Mischna
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Oktzin 3

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1

יֵשׁ צְרִיכִין הֶכְשֵׁר וְאֵינָן צְרִיכִים מַחֲשָׁבָה, מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר, מַחֲשָׁבָה וְלֹא הֶכְשֵׁר, לֹא הֶכְשֵׁר וְלֹא מַחֲשָׁבָה. כָּל הָאֳכָלִים הַמְיֻחָדִים לָאָדָם צְרִיכִין הֶכְשֵׁר וְאֵינָן צְרִיכִים מַחֲשָׁבָה:

Es gibt solche [Lebensmittel], die [bevor sie unrein gemacht werden können] [für Verunreinigungen, indem sie feucht werden] grundiert werden müssen, aber keine absichtlichen Überlegungen erfordern [sie für den menschlichen Verzehr zu bestimmen]; und [es gibt diejenigen, die] absichtliches Denken und Grundieren erfordern; und [es gibt diejenigen, die] absichtliches Denken erfordern, aber nicht vorbereitet sind; und [schließlich gibt es solche, die erfordern] weder Grundierung noch absichtliches Denken [bevor sie unrein gemacht werden können]. Alle Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, müssen grundiert werden, erfordern jedoch keine absichtlichen Überlegungen.

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2

הַחוֹתֵךְ מִן הָאָדָם, וּמִן הַבְּהֵמָה, וּמִן הַחַיָּה, וּמִן הָעוֹפוֹת, מִנִּבְלַת הָעוֹף הַטָּמֵא, וְהַחֵלֶב בַּכְּפָרִים, וּשְׁאָר כָּל יַרְקוֹת שָׂדֶה חוּץ מִשְּׁמַרְקָעִים וּפִטְרִיּוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חוּץ מִכְּרֵשֵׁי שָׂדֶה וְהָרְגִילָה וְנֵץ הֶחָלָב. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חוּץ מִן הָעַכָּבִיּוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, חוּץ מִן הַכְּלוּסִין, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר:

[Das Folgende erfordert sowohl absichtliches Denken, das sie für den menschlichen Verzehr bestimmt, als auch die Vorbereitung auf Unreinheit, indem sie feucht werden, bevor sie unrein gemacht werden können:] eines, das [Fleisch] von einem Menschen, von einem [domestizierten] Tier, von einem trennt [wildes] Tier, von Geflügel, vom Aas eines unreinen [dh nicht koscheren] Vogels und [verbotenem] Fett in Dörfern und allen übrigen Arten von Feldgemüse, außer Trüffeln und Pilzen. Rabbi Yehuda sagt: außer Feldlauch, Portulak und Milchblüte. Und Rabbi Shimon sagt: außer wilder Artischocke. Rabbi Yose sagt: außer Traubenhyazinthe. Diese [alle] erfordern sowohl absichtliches Denken als auch das Vorbereiten [auf Unreinheit].

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3

נִבְלַת בְּהֵמָה טְמֵאָה בְּכָל מָקוֹם וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר בַּכְּפָרִים, צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְאֵינָן צְרִיכִין הֶכְשֵׁר. נִבְלַת בְּהֵמָה טְהוֹרָה בְּכָל מָקוֹם, וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר וְהַחֵלֶב בַּשְּׁוָקִים, אֵינָן צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְלֹא הֶכְשֵׁר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף הַגָּמָל וְהָאַרְנֶבֶת וְהַשָּׁפָן וְהַחֲזִיר:

Das Aas eines unreinen [dh nicht koscheren] Tieres an allen Orten und das Aas eines reinen [dh koscheren] Geflügels in Dörfern erfordern absichtliches Nachdenken, müssen jedoch nicht vorbereitet werden [um unrein zu werden]. Das Aas eines reinen Tieres an allen Orten und das Aas von reinem Geflügel und [verbotenem] Fett auf den Marktplätzen erfordern weder absichtliches Nachdenken noch Grundierung [für Unreinheit]. Rabbi Shimon sagt: Sogar [das Aas] eines Kamels, eines Kaninchens, eines Hasen oder eines Schweins [erfordert weder absichtliches Nachdenken noch Grundieren].

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4

הַשֶּׁבֶת, מִשֶּׁנָּתַן טַעְמוֹ בַּקְּדֵרָה, אֵין בּוֹ מִשּׁוּם תְּרוּמָה, וְאֵינוֹ מִטַּמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִים. לוּלְבֵי זְרָדִים וְשֶׁל עֲדָל וַעֲלֵי הַלּוּף הַשּׁוֹטֶה, אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִים עַד שֶׁיִּמְתֹּקוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף שֶׁל פַּקּוּעוֹת כַּיּוֹצֵא בָהֶם:

Der Dillstiel unterliegt, sobald er einem gekochten Gericht seinen Geschmack verliehen hat, nicht mehr der Terumah [einem Teil einer Ernte, die einem Priester gegeben wird, der bei der Trennung bestimmt wird und nur von Priestern verzehrt werden kann] oder ihr Haushalt], und es kann nicht mit der Verunreinigung von Lebensmitteln unrein gemacht werden. Die sprießenden Zweige von Weißdorn, Gartenkresse und Blättern von wildem Arum können mit der Unreinheit von Lebensmitteln nicht unrein gemacht werden, bis sie gesüßt sind [um ihre Bitterkeit zu beseitigen]. Rabbi Shimon sagt: auch in Bezug auf die [Blätter] des Bitterapfels.

