ג וְתוֹרֵם אֶת תְּרוּמָתוֹ וּמַעַשְׂרוֹתָיו לְדַעְתּוֹ. וּמַקְרִיב עָלָיו קִנֵּי זָבִין, קִנֵּי זָבוֹת, קִנֵּי יוֹלְדוֹת, חַטָּאוֹת וַאֲשָׁמוֹת, וּמְלַמְּדוֹ מִדְרָשׁ, הֲלָכוֹת וְאַגָּדוֹת, אֲבָל לֹא יְלַמְּדֶנּוּ מִקְרָא. אֲבָל מְלַמֵּד הוּא אֶת בָּנָיו וְאֶת בְּנוֹתָיו מִקְרָא, וְזָן אֶת אִשְׁתּוֹ וְאֶת בָּנָיו אַף עַל פִּי שֶׁהוּא חַיָּב בִּמְזוֹנוֹתֵיהֶם. וְלֹא יָזוּן אֶת בְּהֶמְתּוֹ, בֵּין טְמֵאָה בֵּין טְהוֹרָה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, זָן אֶת הַטְּמֵאָה, וְאֵינוֹ זָן אֶת הַטְּהוֹרָה. אָמְרוּ לוֹ, מַה בֵּין טְמֵאָה לִטְהוֹרָה. אָמַר לָהֶן, שֶׁהַטְּהוֹרָה נַפְשָׁהּ לַשָּׁמַיִם וְגוּפָהּ שֶׁלּוֹ, וּטְמֵאָה נַפְשָׁהּ וְגוּפָהּ לַשָּׁמָיִם. אָמְרוּ לוֹ, אַף הַטְּמֵאָה נַפְשָׁהּ לַשָּׁמַיִם וְגוּפָהּ שֶׁלּוֹ, שֶׁאִם יִרְצֶה, הֲרֵי הוּא מוֹכְרָהּ לְגוֹיִם אוֹ מַאֲכִילָהּ לִכְלָבִים:
3 Er darf auch für ihn mit dessen Zustimmung die Hebe und den Zehnt abscheiden, für ihn die Vogelopfer der flussleidenden Männer, die der Frauen und die der Gebärenden sowie Sünd- und Schuldopfer darbringen; er darf ihn in Midrasch. Halachot und Hagadot unterrichten; er darf ihn jedoch nicht in der Schrift unterrichten, wohl aber darf er dessen Söhne [und dessen Töchter ] in der Schrift unterrichten. Er darf auch dessen Frau und dessen Kinder ernähren, obgleich jener selbst zu ihrem Unterhalt verpflichtet ist. Er darf weder dessen unreines noch dessen reines Vieh füttern; R. Elieser sagt: er darf wohl das unreine, aber nicht das reine Vieh füttern. Da sagten sie (die Weisen) zu ihm: Was macht hier den Unterschied zwischen unreinem und reinem [Vieh]? Darauf antwortete er ihnen: bei dem reinen gehört das Leben dem Himmel, der Leib aber ihm (dem Eigentümer), bei dem unreinen aber gehören Leben und Leib dem Himmel. Da sagten jene zu ihm: auch bei dem unreinen gehört das Leben dem Himmel, der Leib aber ihm selbst, denn wenn er will, kann er es den Heiden verkaufen oder den Hunden zu fressen geben.