Mischna
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Negaim 2

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1

בַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגֶּרְמָנִי כֵּהָה, וְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרוֹעַ, לֹא שְׁחוֹרִים וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, יֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמָנִין שֶׁהֵן צָרִין צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. מֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, וְתֵרָאֶה בַבֵּינוֹנִי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל אֲבָל לֹא לְהַחְמִיר, יֵרָאֶה הַגֶּרְמָנִי בִּבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, וְהַכּוּשִׁי בַּבֵּינוֹנִי לְהָקֵל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי:

Ein heller Baheret [Art von krankem Fleck, der Unreinheit erzeugt] sieht bei einer hellhäutigen Person [beleuchtet] langweilig aus. Deutsch] und ein langweiliger sieht auf einer dunkelhäutigen Person hell aus [lit. Äthiopisch]. Rabbi Yishmael sagt: Bnei Yisrael, darf ich ihr Sühnopfer sein, siehe, sie sind wie Buchsbaum, nicht schwarz und nicht weiß, sondern mittelschwer. Rabbi Akiva sagt: Maler haben Pigmente, mit denen sie schwarz oder weiß oder mittelschwer malen. Man bringt ein Zwischenpigment und umgibt es [die Nega ] von außen, und es erscheint in der Zwischenstufe. Rabbi Yehudah sagt: Die Erscheinungen von Negaim [erkrankte Flecken auf Haut, Kleidung oder Häusern, die Unreinheiten verursachen, sollten aus Nachsicht [im Zweifelsfall], aber nicht aus Gründen der Strenge entschieden werden: Er [der prüfende Priester] sollte das Licht betrachten. enthäutete Person in [Vergleich mit] seiner Haut für Nachsicht und die dunkelhäutige Person in [Vergleich mit] Zwischen [Farbstoff] für Nachsicht. Die Weisen sagen: Sowohl dies als auch dieser [Fall sollten im Vergleich zu] Zwischenprodukt [Farbstoff] betrachtet werden.

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2

אֵין רוֹאִים הַנְּגָעִים בַּשַּׁחֲרִית וּבֵין הָעַרְבַּיִם, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בַיּוֹם הַמְעֻנָּן, לְפִי שֶׁהַכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה. וְלֹא בַצָּהֳרַיִם, לְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. אֵימָתַי רוֹאִין. בְּשָׁלשׁ, בְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, וּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּאַרְבַּע, בְּחָמֵשׁ, בִּשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע:

Man darf Negaim morgens oder gegen Abend nicht untersuchen , um sie zu überprüfen, und nicht im Haus und nicht an einem wolkigen Tag, weil die stumpfe [ Nega ] [unter diesen Umständen] hell erscheint. Und [man darf nicht untersuchen] mittags, weil die helle [ Nega ] langweilig erscheint. Wann prüft man? Während der dritten, vierten, fünften, siebten, achten und neunten [Stunden des Tages]. Dies sind die Worte von Rabbi Meir. Rabbi Yehudah sagt: Während des vierten, fünften, achten und neunten.

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3

כֹּהֵן הַסּוּמָא בְאַחַת מֵעֵינָיו, אוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, לֹא יִרְאֶה אֶת הַנְּגָעִים, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יג), לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן. בַּיִת הָאָפֵל, אֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ:

Ein Priester, der in einem seiner Augen blind ist oder dessen Sehhelligkeit nachlässt , darf den Negaim nicht untersuchen , wie es heißt (3. Mose 13,12). "Nach allem, was den Augen des Priesters erscheint." Wenn man ein dunkles Haus untersucht, öffnet man keine Fenster darin, um seine Nega besser zu untersuchen .

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4

כֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע. הָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. הָאִשָּׁה כְּעוֹרֶכֶת וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, כְּאוֹרֶגֶת בְּעוֹמְדִין לַשֶּׁחִי לַיָּד הַיְמָנִית. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף כְּטוֹוָה בְפִשְׁתָּן לַשְּׂמָאלִית. כְּשֵׁם שֶׁנִּרְאֶה לְנִגְעוֹ, כָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ:

Wie wird die Nega [während der Untersuchung] angezeigt? Der Mann wird angezeigt, als würde er Oliven hacken oder pflücken. Eine Frau [wird angezeigt], als würde sie Teig kneten oder ihr Kind stillen, [oder] wie eine Weberin, die [beim Weben] ihre Achselhöhle auf ihrem rechten Arm steht [und zeigt]. Rabbi Yehudah sagt: Als würde sie mit der linken Hand ein Fax drehen. So wie er für [die Untersuchung] seiner Nega angezeigt wird, wird er auch für seine Rasur [nach Abschluss seines Reinigungsprozesses] angezeigt.

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5

כָּל הַנְּגָעִים אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. כָּל הַנְּדָרִים אָדָם מַתִּיר, חוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. כָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִבְּכוֹרוֹת עַצְמוֹ:

Ein Mann kann alle Negaim außer seinem eigenen Negaim untersuchen . Rabbi Meir sagt: Auch nicht der Negaim seiner Verwandten. Ein Mann kann alle Gelübde außer seinen eigenen Gelübden widerrufen. Rabbi Yehudah sagt: Auch nicht die Gelübde seiner Frau, die zwischen ihr und anderen liegen. Ein Mann kann alle Erstgeborenen untersuchen [Tiere, um festzustellen, ob sie einen Makel haben, der sie als Opfer ungültig machen würde], mit Ausnahme seines eigenen Erstgeborenen.

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