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5

הַקֹּשְׁטְ, וְהַחֶמֶס, וְרָאשֵׁי בְשָׂמִים, הַתִּיאָה, וְהַחִלְתִּית, וְהַפִּלְפְּלִין, וְחַלּוֹת חָרִיעַ, נִלְקָחִים בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר וְאֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִין, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. אָמַר לוֹ רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, אִם נִלְקָחִים בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר, מִפְּנֵי מָה אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִין. וְאִם אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִים, אַף הֵם לֹא יִלָּקְחוּ בְכֶסֶף מַעֲשֵׂר:

Costus und Amomum [verschiedene duftende Gewürze] sowie ausgewählte Gewürze, Hahnenfuß und Asafoetida oder Paprika oder Safranbündel können [alle] mit [zweitem] Zehntengeld gekauft werden [dh sie werden wie Lebensmittel behandelt, da Geld für den zweiten Zehnten darf nur zum Kauf von Lebensmitteln verwendet werden, die dann in Jerusalem konsumiert werden müssen], aber sie können laut Rabbi Akiva nicht durch die Unreinheit von Lebensmitteln unrein gemacht werden. Rabbi Yochanan ben Nuri sagte zu ihm: "Wenn sie mit dem zweiten Zehnten gekauft werden können, warum können sie dann nicht mit der Unreinheit von Lebensmitteln unrein gemacht werden? Und wenn sie mit der Unreinheit von Lebensmitteln nicht unrein gemacht werden können, dann sind sie es." sollte auch nicht mit dem [zweiten] Zehnten gekauft werden! "

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6

הַפַּגִּין וְהַבֹּסֶר, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, מִשֶּׁיָּבֹאוּ לְעוֹנַת הַמַּעַשְׂרוֹת. פְּרִיצֵי זֵיתִים וַעֲנָבִים, בֵּית שַׁמַּאי מְטַמְּאִין וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין. הַקֶּצַח, בֵּית שַׁמַּאי מְטַהֲרִין, וּבֵית הִלֵּל מְטַמְּאִין. וְכֵן לַמַּעַשְׂרוֹת:

Rabbi Akiva betrachtet Feigen oder Trauben, die noch nicht reif sind, als unrein mit der Verunreinigung von Lebensmitteln. Rabbi Yochanan ben Nuri sagt: [Sie werden anfällig dafür, unrein zu werden], sobald sie die Zeit des Zehnten erreicht haben. In Bezug auf gehärtete Oliven oder Trauben hält Beit Shammai sie für unrein, und Beit Hillel hält sie für rein [dh unempfindlich]. Beit Shammai hält Schwarzkümmel für rein und Beit Hillel für unrein. Und so unterschieden sie sich auch in Bezug auf den Zehnten.

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7

הַקּוֹר, הֲרֵי הוּא כְעֵץ לְכָל דָּבָר, אֶלָּא שֶׁהוּא נִלְקָח בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר. כַּפְנִיּוֹת, אֳכָלִין, וּפְטוּרוֹת מִן הַמַּעַשְׂרוֹת:

Ein Herz einer Palme wird in allen Angelegenheiten wie Holz behandelt, außer dass es mit dem [zweiten] Zehntengeld gekauft werden kann. Dattelbeeren (dh nicht gereifte Datteln) gelten als Lebensmittel, sind jedoch vom Zehnten befreit.

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8

דָּגִים מֵאֵימָתַי מְקַבְּלִין טֻמְאָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּצֹּדוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיָּמוּתוּ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אִם יְכוֹלִין לִחְיוֹת. יִחוּר שֶׁל תְּאֵנָה שֶׁנִּפְשַׁח וּמְעֹרֶה בַקְּלִפָּה, רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם יָכוֹל לִחְיוֹת. תְּבוּאָה שֶׁנֶּעֶקְרָה וּמְעֹרָה אֲפִלּוּ בְשֹׁרֶשׁ קָטָן, טְהוֹרָה:

Ab wann können Fische unrein werden? Beit Shammai sagt: sobald sie gefangen genommen wurden; und Beit Hillel sagen: Sobald sie gestorben sind. Rabbi Akiva sagt: Wenn sie noch leben könnten [sind sie nicht anfällig]. In Bezug auf einen Ast eines Feigenbaums, der abgebrochen wurde, aber immer noch an seiner Rinde befestigt ist, hält Rabbi Yehuda ihn für rein; aber die Weisen sagen: Wenn es noch leben könnte [und Früchte produzieren könnte, könnten die Feigen auf dem Ast nicht unrein gemacht werden, da sie immer noch mit der Erde verbunden sind]. Getreide, das entwurzelt wurde, aber selbst durch eine kleine Wurzel noch [am Boden] haftet, ist rein [dh es ist unempfindlich, unrein gemacht zu werden].

