fläche von 50 x 50 Ellen] [bestehend aus mindestens] zehn Körben mit je einem Letekh [einer bestimmten Volumeneinheit]. Man kann die [Anzahl] Körbe hinzufügen, aber nicht die [Anzahl] Haufen. Rabbi Shimon sagt, sogar zu den [Anzahl] Haufen.
עוֹשֶׂה אָדָם אֶת שָׂדֵהוּ שָׁלֹשׁ שָׁלֹשׁ אַשְׁפַּתּוֹת לְבֵית סְאָה. יָתֵר מִכָּאן, מַחֲצִיב, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. וַחֲכָמִים אוֹסְרִין, עַד שֶׁיַּעֲמִיק שְׁלֹשָׁה, אוֹ עַד שֶׁיַּגְבִּיהַּ שְׁלֹשָׁה. עוֹשֶׂה אָדָם אֶת זִבְלוֹ אוֹצָר. רַבִּי מֵאִיר אוֹסֵר, עַד שֶׁיַּעֲמִיק שְׁלֹשָׁה, אוֹ עַד שֶׁיַּגְבִּיהַּ שְׁלֹשָׁה. הָיָה לוֹ דָבָר מֻעָט, מוֹסִיף עָלָיו וְהוֹלֵךְ. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹסֵר, עַד שֶׁיַּעֲמִיק שְׁלֹשָׁה, אוֹ עַד שֶׁיַּגְבִּיהַּ שְׁלֹשָׁה, אוֹ עַד שֶׁיִּתֵּן עַל הַסָּלַע:
Eine Person kann bis zu drei Haufen Mist pro Beit Se'ah produzieren . Rabbi Shimon sagt mehr. Die Weisen verbieten [mehr], es sei denn, er hat [die Oberfläche] drei [Handbreiten] abgesenkt oder [die Oberfläche] um drei [Handbreiten] angehoben. Eine Person kann ihren Mist zu einem großen Haufen aufhäufen. Rabbi Me'ir verbietet, es sei denn, er hat drei [Handbreiten] vertieft oder drei [Handbreiten] erhöht. Wenn er eine kleine Menge hat, kann er diese weiter ergänzen. Rabbi Elazar ben Azaryah verbietet, es sei denn, er hat drei [Handbreiten] vertieft oder drei [Handbreiten] angehoben oder auf Felsen gelegt.
הַמְדַיֵּר אֶת שָׂדֵהוּ, עוֹשֶׂה סַהַר לְבֵית סָאתַיִם, עוֹקֵר שָׁלֹשׁ רוּחוֹת וּמַנִּיחַ אֶת הָאֶמְצָעִית. נִמְצָא מְדַיֵּר בֵּית אַרְבַּעַת סְאִין. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, בֵּית שְׁמוֹנַת סְאִין. הָיְתָה כָל שָׂדֵהוּ בֵּית אַרְבַּעַת סְאִין, מְשַׁיֵּר מִמֶּנָּה מִקְצָת, מִפְּנֵי מַרְאִית הָעַיִן, וּמוֹצִיא מִן הַסַּהַר וְנוֹתֵן לְתוֹךְ שָׂדֵהוּ כְּדֶרֶךְ הַמְזַבְּלִין:
Wer auf seinem Feld Vieh stiftet [und dabei Mist sammelt], kann über zwei Beit Se'in ein Gehege errichten . [Er kann später] drei Seiten entwurzeln und den mittleren [Zaun] verlassen und dann auf der anderen Seite des verbleibenden Zauns wieder umzäunen. Wie sich herausstellt, hat er in [einem Gebiet von] vier Beit Se'in Vieh eingepfercht . Rabbi Shimon ben Gamliel sagt: [eine Fläche von] acht Beit Se'in . Wenn sein gesamtes Feld vier Beit Se'in ist , sollte er einen Teil davon wegen Marit Ha'Ayin [Anschein von Fehlverhalten ] beiseite lassen . [Wenn der eingepferchte Bereich voll ist], kann er [den Mist] aus dem Gehege entfernen und ihn wie diejenigen, die Mist deponieren, auf sein Feld legen.
