Kiddushin 3

Kapitel 3

א הָאוֹמֵר לַחֲבֵרוֹ, צֵא וְקַדֵּשׁ לִי אִשָּׁה פְלוֹנִית וְהָלַךְ וְקִדְּשָׁהּ לְעַצְמוֹ, מְקֻדֶּשֶׁת. וְכֵן הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, הֲרֵי אַתְּ מְקֻדֶּשֶׁת לִי לְאַחַר שְׁלשִׁים יוֹם, וּבָא אַחֵר וְקִדְּשָׁהּ בְּתוֹךְ שְׁלשִׁים יוֹם, מְקֻדֶּשֶׁת לַשֵּׁנִי. בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן, תֹּאכַל בַּתְּרוּמָה. מֵעַכְשָׁיו וּלְאַחַר שְׁלשִׁים יוֹם, וּבָא אַחֵר וְקִדְּשָׁהּ בְּתוֹךְ שְׁלשִׁים יוֹם, מְקֻדֶּשֶׁת וְאֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. בַּת יִשְׂרָאֵל לְכֹהֵן אוֹ בַת כֹּהֵן לְיִשְׂרָאֵל, לֹא תֹאכַל בַּתְּרוּמָה:
1 Wenn jemand zu seinem Nächsten gesagt hat: geh, traue mir jene Frau an, und dieser hingegangen ist und sie sich selbst angetraut hat, so ist sie dem anderen angetraut. Desgleichen ist, wenn jemand zu einer Frau gesagt hat: sei mir nach dreißig Tagen angetraut, und innerhalb der dreißig Tage ein anderer gekommen ist und sie sich angetraut hat, sie dem anderen angetraut; ist sie die Tochter eines Jisraéliten und er Priester, so darf sie Hebe essen. Wenn er gesagt hat: von jetzt ab nach dreißig Tagen, und ein anderer innerhalb der dreißig Tage gekommen ist und sie sich angetraut hat, so ist sie angetraut und nicht angetraut; ist sie die Tochter eines Jisraéliten und er Priester oder die Tochter eines Priesters und er Jisraélit, so darf sie keine Hebe essen.
ב הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, הֲרֵי אַתְּ מְקֻדֶּשֶׁת לִי עַל מְנָת שֶׁאֶתֵּן לָךְ מָאתַיִם זוּז, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת וְהוּא יִתֵּן. עַל מְנָת שֶׁאֶתֵּן לָךְ מִכָּאן וְעַד שְׁלשִׁים יוֹם, נָתַן לָהּ בְּתוֹךְ שְׁלשִׁים, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. עַל מְנָת שֶׁיֶּשׁ לִי מָאתַיִם זוּז, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת וְיֶשׁ לוֹ. עַל מְנָת שֶׁאַרְאֵךְ מָאתַיִם זוּז, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת וְיַרְאֶה לָהּ. וְאִם הֶרְאָהּ עַל הַשֻּׁלְחָן, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת:
2 Sagt jemand zu einer Frau: sei mir angetraut mit der Bedingung, daß ich dir zweihundert Zuz gebe, so ist sie ihm angetraut, und er gebe sie ihr; wenn aber: mit der Bedingung, daß ich sie dir von jetzt bis dreißig Tagen gebe, so ist sie ihm, wenn er sie innerhalb dreißig Tagen gegeben hat, angetraut, wenn aber nicht, nicht angetraut. Sagte er: mit der Bedingung, daß ich zweihundert Zuz habe, so ist sie ihm, wenn er sie hat, angetraut; wenn: mit der Bedingung, daß ich dir zweihundert Zuz zeigen werde, so ist sie ihm angetraut, und er zeige sie ihr; zeigt er sie ihr auf dem Wechsel-tische, so ist sie ihm nicht angetraut.
