יא קוֹנָם שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לִבְנֵי נֹחַ, מֻתָּר בְּיִשְׂרָאֵל וְאָסוּר בְּאֻמּוֹת הָעוֹלָם. שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לְזֶרַע אַבְרָהָם, אָסוּר בְּיִשְׂרָאֵל וּמֻתָּר בְּאֻמּוֹת הָעוֹלָם. שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לְיִשְׂרָאֵל, לוֹקֵחַ בְּיוֹתֵר וּמוֹכֵר בְּפָחוֹת. שֶׁיִּשְׂרָאֵל נֶהֱנִין לִי, לוֹקֵחַ בְּפָחוֹת וּמוֹכֵר בְּיוֹתֵר, אִם שׁוֹמְעִין לוֹ. שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לָהֶן וְהֵן לִי, יְהַנֶּה לַנָּכְרִים. קוֹנָם שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לָעֲרֵלִים, מֻתָּר בְּעַרְלֵי יִשְׂרָאֵל וְאָסוּר בְּמוּלֵי הַגּוֹיִם. קוֹנָם שֶׁאֵינִי נֶהֱנֶה לַמּוּלִים, אָסוּר בְּעַרְלֵי יִשְׂרָאֵל וּמֻתָּר בְּמוּלֵי הַגּוֹיִם, שֶׁאֵין הָעָרְלָה קְרוּיָה אֶלָּא לְשֵׁם הַגּוֹיִם, שֶׁנֶּאֱמַר (ירמיה ט) כִּי כָל הַגּוֹיִם עֲרֵלִים וְכָל בֵּית יִשְׂרָאֵל עַרְלֵי לֵב, וְאוֹמֵר (שמואל א יז) וְהָיָה הַפְּלִשְׁתִּי הֶעָרֵל הַזֶּה, וְאוֹמֵר (שמואל ב א) פֶּן תִּשְׂמַחְנָה בְּנוֹת פְּלִשְׁתִּים, פֶּן תַּעֲלֹזְנָה בְּנוֹת הָעֲרֵלִים. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, מְאוּסָה עָרְלָה שֶׁנִּתְגַּנּוּ בָהּ הָרְשָׁעִים, שֶׁנֶּאֱמַר, כִּי כָל הַגּוֹיִם עֲרֵלִים. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, גְּדוֹלָה מִילָה שֶׁנִּכְרְתוּ עָלֶיהָ שְׁלֹשׁ עֶשְׂרֵה בְרִיתוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, גְּדוֹלָה מִילָה, שֶׁדּוֹחָה אֶת הַשַּׁבָּת הַחֲמוּרָה. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ בֶּן קָרְחָה אוֹמֵר, גְּדוֹלָה מִילָה, שֶׁלֹּא נִתְלָה לוֹ לְמֹשֶׁה הַצַדִּיק עָלֶיהָ מְלֹא שָׁעָה. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, גְּדוֹלָה מִילָה, שֶׁדּוֹחָה אֶת הַנְּגָעִים. רַבִּי אוֹמֵר, גְּדוֹלָה מִילָה, שֶׁכָּל הַמִּצְוֹת שֶׁעָשָׂה אַבְרָהָם אָבִינוּ לֹא נִקְרָא שָׁלֵם, עַד שֶׁמָּל, שֶׁנֱּאֶמַר (בראשית יז), הִתְהַלֵּךְ לְפָנַי וֶהְיֵה תָמִים. דָּבָר אַחֵר, גְּדוֹלָה מִילָה, שֶׁאִלְמָלֵא הִיא, לֹא בָרָא הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא אֶת עוֹלָמוֹ, שֶׁנֶּאֱמַר (ירמיה לג), כֹּה אָמַר ה' אִם לֹא בְרִיתִי יוֹמָם וָלָיְלָה, חֻקּוֹת שָׁמַיִם וָאָרֶץ לֹא שָׂמְתִּי:
11 [Wenn jemand sagt:] Konam, dass ich keinen Genuss von den Nachkommen Noas haben werde, so darf er wohl von den Israeliten, nicht aber von den andren Völkern einen Genuss haben. [Sagt er: Konam,] dass ich von den Nach- kommen Abrahams keinen Genuss haben werde, so ist ihm der Genuss von den Israeliten verboten, aber der von den andren Völkern erlaubt. [Sagt er: Konam,] dass ich von Israel keinen Genuss haben werde, so muss er über den Wert kaufen und unter dem Wort verkaufen. [Sagt er: Konam,] dass die Israeliten von mir keinen Genuss haben werden, so muss er unter dem Wert kaufen und über den Wert verkaufen, wenn die andren auf ihn hören. [Sagt er: Konam,] dass weder ich von ihnen noch sie von mir einen Genuss haben werden, so darf er von den andren Völkern einen Genuss haben. [Sagt er:] Konam, dass ich von den Unbeschnittenen keinen Genuss haben werde, so darf er wohl von unbeschnittenen Israeliten einen Genuss haben, aber nicht von den Beschnittenen der andren Völker. [Sagt er:] Konam, dass ich von den Beschnittenen keinen Genuss haben werde, so darf er keinen Genuss haben von den unbeschnittenen Israeliten, wohl aber von den Beschnittenen der andren Völker der Welt, denn [der Ausdruck] „unbeschnitten“ wird nur von diesen gebraucht, denn es heisst (Jer. 9, 25): „denn alle Völker sind unbeschnitten, das ganze Haus Israel aber ist unbeschnittenen Herzens“; es heisst ferner (I. Sam. 17, 36): „dieser unbeschnittene Philister da;“ es heisst ferner (II. Sam. 1, 20): „dass sich nicht freuen die Töchter der Philister, dass nicht frohlocken die Töchter der Unbeschnittenen“. R. Elasar, Sohn des Asarja, sagt: Hässlich ist das Unbeschnittensein, denn die Frevler werden damit beschimpft, denn es heisst (l. c.): denn alle Völker sind unbeschnitten. R. Ismael sagt: Wichtig ist die Beschneidung, denn dreizehn mal wird dabei des Bundesschlusses gedacht. R. Jose sagt: Wichtig ist die Beschneidung, denn sie verdrängt selbst den strengen Sabbat. R. Josua, Sohn des Korcha, sagt: Wichtig ist die Beschneidung, denn ihretwegen wurde dem frommen Moses nicht eine Stunde Aufschub gewährt. R. Nehemia sagt: Wichtig ist die Beschneidung, denn sie verdrängt selbst [das Gesetz über] die Aussatzschäden. Rabbi sagt: Wichtig ist die Beschneidung, denn obgleich unser Vater Abraham alle Gebote [Gottes] erfüllte, wurde er doch erst „vollkommen“ genannt, nachdem er sich beschnitten hatte, denn es heisst (Gen. 17, 1): „wandle vor mir und sei vollkommen!“ Eine andre Erklärung [lautet]: Wichtig ist die Beschneidung, denn wenn sie nicht wäre, hätte der Heilige, gelobt sei er, seine Welt nicht geschaffen, denn es heisst (Jer. 33, 25): „Also spricht der Ewige: wenn nicht mein Bund Tag und Nacht wäre, hätte ich die Gesetze des Himmels und der Erde nicht gemacht.“