לֹא יִפְתַּח אָדָם מַחְצֵב בַּתְּחִלָּה לְתוֹךְ שָׂדֵהוּ, עַד שֶׁיִּהְיוּ בוֹ שָׁלֹשׁ מוּרְבִּיּוֹת, שֶׁהֵם שָׁלֹשׁ עַל שָׁלֹשׁ עַל רוּם שָׁלֹשׁ, שִׁעוּרָן עֶשְׂרִים וְשֶׁבַע אֲבָנִים:
[Während des siebten Jahres] darf man auf seinem Feld keinen Steinbruch eröffnen, es sei denn, darin befinden sich [genug Stein, um drei Schichten zu bilden], drei mal drei [Ellen] mal drei [Ellen] hoch, [insgesamt] siebenundzwanzig [eine Elle groß] Steine.
גָּדֵר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ עֶשֶׂר אֲבָנִים שֶׁל מַשְּׂאוֹי שְׁנַיִם שְׁנַיִם, הֲרֵי אֵלּוּ יִנָּטֵלוּ. שִׁעוּר גָּדֵר, עֲשָׂרָה טְפָחִים. פָּחוֹת מִיכַּן, מְחַצֵּב וְגוֹמְמוֹ עַד פָּחוֹת מֵהָאָרֶץ טֶפַח. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, מִתּוֹךְ שֶׁלּוֹ, אֲבָל מִתּוֹךְ שֶׁל חֲבֵרוֹ, מַה שֶּׁהוּא רוֹצֶה, יִטֹּל. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁלֹא הִתְחִיל בּוֹ מֵעֶרֶב שְׁבִיעִית. אֲבָל אִם הִתְחִיל בּוֹ מֵעֶרֶב שְׁבִיעִית, מַה שֶּׁהוּא רוֹצֶה, נוֹטֵל:
Eine Mauer mit zehn Steinen, von denen jeder eine Zwei-Personen-Ladung ist, kann entfernt werden. Die Höhe einer Wand beträgt zehn Handbreiten. Weniger als das, und er sollte meißeln und rauchen, bis es weniger als eine Handbreite vom Boden entfernt ist. Wann ist das oben Genannte wahr? Im Umgang mit dem eigenen [Feld]. Innerhalb des eigenen Nachbarn kann man jedoch nehmen, was man will. Wann ist das oben Genannte wahr? Als man nicht vor dem siebten Jahr anfing [die Steine zu entfernen]. Aber wenn man vor dem Sabbatjahr angefangen hat, kann man das, was man will, mitnehmen [sogar auf seinem eigenen Feld in das Sabbatjahr].
אֲבָנִים שֶׁזִּעְזְעָתַן הַמַּחֲרֵשָׁה, אוֹ שֶׁהָיוּ מְכֻסּוֹת וְנִתְגַּלּוּ, אִם יֵשׁ בָּהֶם שְׁתַּיִם שֶׁל מַשְּׂאוֹי שְׁנַיִם שְׁנַיִם, הֲרֵי אֵלּוּ יִנָּטֵלוּ. הַמְסַקֵּל אֶת שָׂדֵהוּ, נוֹטֵל אֶת הָעֶלְיוֹנוֹת, וּמַנִּיחַ אֶת הַנּוֹגְעוֹת בָּאָרֶץ. וְכֵן גַּרְגֵּר שֶׁל צְרוֹרוֹת אוֹ גַל שֶׁל אֲבָנִים, נוֹטֵל אֶת הָעֶלְיוֹנוֹת, וּמַנִּיחַ אֶת הַנּוֹגְעוֹת בָּאָרֶץ. אִם יֶשׁ תַּחְתֵּיהֶן סֶלַע אוֹ קַשׁ, הֲרֵי אֵלּוּ יִנָּטֵלוּ:
Steine, die durch den Pflug gestört wurden oder bedeckt waren und jetzt freigelegt sind - wenn [mindestens] zwei von ihnen Zwei-Personen-Lasten sind - können entfernt werden. Wer Steine von seinem Feld entfernt, kann die oberen entfernen, muss diese aber auf dem Boden liegen lassen. In ähnlicher Weise kann man in Bezug auf Kiesel- oder Steinhaufen die oberen entfernen, muss diese jedoch auf dem Boden liegen lassen. Wenn der Boden unter ihnen jedoch Fels oder Stoppeln ist, können diese [niedrigsten] entfernt werden.