ג עַל מְנָת שֶׁיֶּשׁ לִי בֵית כּוֹר עָפָר, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת וְיֶשׁ לוֹ. עַל מְנָת שֶׁיֶּשׁ לִי בְמָקוֹם פְּלוֹנִי, אִם יֶשׁ לוֹ בְאוֹתוֹ מָקוֹם, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. עַל מְנָת שֶׁאַרְאֵךְ בֵּית כּוֹר עָפָר, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת וְיַרְאֶנָּה. וְאִם הֶרְאָהּ בַּבִּקְעָה, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת:
3 Sagt er: mit der Bedingung, daß ich eine Korfläche Ackerland habe, so ist sie ihm, wenn er sie hat, angetraut; wenn aber: mit der Bedingung, daß ich sie an jener Stelle habe, so ist sie ihm, wenn er sie an jener Stelle hat, angetraut, wenn aber nicht, nicht angetraut. Sagt er: mit der Bedingung, daß ich dir eine Korfläche Ackerland zeigen werde, so ist sie ihm angetraut, und er zeige sie ihr; zeigte er sie ihr in einer Ebene, so ist sie ihm nicht angetraut.
ד רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל תְּנַאי שֶׁאֵינוֹ כִתְנַאי בְּנֵי גָד וּבְנֵי רְאוּבֵן, אֵינוֹ תְנַאי, שֶׁנֶּאֱמַר (במדבר לב), וַיֹּאמֶר משֶׁה אֲלֵהֶם אִם יַעַבְרוּ בְנֵי גָד וּבְנֵי רְאוּבֵן, וּכְתִיב, וְאִם לֹא יַעַבְרוּ חֲלוּצִים. רַבִּי חֲנִינָא בֶן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, צָרִיךְ הָיָה הַדָּבָר לְאָמְרוֹ, שֶׁאִלְמָלֵא כֵן, יֵשׁ בְּמַשְׁמַע שֶׁאֲפִלּוּ בְאֶרֶץ כְּנַעַן לֹא יִנְחָלוּ:
4 R. Meír sagte: Eine Bedingung, die nicht der Bedingung der Gaditen und der Reúbeniten gleicht, gilt night als Bedingung. Bei dieser heißt es: und Moše sprach zu ihnen: wenn die Söhne Gads und die Söhne Reúbens hinüberziehen werden, und ferner: und wenn sie nicht gerüstet hinüberziehen werden. R. Ḥanina b. Gamliél sagte: Dies zu sagen war nötig, denn sonst könnte man verstehen, daß sie auch im Lande Kena͑an keinen Anteil erhalten sollten.
ה הַמְקַדֵּשׁ אֶת הָאִשָּׁה וְאָמַר, כְּסָבוּר הָיִיתִי שֶׁהִיא כֹהֶנֶת וַהֲרֵי הִיא לְוִיָּה, לְוִיָּה וַהֲרֵי הִיא כֹהֶנֶת, עֲנִיָּה וַהֲרֵי הִיא עֲשִׁירָה, עֲשִׁירָה וַהֲרֵי הִיא עֲנִיָּה, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הִטְעַתּוּ. הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, הֲרֵי אַתְּ מְקֻדֶּשֶׁת לִי לְאַחַר שֶׁאֶתְגַּיֵּר אוֹ לְאַחַר שֶׁתִּתְגַּיְּרִי, לְאַחַר שֶׁאֶשְׁתַּחְרֵר אוֹ לְאַחַר שֶׁתִּשְׁתַּחְרְרִי, לְאַחַר שֶׁיָּמוּת בַּעֲלֵךְ אוֹ לְאַחַר שֶׁתָּמוּת אֲחוֹתֵךְ, לְאַחַר שֶׁיַּחֲלֹץ לָךְ יְבָמֵךְ, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. וְכֵן הָאוֹמֵר לַחֲבֵרוֹ, אִם יָלְדָה אִשְׁתְּךָ נְקֵבָה הֲרֵי הִיא מְקֻדֶּשֶׁת לִי, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. אִם הָיְתָה אֵשֶׁת חֲבֵרוֹ מְעֻבֶּרֶת וְהֻכַּר עֻבָּרָהּ, דְּבָרָיו קַיָּמִין, וְאִם יָלְדָה נְקֵבָה, מְקֻדֶּשֶׁת:
5 Wenn jemand sich eine Frau angetraut hat und später sagt, er habe geglaubt, sie sei Priesterin, und sie ist Levitin, Levitin, und sie ist Priesterin, arm, und sie ist reich, reich, und sie ist arm, so ist sie ihm angetraut, weil sie ihn nicht getäuscht hat. Wenn jemand zu einer Frau sagt: sei mir angetraut nachdem ich Proselyt geworden bin, nachdem du Proselytin geworden bist, nachdem ich Freier geworden bin, nachdem du Freie geworden bist, nachdem dein Mann gestorben ist, nachdem deine Schwester gestorben ist, nachdem dein Schwager an dir die Ḥaliça vollzogen hat, so ist sie ihm nicht angetraut. Ebenso ist, wenn jemand zu seinem Nächsten sagt: wenn deine Frau ein Mädchen gebiert, sei es mir angetraut, es ihm nicht angetraut. (Ist aber die Frau schwanger und die Geburt bemerkbar, sind seine Worte gültig, und wenn sie ein Mädchen gebiert, ihm angetraut.)
