Oholot 4

Kapitel 4

א מִגְדָּל שֶׁהוּא עוֹמֵד בָּאֲוִיר, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּעָבְיוֹ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בְעָבְיוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּתוֹכוֹ טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. כֵּלִים שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הָאָרֶץ, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַכֹּתֶל, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. וְאִם לָאו, טְהוֹרִין. טֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא:
1 Wenn ein Schrank im Freien steht, so sind, wenn in dessen Innern eine Unreinheit sich befindet, die Geräte in dessen Wanddicke rein. Befindet sich eine Unreinheit in dessen Wanddicke, so sind die in dessen Innern befindlichen Geräte rein. R. Jose sagt: Die Wanddicke wird so beurteilt, als wäre sie in zwei Hälften geteilt. Steht der Schrank im Hause, so ist, wenn im Innern des Schrankes eine Unreinheit sich befindet, das Haus unrein; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so bleibt alles, was im Schranke ist, rein, denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein. Die Geräte, die zwischen dem Schranke und der Erde, zwischen jenem und der Wand, zwischen jenem und dem Hausgebälke sich befinden, sind, wenn ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite da ist, unrein; wenn nicht, rein. Befindet sich aber daselbst eine Unreinheit, so ist das Haus unrein.
ב תֵּבַת הַמִּגְדָּל, יֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא יָכוֹל לְהוֹצִיאָהּ לַחֲצָאִים אוֹ לְשָׂרְפָהּ בִּמְקוֹמָהּ:
2 Betreffs der Lade dieses Schrankes [gilt folgendes]: Wenn darin ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist, aber deren Öffnung keine Handbreite misst, so ist, wenn in derselben eine Unreinheit sich befindet, das Haus unrein; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so bleibt das, was in der Lade ist, rein; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein. R. Jose erklärt es für rein, da man die Unreinheit in halben Teilen herausnehmen, oder an ihrem Orte verbrennen kann.
ג הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וְנִפְתַּח לַחוּץ, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. הָיְתָה מוּכְנִי שֶׁלּוֹ מְשׁוּכָה לַאֲחוֹרָיו שָׁלשׁ אֶצְבָּעוֹת, טֻמְאָה שָׁם כְּנֶגֶד הַקּוֹרוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁיֶּשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, וְאֵינָהּ יוֹצְאָה, וְהַמִּגְדָּל בָּא בְמִדָּה:
3 Wenn der Schrank in der Türe des Hauses so steht, dass er sich nach aussen öffnet, so ist, wenn in demselben eine Unreinheit sich befindet, das Haus rein; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so ist das in jenem Befindliche unrein; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein. War dessen Maschine drei Fingerbreiten rückwärts gezogen, so bleibt, wenn daselbst unter dem Hausgebälke eine Unreinheit sich befindet, das Haus rein. Wobei gilt dies? Im Falle, dass daselbst ein freier Saum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist, und die Maschine nicht weiter hinaus gezogen werden kann, und der Schrank das bestimmte Mass hat.