אֵין בּוֹנִין מַדְרֵגוֹת עַל פִּי הַגֵּאָיוֹת עֶרֶב שְׁבִיעִית מִשֶּׁפָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, מִפְּנֵי שֶׁהוּא מְתַקְּנָן לַשְּׁבִיעִית. אֲבָל בּוֹנֶה הוּא בַּשְּׁבִיעִית מִשֶּׁפָּסְקוּ גְּשָׁמִים, מִפְּנֵי שֶׁהוּא מְתַקְּנָן לְמוֹצָאֵי שְׁבִיעִית. וְלֹא יִסְמֹךְ בְּעָפָר, אֲבָל עוֹשֶׂה הוּא חַיִץ. כָּל אֶבֶן שֶׁהוּא יָכוֹל לִפְשֹׁט אֶת יָדוֹ וְלִטְּלָהּ, הֲרֵי זוֹ תִּנָּטֵל:
Man kann im vorsabbatischen Jahr keine Terrassen an den Talseiten errichten, wenn der Regen aufgehört hat, denn dies wird als Verbesserung [des Landes] für das Sabbatjahr angesehen. Man kann jedoch während des Sabbatjahres bauen, sobald der Regen aufgehört hat, da dies [nur] das Land für das post-Sabbatjahr verbessert. Man darf [die Wand] nicht mit einer irdenen [Mischung] zementieren, aber man kann eine [Fels] Trennwand [ohne Mörtel] herstellen. Jeder Stein, den man mit der Hand ausstrecken und [beim Bauen] nehmen kann, [so ein Stein wie] kann genommen werden.
אַבְנֵי כָתֵף, בָּאוֹת מִכָּל מָקוֹם. וְהַקַּבְּלָן, מֵבִיא מִכָּל מָקוֹם. וְאֵלּוּ הֵם אַבְנֵי כָתֵף, כָּל שֶׁאֵינָהּ יְכוֹלָה לְהִנָּטֵל בְּאַחַת יָד, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַבְנֵי כָתֵף כִּשְׁמָן, כָּל שֶׁהֵן נִטָּלוֹת שְׁתַּיִם שָׁלֹשׁ עַל הַכָּתֵף:
"Schultersteine" können von jedem Ort mitgebracht werden. Ein Auftragnehmer kann [jede Art von Stein] von jedem Ort aus einbringen. "Schultersteine" sind: jeder [Stein], der nicht mit einer Hand aufgenommen werden kann - so sagt Rabbi Meir. Rabbi Yosi sagt, "Schultersteine" sind so, wie sie klingen - jeder [Stein], der zwei oder drei auf der Schulter getragen werden kann.
הַבּוֹנֶה גָדֵר בֵּינוֹ וּבֵין רְשׁוּת הָרַבִּים, מֻתָּר לְהַעֲמִיק עַד הַסֶּלַע. מַה יַּעֲשֶׂה בֶּעָפָר, צוֹבְרוֹ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וּמְתַקְּנוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, כְּדֶרֶךְ שֶׁאֵין מְקַלְקְלִין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, כָּךְ לֹא יְתַקֵּנוּ. מַה יַּעֲשֶׂה בֶּעָפָר, צוֹבְרוֹ בְּתוֹךְ שָׂדֵהוּ כְּדֶרֶךְ הַמְזַבְּלִין. וְכֵן הַחוֹפֵר בּוֹר וְשִׁיחַ וּמְעָרָה:
Wer einen Zaun zwischen seinem Eigentum und dem des öffentlichen Eigentums baut, kann bis zum Grund graben. Was ist mit dem [ausgegrabenen] Boden zu tun? Stapeln Sie es gemeinfrei und verwenden Sie es für Verbesserungen. so sagt Rabbi Yehoshua. Rabbi Akiva sagt, so wie wir die öffentliche Durchgangsstraße nicht behindern, verbessern wir sie auch nicht. [Eher] was soll mit dem Boden gemacht werden? Stapeln Sie es in Ihrem eigenen Eigentum wie bei Gülle. Und ähnlich, wenn Sie eine Grube, einen Graben oder eine Höhle graben.