ו הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה הֲרֵי אַתְּ מְקֻדֶּשֶׁת לִי עַל מְנָת שֶׁאֲדַבֵּר עָלַיִךְ לַשִּׁלְטוֹן וְאֶעֱשֶׂה עִמָּךְ כְּפוֹעֵל, דִּבֶּר עָלֶיהָ לַשִּׁלְטוֹן וְעָשָׂה עִמָּהּ כְּפוֹעֵל, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. עַל מְנָת שֶׁיִּרְצֶה אַבָּא, רָצָה הָאָב, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו אֵינָה מְקֻדֶּשֶׁת. מֵת הָאָב, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת. מֵת הַבֵּן, מְלַמְּדִין הָאָב לוֹמַר שֶׁאֵינוֹ רוֹצֶה:
6 Wenn jemand zu einer Frau sagt: sei mir angetraut mit der Bedingung, daß ich für dich bei der Regierung sprechen werde, oder: bei dir als Tagelöhner arbeiten werde, so ist sie, wenn er für sie bei der Regierung gesprochen oder bei ihr als Tagelöhner gearbeitet hat, ihm angetraut, wenn aber nicht, nicht angetraut. Sagt er: mit der Bedingung, daß mein Vater einverstanden sein wird, so ist sie ihm, wenn sein Vater einverstanden ist, angetraut, wenn aber nicht, nicht angetraut. Stirbt der Vater, so ist sie ihm angetraut; stirbt der Sohn, so belehre man den Vater zu sagen, er sei nicht einverstanden.
ז קִדַּשְׁתִּי אֶת בִּתִּי וְאֵינִי יוֹדֵעַ לְמִי קִדַּשְׁתִּיהָ, וּבָא אֶחָד וְאָמַר אֲנִי קִדַּשְׁתִּיהָ, נֶאֱמָן. זֶה אָמַר אֲנִי קִדַּשְׁתִּיהָ וְזֶה אָמַר אֲנִי קִדַּשְׁתִּיהָ, שְׁנֵיהֶם נוֹתְנִים גֵּט. וְאִם רָצוּ, אֶחָד נוֹתֵן גֵּט וְאֶחָד כּוֹנֵס:
7 Wenn jemand sagt, er habe einem seine Tochter angetraut, wisse aber nicht, wem er sie angetraut hat, und einer kommt und sagt, er habe sie sich angetraut, so ist er glaubhaft. Wenn einer sagt, er habe sie sich angetraut, und ein anderer sagt, er habe sie sich angetraut, so müssen beide ihr einen Scheidebrief geben; wenn sie wollen, gebe ihr einer einen Scheidebrief und der andere heirate sie.
