Mischna
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Menachot 4

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1

הַתְּכֵלֶת אֵינָהּ מְעַכֶּבֶת אֶת הַלָּבָן, וְהַלָּבָן אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַתְּכֵלֶת. תְּפִלָּה שֶׁל יָד אֵינָהּ מְעַכֶּבֶת שֶׁל רֹאשׁ, וְשֶׁל ראשׁ אֵינָהּ מְעַכֶּבֶת שֶׁל יָד. הַסֹּלֶת וְהַשֶּׁמֶן אֵינָם מְעַכְּבִין אֶת הַיַּיִן, וְלֹא הַיַּיִן מְעַכְּבָן. הַמַּתָּנוֹת שֶׁעַל מִזְבֵּחַ הַחִיצוֹן אֵינָן מְעַכְּבוֹת זוֹ אֶת זוֹ:

Das [Fehlen des] Blaus [am Rande] macht das Weiß nicht ungültig, und das [Fehlen des] Weiß macht das Blau nicht ungültig. Die [Abwesenheit der] hand- tefillin ändert nichts an dem Kopf Tefillin , ebenso wenig wie die [Abwesenheit des] Kopf- tefillin Invalidier die Hand tefillin . Das Fehlen des feinen Mehls und des Öls macht den Wein nicht ungültig, und das Fehlen des Weins macht sie auch nicht ungültig. Das Fehlen eines der Blutspritzer auf dem Außenaltar macht den Rest nicht ungültig.

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2

הַפָּרִים וְהָאֵילִים וְהַכְּבָשִׂים אֵינָן מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם הָיוּ לָהֶם פָּרִים מְרֻבִּים וְלֹא הָיוּ לָהֶם נְסָכִים, יָבִיאוּ פַר אֶחָד וּנְסָכָיו, וְלֹא יִקְרְבוּ כֻלָּן בְּלֹא נְסָכִין:

Das Fehlen der Bullen, der Widder oder der Schafe macht sich gegenseitig nicht ungültig. R. Simon sagt: Wenn sie [genug Geld hatten, um] viele Bullen zu kaufen, aber nicht [genug, um die] Trankopfer [die sie begleiten] zu kaufen, lassen Sie sie einen Bullen mit seinem Trankopfer bringen; Lassen Sie sie nicht alle ohne Trankopfer anbieten.

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3

הַפָּר וְהָאֵילִים וְהַכְּבָשִׂים וְהַשָּׂעִיר אֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַלֶּחֶם, וְלֹא הַלֶּחֶם מְעַכְּבָן. הַלֶּחֶם מְעַכֵּב אֶת הַכְּבָשִׂים, וְהַכְּבָשִׂים אֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַלֶּחֶם, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. אָמַר שִׁמְעוֹן בֶּן נַנָּס, לֹא כִי, אֶלָּא הַכְּבָשִׂים מְעַכְּבִין אֶת הַלֶּחֶם, וְהַלֶּחֶם אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַכְּבָשִׂים, שֶׁכֵּן מָצִינוּ, כְּשֶׁהָיוּ יִשְׂרָאֵל בַּמִּדְבָּר אַרְבָּעִים שָׁנָה, קָרְבוּ כְבָשִׂים בְּלֹא לֶחֶם, אַף כָּאן יִקְרְבוּ כְבָשִׂים בְּלֹא לָחֶם. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, הֲלָכָה כְּדִבְרֵי בֶן נַנָּס, אֲבָל אֵין הַטַּעַם כִּדְבָרָיו, שֶׁכָּל הָאָמוּר בְּחֻמַּשׁ הַפְּקוּדִים, קָרַב בַּמִּדְבָּר. וְכָל הָאָמוּר בְּתוֹרַת כֹּהֲנִים, לֹא קָרַב בַּמִּדְבָּר. מִשֶּׁבָּאוּ לָאָרֶץ, קָרְבוּ אֵלּוּ וָאֵלּוּ. וּמִפְּנֵי מָה אֲנִי אוֹמֵר יִקְרְבוּ כְבָשִׂים בְּלֹא לֶחֶם, שֶׁהַכְּבָשִׂים מַתִּירִין אֶת עַצְמָן בְּלֹא לֶחֶם. לֶחֶם בְּלֹא כְבָשִׂים, אֵין לִי מִי יַתִּירֶנּוּ:

Das Fehlen des Stiers oder der Widder oder der Lämmer oder der Schafe macht das Brotopfer nicht ungültig, und das Fehlen des Brotopfers macht sie nicht ungültig. [Das Fehlen] des Brotopfers kann die Lämmer ungültig machen, aber [das Fehlen] der Lämmer kann das Brotopfer nicht ungültig machen - [dies sind] die Worte von Rabbi Akiva; Rabbi Shimon ben Nanos sagte: Nicht so, vielmehr kann [das Fehlen] der Lämmer das Brotopfer ungültig machen, aber das [Fehlen] des Brotopfers kann die Lämmer nicht ungültig machen; Weil wir feststellen, dass Israel, als es vierzig Jahre in der Wüste war, Lämmer ohne Brotopfer anbot, können sie jetzt auch die Lämmer ohne Brotopfer anbieten. R. Simon sagte: Das Gesetz ist [nach] den Worten von Ben Nanos, aber die Gründe sind nicht [nach] seinen Worten, [weil] alle [Opfergaben] in Chumash HaPekudim [rabbinischer Name für das Buch der Zahlen ] angegeben sind ] wurden in der Wüste angeboten, aber alle in Torat Kohanim [rabbinischer Name für das Buch Levitikus] angegebenen [Opfergaben ] wurden nicht in der Wüste angeboten. Als sie ins Land kamen, boten sie beide [Opfergaben] an. Und warum sage ich [trotzdem], dass sie die Lämmer ohne das Brotopfer anbieten? Weil die Lämmer sich ohne das Brotopfer [durch Verbrennen ihrer Innereien auf dem Altar], aber das Brotopfer ohne die Lämmer erlauben - es gibt nichts, was dies erlauben würde.

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4

הַתְּמִידִין אֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַמּוּסָפִים, וְלֹא הַמּוּסָפִים מְעַכְּבִין אֶת הַתְּמִידִים, וְלֹא הַמּוּסָפִים מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. לֹא הִקְרִיבוּ כֶבֶשׂ בַּבֹּקֶר, יַקְרִיבוּ בֵּין הָעַרְבָּיִם. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהָיוּ אֲנוּסִין אוֹ שׁוֹגְגִין. אֲבָל אִם הָיוּ מְזִידִין וְלֹא הִקְרִיבוּ כֶבֶשׂ בַּבֹּקֶר, לֹא יַקְרִיבוּ בֵּין הָעַרְבָּיִם. לֹא הִקְטִירוּ קְטֹרֶת בַּבֹּקֶר, יַקְטִירוּ בֵּין הָעַרְבָּיִם. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְכֻלָּהּ הָיְתָה קְרֵבָה בֵּין הָעַרְבָּיִם, שֶׁאֵין מְחַנְּכִין אֶת מִזְבַּח הַזָּהָב אֶלָּא בִקְטֹרֶת הַסַּמִּים, וְלֹא מִזְבַּח הָעוֹלָה אֶלָּא בְתָמִיד שֶׁל שַׁחַר, וְלֹא אֶת הַשֻּׁלְחָן אֶלָּא בְלֶחֶם הַפָּנִים בְּשַׁבָּת, וְלֹא אֶת הַמְּנוֹרָה אֶלָּא בְשִׁבְעָה נֵרוֹתֶיהָ בֵּין הָעַרְבָּיִם:

[Das Fehlen] der Temidim [tägliche Opfergaben von Lämmern, eines nach dem Morgengrauen und vor Sonnenuntergang] in der Nähe macht die Musafim [zusätzliche Opfergaben am Schabbat, Rosh Chodesh und an Feiertagen] nicht ungültig , und [das Fehlen] der Musafim macht auch nicht ungültig die temidim weder, tut das Fehlen von [einer der] musafim Invalidier die andere musafim . Auch wenn sie das Lamm morgens nicht angeboten haben, müssen sie es gegen Abend anbieten. Rabbi Shimon sagte: Wann ist das so? Nur wenn sie unter Zwang oder im Irrtum gehandelt hatten, aber wenn sie absichtlich handelten und das Lamm morgens nicht anboten, dürfen sie es gegen Abend nicht anbieten. Wenn sie den Weihrauch morgens nicht verbrannt haben, haben sie ihn gegen Abend verbrannt. Rabbi Shimon sagte: Alles wurde gegen Abend verbrannt [in einem solchen Fall] - denn der goldene Altar ist nur durch den Weihrauch der Gewürze geweiht, und der Altar für das gesamte Brandopfer ist nur durch das tägliche Opfer des Weihrauchs geweiht Morgen, und der Tisch ist nur dem Schaubat am Schabbat gewidmet, und die Menora ist nur dem Anzünden von sieben Lampen gegen Abend gewidmet.

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5

חֲבִתֵּי כֹהֵן גָּדוֹל, לֹא הָיוּ בָאוֹת חֲצָיִים, אֶלָּא מֵבִיא עִשָּׂרוֹן שָׁלֵם, וְחוֹצֵהוּ, וּמַקְרִיב מֶחֱצָה בַבֹּקֶר, וּמֶחֱצָה בֵין הָעַרְבָּיִם. וְכֹהֵן שֶׁהִקְרִיב מֶחֱצָה בְּשַׁחֲרִית וּמֵת וּמִנּוּ כֹהֵן אַחֵר תַּחְתָּיו, לֹא יָבִיא חֲצִי עִשָּׂרוֹן מִבֵּיתוֹ, וְלֹא חֲצִי עֶשְׂרוֹנוֹ שֶׁל רִאשׁוֹן, אֶלָּא מֵבִיא עִשָּׂרוֹן שָׁלֵם, וְחוֹצֵהוּ, וּמַקְרִיב מֶחֱצָה, וּמֶחֱצָה אָבֵד. נִמְצְאוּ שְׁנֵי חֲצָיִים קְרֵבִין, וּשְׁנֵי חֲצָיִים אוֹבְדִין. לֹא מִנּוּ כֹהֵן אַחֵר, מִשֶּׁל מִי הָיְתָה קְרֵבָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מִשֶּׁל צִבּוּר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מִשֶּׁל יוֹרְשִׁים. וּשְׁלֵמָה הָיְתָה קְרֵבָה:

Der Hohepriester's Bratpfannenkuchen können nicht in [zwei getrennten] Hälften gebracht werden. Vielmehr muss er ein ganzes Zehntel mitbringen und es dann teilen, wobei er eine halbe morgens und eine halbe gegen Abend anbietet. Wenn ein [Hohe-] Priester die Hälfte des Morgens anbot und dann starb und sie einen anderen Priester an seiner Stelle ernannten, darf [der Nachfolger] weder ein halbes Zehntel aus seinem Haus holen, noch darf er das verbleibende halbe Zehntel verwenden der erste [Hohepriester]. Vielmehr muss er ein ganzes Zehntel bringen und es teilen und eine Hälfte anbieten und die andere Hälfte verschwenden lassen. Es stellt sich heraus, dass zwei Hälften angeboten werden und zwei Hälften verschwendet werden. Wenn sie keinen anderen Priester an seiner Stelle ernannten, von wessen [Kosten] wurde es angeboten? Rabbi Shimon sagt: aus der Gemeinde; Rabbi Yehudah sagt: von seinen Erben, und [beide sind sich einig, dass] ein ganzes [Zehntel] angeboten wurde.

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