Shabbat 2

Kapitel 2

א בַּמֶּה מַדְלִיקִין וּבַמָּה אֵין מַדְלִיקִין. אֵין מַדְלִיקִין לֹא בְלֶכֶשׁ, וְלֹא בְחֹסֶן, וְלֹא בְכָלָךְ, וְלֹא בִפְתִילַת הָאִידָן, וְלֹא בִפְתִילַת הַמִּדְבָּר, וְלֹא בִירוֹקָה שֶׁעַל פְּנֵי הַמָּיִם. וְלֹא בְזֶפֶת, וְלֹא בְשַׁעֲוָה, וְלֹא בְשֶׁמֶן קִיק, וְלֹא בְשֶׁמֶן שְׂרֵפָה, וְלֹא בְאַלְיָה, וְלֹא בְחֵלֶב. נַחוּם הַמָּדִי אוֹמֵר, מַדְלִיקִין בְּחֵלֶב מְבֻשָּׁל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֶחָד מְבֻשָּׁל וְאֶחָד שֶׁאֵינוֹ מְבֻשָּׁל, אֵין מַדְלִיקִין בּוֹ:
1 Mit welchen Stoffen darf man Licht unterhalten und mit welchen nicht? — Man darf nicht brennen mit Zederfasern, mit rohen Flachsstengeln, mit Muschelseide, mit Weiden wolle, mit Nesselkraut, mit Moos, das auf dem Wasser schwimmt, nicht mit Pech, mit Wachs, mit Öl aus dem Baumwoll - Samen, ferner nicht mit Öl, das verbrannt werden muss, mit Schwanzfett der Tiere, mit Unschlitt. Nahum der Meder sagt: Man darf mit zerlassenem Unschlitt brennen. Die Weisen aber sagen: Weder was zerlassen, noch was unzerlassen ist, darf man zum Brennen gebrauchen.
ב אֵין מַדְלִיקִין בְּשֶׁמֶן שְׂרֵפָה בְּיוֹם טוֹב. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, אֵין מַדְלִיקִין בְּעִטְרָן, מִפְּנֵי כְבוֹד הַשַּׁבָּת. וַחֲכָמִים מַתִּירִין בְּכָל הַשְּׁמָנִים, בְּשֶׁמֶן שֻׁמְשְׁמִין, בְּשֶׁמֶן אֱגוֹזִים, בְּשֶׁמֶן צְנוֹנוֹת, בְּשֶׁמֶן דָּגִים, בְּשֶׁמֶן פַּקּוּעוֹת, בְּעִטְרָן וּבְנֵפְט. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, אֵין מַדְלִיקִין אֶלָּא בְשֶׁמֶן זַיִת בִּלְבָד:
2 Man darf das zum Verbrennen bestimmte Öl an Festtagen nicht zum Brennen gebrauchen. R. Ismael sagt: Man darf sich des Abfalles von Pech nicht bedienen, wegen der Würde des Schabbat. Die Weisen erlauben alle Ölarten, als: Leinöl, Nussöl, Rüböl, Fischöl, Koloquintenöl, Abgang von Pech und Naphta. R. Tarphon sagt: Man darf nur mit Olivenöl brennen.
ג כָּל הַיּוֹצֵא מִן הָעֵץ אֵין מַדְלִיקִין בּוֹ אֶלָּא פִשְׁתָּן. וְכָל הַיּוֹצֵא מִן הָעֵץ אֵינוֹ מִטַּמֵּא טֻמְאַת אֹהָלִים אֶלָּא פִשְׁתָּן. פְּתִילַת הַבֶּגֶד שֶׁקִּפְּלָהּ וְלֹא הִבְהֲבָהּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, טְמֵאָה, וְאֵין מַדְלִיקִין בָּהּ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, טְהוֹרָה, וּמַדְלִיקִין בָּהּ:
3 Nichts, was von Bäumen kommt, darf man am Schabbat zum Brennen gebrauchen, ausser Flachs. So ist auch alles, was vom Baume kommt, der Verunreinigung als Zelt nicht fähig, ausser Flachs. Ein Lappen von einem Gewande, den man zusammengerollt, aber nicht angesengt hat, ist nach R. Elieser der Verunreinigung fähig und darf nicht zum Brennen gebraucht werden. R. Akiba sagt: Er ist rein, und man darf damit brennen.
