Oholot 5

Kapitel 5

א תַּנּוּר שֶׁהוּא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת וְעֵינוֹ קְמוּרָה לַחוּץ, וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַתַּנּוּר טָמֵא וְהַבַּיִת טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַתַּנּוּר טָהוֹר:
1 Wenn ein Ofen im Hause steht, dessen Röhre hinaus geht und gewölbt ist und die Totenbestatter haben diese [mit der Leiche] überdacht, so sagen Bet-Schammai: Alles ist unrein; Bet-Hillel sagen: Der Ofen ist unrein, das Haus aber bleibt rein. R. Akiba sagt: Auch der Ofen bleibt rein.
ב אֲרֻבָּה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, וּקְדֵרָה נְתוּנָה עָלֶיהָ וּנְקוּבָה בְכוֹנֵס מַשְׁקֶה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַקְּדֵרָה טְמֵאָה, וַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַקְּדֵרָה טְהוֹרָה:
2 Wenn über eine Luke zwischen dem Hause und dem Söller ein Topf gestellt wird, der ein Loch hat, in welches Flüssigkeit eindringen kann, so sagen Bet-Schammai: Alles ist unrein; Bet-Hillel sagen: Der Topf ist unrein, der Söller aber bleibt rein. R. Akiba sagt: Auch der Topf bleibt rein.
ג הָיְתָה שְׁלֵמָה, בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַצֶּלֶת עַל הַכֹּל. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינָהּ מַצֶּלֶת אֶלָּא עַל הָאֳכָלִים וְעַל הַמַּשְׁקִים וְעַל כְּלֵי חָרֶס. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי:
3 Wenn dieser ganz ist, sagen Bet-Hillel: Er schützt alles (vor Unreinheit). Bet-Schammai aber sagen: Er schützt nur die Speisen und Getränke und irdene Geräte. Späterhin haben Bet-Hillel wie Bet-Schammai entschieden.
ד לָגִין שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין טְהוֹרִין, הַלָּגִין טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. וְאִם פִּנָּן בִּכְלִי אַחֵר, טְמֵאִין. הָאִשָּׁה שֶׁהִיא לָשָׁה בָעֲרֵבָה, הָאִשָּׁה וְהָעֲרֵבָה טְמֵאִים טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַבָּצֵק טָהוֹר. וְאִם פִּנַּתּוּ לִכְלִי אַחֵר, טָמֵא. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי:
4 Wenn dort eine Flasche voll reiner Getränke sich befindet, so ist die Flasche siebentägig-unrein, und die Getränke bleiben rein; schüttet man sie in ein anderes Gerät, so sind sie unrein. Wenn dort eine Frau in einem Troge einen Teig knetet, so sind die Frau und der Trog siebentägig-unrein, und der Teig bleibt rein. Hat sie aber diesen in ein anderes Gerät ausgeschüttet, so ist er unrein. Später entschieden Bet-Hillel wie Bet-Schammai.
ה הָיוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, הַכֹּל טָהוֹר. הָיָה כְלִי טָהוֹר לַקֹּדֶשׁ וְלַחַטָּאת, הַכֹּל טָהוֹר, שֶׁהַכֹּל נֶאֱמָנִין עַל הַחַטָּאת, מִפְּנֵי שֶׁהַכֵּלִים טְהוֹרִין וּכְלֵי חֶרֶס טְהוֹרִין וּמַצִּילִין עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים:
5 Waren es Geräte aus Rindermist, Geräte aus Stein, Geräte aus (ungebrannter) Erde, so ist alles rein. War es ein reines Gerät, das für Heiliges oder für Entsündigungswasser bestimmt ist, so ist ebenfalls alles rein, weil alle betreffs des Entsündigungswassers beglaubt sind. (Der Grund letzterer Bestimmungen ist), weil nicht verunreinigungsfähige Geräte und reine irdene Geräte mit den Zeltwänden (vor der Toten-Unreinheit) schützen.
ו כֵּיצַד. הַבּוֹר וְהַדּוּת שֶׁבַּבַּיִת, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, טָהוֹר. אִם הָיְתָה בְאֵר חֲלָקָה, אוֹ כַוֶּרֶת פְּחוּתָה, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלֶיהָ, טָמֵא. אִם הָיָה נֶסֶר חָלָק, אוֹ סְרִידָה שֶׁאֵין לָהּ גַּפַּיִם, טָהוֹר, שֶׁאֵין הַכֵּלִים מַצִּילִים עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים עַד שֶׁיְּהֵא לָהֶן דְּפָנוֹת. וְכַמָּה תְהֵא הַדֹּפֶן, טֶפַח. הָיָה לָהּ חֲצִי טֶפַח מִכָּאן וַחֲצִי טֶפַח מִכָּאן, אֵינָהּ דֹּפֶן, עַד שֶׁיְּהֵא לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד:
6 In welcher Weise? Wenn in einem Hause ein Brunnen oder eine Zisterne sich befindet, worauf ein Olivenkorb gelegt ist, so bleibt (alles) rein. Ist es aber ein glatter Brunnen, oder ein offener Bienenkorb, über den ein Olivenkorb gelegt ist, so ist es unrein. Legt man über dieselben ein glattes Brett, oder einen Deckel, der keine Leisten hat, so bleibt es rein; denn Geräte können nur dann als mit Wänden von Zelten verbunden schützen, wenn sie Wände haben. Wie gross muss eine solche Wand sein? Eine Handbreite. Ist bloss eine halbe Handbreite von der einen und eine halbe Handbreite von der andern Seite vorhanden, so gilt dies nicht als Wand; es muss vielmehr eine Handbreite an der einen Stelle vorhanden sein.
ז כְּשֵׁם שֶׁמַּצִּילִין מִבִּפְנִים, כָּךְ מַצִּילִין מִבַּחוּץ. כֵּיצַד, כְּפִישָׁה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל הַיְתֵדוֹת מִבַּחוּץ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּכְּפִישָׁה טְהוֹרִים. אִם הָיָה כֹתֶל חָצֵר אוֹ כֹתֶל גִּנָּה, אֵינוֹ מַצִּיל. קוֹרָה שֶׁהָיְתָה נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל וּקְדֵרָה תְלוּיָה בָהּ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּקְּדֵרָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין:
7 So wie sie innerhalb eines Zeltes schützen, ebenso schützen sie auch ausserhalb desselben. Wieso? Wenn auf Pflöcken an der Aussenseite eines Zeltes ein Korb liegt und unter diesem eine Unreinheit sich befindet, so bleiben die Geräte im Korbe rein. Liegt er aber an der Wand eines Hofes oder an der Wand eines Gartens, so schützt er nicht. Wenn ein Balken von einer Wand bis zur andern Wand reicht, an demselben ein Topf hängt und darunter sich eine Unreinheit befindet, so erklärt R. Akiba die Geräte im Topfe für rein; die Weisen aber erklären sie für unrein.