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9

חֵלֶב בְּהֵמָה טְהוֹרָה, אֵינוֹ מִטַּמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, לְפִיכָךְ הוּא צָרִיךְ הֶכְשֵׁר. חֵלֶב בְּהֵמָה טְמֵאָה, מִטַּמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, לְפִיכָךְ אֵינוֹ צָרִיךְ הֶכְשֵׁר. דָּגִים טְמֵאִים וַחֲגָבִים טְמֵאִים, צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה בַּכְּפָרִים:

Das [verbotene] Fett eines reinen [dh koscheren] Tieres kann nicht durch die Unreinheit von Lebensmitteln unrein gemacht werden; Daher muss es vorbereitet werden [auf Verunreinigung, indem es feucht wird]. Das Fett eines unreinen [dh nicht koscheren] Tieres kann durch die Unreinheit von Aas unrein gemacht werden; Daher muss es nicht [für Verunreinigungen] grundiert werden. Unreine Fische und unreine Heuschrecken [bevor sie unrein gemacht werden können] erfordern absichtliches Nachdenken [sie für den menschlichen Verzehr kennzeichnen] in Dörfern.

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10

כַּוֶּרֶת דְּבוֹרִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הֲרֵי הִיא כְקַרְקַע, וְכוֹתְבִין עָלֶיהָ פְּרוֹזְבּוּל, וְאֵינָהּ מְקַבֶּלֶת טֻמְאָה בִמְקוֹמָהּ, וְהָרוֹדֶה מִמֶּנָּה בְּשַׁבָּת חַיָּב חַטָּאת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינָהּ כְּקַרְקַע, וְאֵין כּוֹתְבִים עָלֶיהָ פְּרוֹזְבּוּל, וּמְקַבֶּלֶת טֻמְאָה בִמְקוֹמָהּ, וְהָרוֹדֶה מִמֶּנָּה בְּשַׁבָּת פָּטוּר:

In Bezug auf einen Bienenstock sagt Rabbi Eliezer: Es ist wie Land, und man kann einen Pruzbul [eine gerichtliche Befreiung von der Stornierung eines Privatkredits durch das Sabbatjahr] darauf schreiben [dh es zählt als Land für die Zwecke der Anforderung dass der Kreditnehmer Land besitzt, damit ein Pruzbul geschrieben werden kann], und dass es an seiner Stelle nicht unrein gemacht werden kann [dh solange es nicht bewegt wird], und dass jemand , der am Schabbat [Honig] daraus entfernt, dafür verantwortlich ist bring] ein Sündopfer. Aber die Weisen sagen: Es ist nicht wie Land, und viele schreiben kein Pruzbul darauf, und es kann an seiner Stelle unrein gemacht werden, und wer am Schabbat [Honig] davon entfernt, ist befreit [von der Sünde]. Opfer].

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11

חַלּוֹת דְּבַשׁ, מֵאֵימָתַי מִטַּמְּאוֹת מִשּׁוּם מַשְׁקֶה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיְּחַרְחֵר. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיְּרַסֵּק:

Ab wann können Waben als Flüssigkeiten unrein gemacht werden? Beit Shammai sagt: Sobald man es aufrührt [indem man die Bienen raucht oder erhitzt]. Und Beit Hillel sagt: Sobald man es auseinander bricht [um den Honig zu entfernen].

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12

אָמַר רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ בֶּן לֵוִי, עָתִיד הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא לְהַנְחִיל לְכָל צַדִּיק וְצַדִּיק שְׁלשׁ מֵאוֹת וַעֲשָׂרָה עוֹלָמוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (משלי ח), לְהַנְחִיל אֹהֲבַי יֵשׁ וְאֹצְרֹתֵיהֶם אֲמַלֵּא. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן חֲלַפְתָּא, לֹא מָצָא הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא כְּלִי מַחֲזִיק בְּרָכָה לְיִשְׂרָאֵל אֶלָּא הַשָּׁלוֹם, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים כט), ה' עֹז לְעַמּוֹ יִתֵּן ה' יְבָרֵךְ אֶת עַמּוֹ בַשָּׁלוֹם:

Rabbi Yehoshua ben Levi sagte: In Zukunft wird der Heilige, gesegnet sei er, jedem Gerechten dreihundertzehn Welten hinterlassen, wie der Vers sagt (Sprüche 8:21): "Substanz zu hinterlassen [wörtlich : 'Ja', dessen numerischer Wert für meine Lieben dreihundertzehn ist, und ich werde ihre Schätze füllen. " Rabbi Shimon ben Chalafta sagte: Der Heilige, gesegnet sei er, hat kein Gefäß gefunden, das den Segen für Israel [ausreichend] halten kann, außer für den Frieden, wie der Vers sagt (Psalm 29:11). "Haschem wird seinem Kraft geben Nation, Hashem wird seine Nation mit Frieden segnen. "

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