ד לֹא יִקֹּב אָדָם שְׁפוֹפֶרֶת שֶׁל בֵּיצָה וִימַלְאֶנָּה שֶׁמֶן וְיִתְּנֶנָּה עַל פִּי הַנֵּר בִּשְׁבִיל שֶׁתְּהֵא מְנַטֶּפֶת, אֲפִלּוּ הִיא שֶׁל חֶרֶס. וְרַבִּי יְהוּדָה מַתִּיר. אֲבָל אִם חִבְּרָהּ הַיּוֹצֵר מִתְּחִלָּה, מֻתָּר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְלִי אֶחָד. לֹא יְמַלֵּא אָדָם אֶת הַקְּעָרָה שֶׁמֶן וְיִתְּנֶנָּה בְצַד הַנֵּר וְיִתֵּן רֹאשׁ הַפְּתִילָה בְתוֹכָהּ, בִּשְׁבִיל שֶׁתְּהֵא שׁוֹאֶבֶת. וְרַבִּי יְהוּדָה מַתִּיר:
4 Man darf nicht eine Eierschale unten durchlöchern, dann mit Öl füllen und über die Lampe setzen, damit das Öl abträufelt; auch nicht wenn eine solche Schale von Thon wäre — R. Jehudah erlaubt es. — Hat aber der Töpfer es gleich anfangs daran befestigt, so ist es gestattet, weil es nur ein Gefäss ist. — Man darf nicht eine Schale mit Öl füllen, dann an die Seite der Lampe stellen, und das Ende des Dochtes hineintun, damit er das Öl anziehe. R. Jehuda erlaubt es.
ה הַמְכַבֶּה אֶת הַנֵּר מִפְּנֵי שֶׁהוּא מִתְיָרֵא מִפְּנֵי גוֹיִם, מִפְּנֵי לִסְטִים, מִפְּנֵי רוּחַ רָעָה, וְאִם בִּשְׁבִיל הַחוֹלֶה שֶׁיִּישַׁן, פָּטוּר. כְּחָס עַל הַנֵּר, כְּחָס עַל הַשֶּׁמֶן, כְּחָס עַל הַפְּתִילָה, חַיָּב. וְרַבִּי יוֹסֵי פּוֹטֵר בְּכֻלָּן חוּץ מִן הַפְּתִילָה, מִפְּנֵי שֶׁהוּא עוֹשָׂהּ פֶּחָם:
5 Wer ein Licht auslöscht, weil er sich fürchtet vor Heiden, vor Räubern, vor bösem Geist, oder um eines Kranken willen, damit er einschlafe, ist frei; geschieht es aber, um die Lampe, das Öl oder den Docht zu schonen, so ist er schuldig. R. Jose spricht ihn in jedem Falle frei, ausser in Betreff des Dochtes, weil er dadurch eine Kohle bereitet.
ו עַל שָׁלשׁ עֲבֵרוֹת נָשִׁים מֵתוֹת בִּשְׁעַת לֵדָתָן, עַל שֶׁאֵינָן זְהִירוֹת בַּנִּדָּה וּבַחַלָּה וּבְהַדְלָקַת הַנֵּר:
6 Um dreier Übertretungen willen sterben Frauen in Kindesnöten; wenn sie nämlich nicht sorgfältig sind in Betreff der monatlichen Reinigung, der <span dir="rtl">חלה</span> - Entrichtung und des Anzündens des Lichtes.
ז שְׁלשָׁה דְבָרִים צָרִיךְ אָדָם לוֹמַר בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ עֶרֶב שַׁבָּת עִם חֲשֵׁכָה. עִשַּׂרְתֶּם. עֵרַבְתֶּם. הַדְלִיקוּ אֶת הַנֵּר. סָפֵק חֲשֵׁכָה סָפֵק אֵין חֲשֵׁכָה, אֵין מְעַשְּׂרִין אֶת הַוַּדַּאי, וְאֵין מַטְבִּילִין אֶת הַכֵּלִים, וְאֵין מַדְלִיקִין אֶת הַנֵּרוֹת, אֲבָל מְעַשְּׂרִין אֶת הַדְּמַאי, וּמְעָרְבִין, וְטוֹמְנִין אֶת הַחַמִּין:
7 Drei Dinge muss Jedermann in seinem Hause, am Vorabend des Schabbat, bei einbrechender Dunkelheit, in Erinnerung bringen, nämlich: Habt Ihr verzehntet? Habt Ihr die Verbindung der Orte bewirkt? Zündet die Lampe an! Ist es zweifelhaft, ob schon Nacht sei, oder nicht, so darf man nicht mehr <span dir="rtl">וראי</span> verzehnten, auch keine Gefässe untertauchen, und kein Licht anzünden. Aber man darf <span dir="rtl">רמאי</span> verzehnten, die Hof-Verbindung bewirken und warme Speisen in wärmende Stoffe einsetzen.