Peah 2

Kapitel 2

א וְאֵלּוּ מַפְסִיקִין לַפֵּאָה. הַנַּחַל, וְהַשְּׁלוּלִית, וְדֶרֶךְ הַיָּחִיד, וְדֶרֶךְ הָרַבִּים, וּשְׁבִיל הָרַבִּים, וּשְׁבִיל הַיָּחִיד הַקָּבוּעַ בִּימוֹת הַחַמָּה וּבִימוֹת הַגְּשָׁמִים, וְהַבּוּר, וְהַנִּיר, וְזֶרַע אַחֵר. וְהַקּוֹצֵר לְשַׁחַת מַפְסִיק, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ מַפְסִיק, אֶלָּא אִם כֵּן חָרָשׁ:
1 Folgende Dinge bilden Abscheidungen in Betreff der Peah: Ein Bach, ein Canal, der Weg eines Einzelnen und der öffentliche Weg, der öffentliche Steg und der Steg des Einzelnen, wenn er sowohl in der Sommer- als auch in der Regenzeit bleibt, ein Brachfeld, ein gut bestellter Acker und eine andere Saat. Wenn man des Futters wegen schneidet, dann bildet das Feld eine Scheidung. So urteilt R. Meïr. Die Weisen jedoch sagen: Es ist nur dann eine Scheidung, wenn er das Feld umackert.
ב אַמַּת הַמַּיִם שֶׁאֵינָהּ יְכוֹלָה לְהִקָּצֵר כְּאַחַת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַפְסֶקֶת. וְכֹל הֶהָרִים אֲשֶׁר בַּמַּעְדֵּר יֵעָדֵרוּן, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין הַבָּקָר יָכוֹל לַעֲבֹר בְּכֵלָיו, הוּא נוֹתֵן פֵּאָה לַכֹּל:
2 Ein Wassergraben, dessen beide Ufer nicht zugleich geschnitten werden können, scheidet nach R. Jehudah. Bei allen Bergen, die mit der Jätacke umgegraben werden, gibt man, obgleich das Rind mit dem Pfluge nicht hinüber kommen kann, nur eine Peah für das Ganze.
ג הַכֹּל מַפְסִיק לַזְּרָעִים, וְאֵינוֹ מַפְסִיק לָאִילָן אֶלָּא גָדֵר. וְאִם הָיָה שֵׂעָר כּוֹתֵשׁ, אֵינוֹ מַפְסִיק, אֶלָּא נוֹתֵן פֵּאָה לַכֹּל:
3 Alles dieses scheidet die Saaten, aber nichts scheidet die Bäume als der Zaun. Wenn aber die Zweige verflochten sind, scheidet auch der Zaun nicht, sondern man gibt die Peah für das Ganze.
ד וְלֶחָרוּבִין, כָּל הָרוֹאִין זֶה אֶת זֶה. אָמַר רַבָּן גַּמְלִיאֵל, נוֹהֲגִין הָיוּ בֵּית אַבָּא, נוֹתְנִין פֵּאָה אַחַת לַזֵּיתִים שֶׁהָיוּ לָהֶם בְּכָל רוּחַ, וְלֶחָרוּבִין, כָּל הָרוֹאִין זֶה אֶת זֶה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר מִשְּׁמוֹ, אַף לֶחָרוּבִין שֶׁהָיוּ לָהֶם בְּכָל הָעִיר:
4 Was die Johannisbrotbäume betrifft, so bilden alle, die einander sehen können, ein Feld. Rabban Gamliel berichtet: In meines Vaters Hause pflegte man für jede Reihe von Ölbäumen, an jeder Seite des Feldes und von Johannisbrotbäumen, die einander sehen können, eine Peah zu geben. R. Elieser, der Sohn Zadoks, sagte in seinem Namen: Auch für die gesamten Johannisbrotbäume, welche sie in der ganzen Stadt hatten (gaben sie eine Peah zusammen).
ה הַזּוֹרֵעַ אֶת שָׂדֵהוּ מִין אֶחָד, אַף עַל פִּי שֶׁהוּא עוֹשֵׂהוּ שְׁתֵּי גְרָנוֹת, נוֹתֵן פֵּאָה אַחַת. זְרָעָהּ שְׁנֵי מִינִין, אַף עַל פִּי שֶׁעֲשָׂאָן גֹּרֶן אַחַת, נוֹתֵן שְׁתֵּי פֵאוֹת. הַזּוֹרֵעַ אֶת שָׂדֵהוּ שְׁנֵי מִינֵי חִטִּין, עֲשָׂאָן גֹּרֶן אַחַת, נוֹתֵן פֵּאָה אַחַת. שְׁתֵּי גְרָנוֹת, נוֹתֵן שְׁתֵּי פֵאוֹת:
5 Wer sein Feld mit einer Saatgattung besäet, gibt, wenn er auch zwei Tennen daraus macht, eine Peah, besäet er es mit zwei Gattungen, so gibt er, wenn er auch nur eine Tenne daraus macht, zwei Peot. Besäet Jemand sein Feld mit zwei Arten von Weizen, so gibt er, wenn er eine Tenne daraus macht, eine Peah; macht er aber zwei Tennen daraus, so gibt er zwei Peot.
ו מַעֲשֶׂה שֶׁזָּרַע רַבִּי שִׁמְעוֹן אִישׁ הַמִּצְפָּה לִפְנֵי רַבָּן גַּמְלִיאֵל, וְעָלוּ לְלִשְׁכַּת הַגָּזִית וְשָׁאָלוּ. אָמַר נַחוּם הַלַּבְלָר, מְקֻבָּל אֲנִי מֵרַבִּי מְיָאשָׁא, שֶׁקִּבֵּל מֵאַבָּא, שֶׁקִּבֵּל מִן הַזּוּגוֹת, שֶׁקִּבְּלוּ מִן הַנְּבִיאִים, הֲלָכָה לְמשֶׁה מִסִּינַי, בְּזוֹרֵעַ אֶת שָׂדֵהוּ שְׁנֵי מִינֵי חִטִּין, אִם עֲשָׂאָן גֹּרֶן אַחַת, נוֹתֵן פֵּאָה אַחַת. שְׁתֵּי גְרָנוֹת, נוֹתֵן שְׁתֵּי פֵאוֹת:
6 Es geschah einst, dass R. Simeon aus Mizpah vor Rabban Gamliel auf die letztere Weise säete. Beide gingen hierauf zur Quaderhalle und fragten an. Da sprach Nachum der Schreiber: Ich habe eine Überlieferung von Rabbi Myascha, der sie von seinem Vater empfing, welcher sie von den Paaren hatte, denen sie die Propheten tradirt hatten, als ein Gesetz des Moses vom Sinai her: Dass wenn Jemand sein Feld mit zwei Arten Weizen besäet, er, dafern er eine Tenne daraus macht, eine Peah gebe; macht er aber zwei Tennen daraus, so gebe er zwei Peot.
ז שָׂדֶה שֶׁקְּצָרוּהָ כּוּתִים, קְצָרוּהָ לִסְטִים, קִרְסְמוּהָ נְמָלִים, שְׁבָרַתָּהּ הָרוּחַ אוֹ בְהֵמָה, פְּטוּרָה. קָצַר חֶצְיָהּ וְקָצְרוּ לִסְטִים חֶצְיָהּ, פְּטוּרָה, שֶׁחוֹבַת הַפֵּאָה בַּקָּמָה:
7 Ein Feld, welches Samaritaner geschnitten, oder Räuber geschnitten, oder dessen Ähren die Ameisen abgebissen hatten, oder der Sturmwind, oder das Vieh zerbrachen, ist frei (von Peah). Schneidet Jemand die eine Hälfte, und Räuber die andere Hälfte, so ist es frei, denn die Peahpflicht erstreckt sich blos auf stehendes Getreide.
ח קְצָרוּהָ לִסְטִים חֶצְיָהּ וְקָצַר הוּא חֶצְיָהּ, נוֹתֵן פֵּאָה מִמַּה שֶּׁקָּצָר. קָצַר חֶצְיָהּ וּמָכַר חֶצְיָהּ, הַלּוֹקֵחַ נוֹתֵן פֵּאָה לַכֹּל. קָצַר חֶצְיָהּ וְהִקְדִּישׁ חֶצְיָהּ, הַפּוֹדֶה מִיַּד הַגִּזְבָּר, הוּא נוֹתֵן פֵּאָה לַכֹּל:
8 Schneiden Räuber die eine Hälfte und er die andere, so giebt er Peah von dem, was er selbst geschnitten hat. Schneidet er die eine Hälfte und verkauft die andere Hälfte, so giebt der Käufer Peah vom Ganzen. Schneidet er die eine Hälfte und schenkt dem Heiligtum die andere Hälfte, so giebt der, welcher diese vom Schatzmeister auslöst, Peah für das Ganze.