ח קִדַּשְׁתִּי אֶת בִּתִּי, קִדַּשְׁתִּיהָ וְגֵרַשְׁתִּיהָ כְּשֶׁהִיא קְטַנָּה, וַהֲרֵי הִיא קְטַנָּה, נֶאֱמָן. קִדַּשְׁתִּיהָ וְגֵרַשְׁתִּיהָ כְּשֶׁהִיא קְטַנָּה, וַהֲרֵי הִיא גְדוֹלָה, אֵינוֹ נֶאֱמָן. נִשְׁבֵּית וּפְדִיתִיהָ, בֵּין שֶׁהִיא קְטַנָּה בֵּין שֶׁהִיא גְדוֹלָה, אֵינוֹ נֶאֱמָן. מִי שֶׁאָמַר בִּשְׁעַת מִיתָתוֹ, יֶשׁ לִי בָנִים, נֶאֱמָן. יֶשׁ לִי אַחִים, אֵינוֹ נֶאֱמָן. הַמְקַדֵּשׁ אֶת בִּתּוֹ סְתָם, אֵין הַבּוֹגְרוֹת בִּכְלָל:
8 Wenn jemand sagt,] er habe seine Tochter während ihrer Minderjährigkeit angetraut, oder angetraut und für sie die Scheidung in Empfang genommen, und sie noch minderjährig ist, so ist er glaubhaft; wenn aber: ich habe meine Tochter während ihrer Minderjährigkeit angetraut und ihre Scheidung in Empfang genommen, und sie großjährig ist, so ist er nicht glaubhaft. [Sagt er:] sie war gefangen Wenn jemand vor seinem Sterben sagt, er habe Söhne, so ist er glaubhaft, wenn aber, er habe Brüder, so ist er nicht glaubhaft. und ich habe sie ausgelöst, so ist er, einerlei ob sie minderjährig oder großjährig ist, nicht glaubhaft. Wenn jemand seine Tochter schlechthin angetraut hat, so sind die Mannbaren nicht einbegriffen.
ט מִי שֶׁיֶּשׁ לוֹ שְׁתֵּי כִתֵּי בָנוֹת מִשְּׁתֵּי נָשִׁים, וְאָמַר קִדַּשְׁתִּי אֶת בִּתִּי הַגְּדוֹלָה וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם גְּדוֹלָה שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת אוֹ גְדוֹלָה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת, אוֹ קְטַנָּה שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת שֶׁהִיא גְדוֹלָה מִן הַגְּדוֹלָה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת, כֻּלָּן אֲסוּרוֹת, חוּץ מִן הַקְּטַנָּה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֻּלָּן מֻתָּרוֹת, חוּץ מִן הַגְּדוֹלָה שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת. קִדַּשְׁתִּי אֶת בִּתִּי הַקְּטַנָּה וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם קְטַנָּה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת אוֹ קְטַנָּה שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת, אוֹ גְדוֹלָה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת שֶׁהִיא קְטַנָּה מִן הַקְּטַנּוֹת שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת, כֻּלָּן אֲסוּרוֹת, חוּץ מִן הַגְּדוֹלָה שֶׁבַּגְּדוֹלוֹת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֻּלָּן מֻתָּרוֹת, חוּץ מִן הַקְּטַנָּה שֶׁבַּקְּטַנּוֹת:
9 Wenn jemand zwei Klassen von Töchtern von zwei Frauen hat, und sagt, er habe einem seine große Tochter angetraut, wisse aber nicht, ob die große unter den größeren, ob die große unter den kleineren, oder die kleine unter den größeren, die größer ist als die große unter den kleineren, so sind alle verboten, ausgenommen die kleine unter den kleineren – so R. Meír. R. Jose sagt, alle seien erlaubt, ausgenommen die große unter den größeren. Sagt er, er habe seine kleine Tochter angetraut, wisse aber nicht, ob die kleine unter den kleineren, ob die kleine unter den größeren, oder die große unter den kleineren, die kleiner ist als die kleine unter den größeren, so sind alle verboten, ausgenommen die große unter den größeren – so R. Meír. R. Jose sagt, alle seien erlaubt, ausgenommen die kleine unter den kleineren.
י הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, קִדַּשְׁתִּיךְ, וְהִיא אוֹמֶרֶת לֹא קִדַּשְׁתָּנִי, הוּא אָסוּר בִּקְרוֹבוֹתֶיהָ, וְהִיא מֻתֶּרֶת בִּקְרוֹבָיו. הִיא אוֹמֶרֶת קִדַּשְׁתָּנִי וְהוּא אוֹמֵר לֹא קִדַּשְׁתִּיךְ, הוּא מֻתָּר בִּקְרוֹבוֹתֶיהָ, וְהִיא אֲסוּרָה בִקְרוֹבָיו. קִדַּשְׁתִּיךְ, וְהִיא אוֹמֶרֶת לֹא קִדַּשְׁתָּ אֶלָּא בִתִּי, הוּא אָסוּר בִּקְרוֹבוֹת גְּדוֹלָה, וּגְדוֹלָה מֻתֶּרֶת בִּקְרוֹבָיו. הוּא מֻתָּר בִּקְרוֹבוֹת קְטַנָּה, וּקְטַנָּה מֻתֶּרֶת בִּקְרוֹבָיו:
10 Sagt jemand zu einer Frau: ich habe dich mir angetraut, und sie sagt: du hast mich nicht angetraut, so sind ihm ihre Verwandten verboten, ihr aber seine Verwandten erlaubt; sagt sie: du hast dir mich angetraut, und er sagt: ich habe dich mir nicht angetraut, so sind ihm ihre Verwandten erlaubt, ihr aber seine Verwandten verboten. Wenn er sagt: ich habe dich mir angetraut, und sie sagt: du hast dir meine Tochter angetraut, so sind ihm die Verwandten der Großen verboten, der Großen seine Verwandten erlaubt, ihm die Verwandten der Kleinen erlaubt, und der Kleinen seine Verwandten erlaubt.
יא קִדַּשְׁתִּי אֶת בִּתֵּךְ, וְהִיא אוֹמֶרֶת לֹא קִדַּשְׁתָּ אֶלָּא אוֹתִי, הוּא אָסוּר בִּקְרוֹבוֹת קְטַנָּה, וּקְטַנָּה מֻתֶּרֶת בִּקְרוֹבָיו, הוּא מֻתָּר בִּקְרוֹבוֹת גְּדוֹלָה, וּגְדוֹלָה אֲסוּרָה בִקְרוֹבָיו:
11 Wenn er sagt: ich habe mir deine Tochter angetraut, und sie sagt: du hast dir mich angetraut, so sind ihm die Verwandten der Kleinen verboten, der Kleinen seine Verwandten erlaubt, ihm die Verwandten der Großen erlaubt, und der Großen seine Verwandten verboten.
יב כָּל מָקוֹם שֶׁיֵּשׁ קִדּוּשִׁין וְאֵין עֲבֵרָה, הַוָּלָד הוֹלֵךְ אַחַר הַזָּכָר. וְאֵיזֶה, זוֹ כֹהֶנֶת, לְוִיָּה וְיִשְׂרְאֵלִית שֶׁנִּשְּׂאוּ לְכֹהֵן וּלְלֵוִי וּלְיִשְׂרָאֵל. וְכָל מָקוֹם שֶׁיֵּשׁ קִדּוּשִׁין וְיֵשׁ עֲבֵרָה, הַוָּלָד הוֹלֵךְ אַחַר הַפָּגוּם. וְאֵיזוֹ, זוֹ אַלְמָנָה לְכֹהֵן גָּדוֹל, גְּרוּשָׁה וַחֲלוּצָה לְכֹהֵן הֶדְיוֹט, מַמְזֶרֶת וּנְתִינָה לְיִשְׂרָאֵל, בַּת יִשְׂרָאֵל לְמַמְזֵר וּלְנָתִין. וְכָל מִי שֶׁאֵין לָהּ עָלָיו קִדּוּשִׁין אֲבָל יֶשׁ לָהּ עַל אֲחֵרִים קִדּוּשִׁין, הַוָּלָד מַמְזֵר. וְאֵיזֶה, זֶה הַבָּא עַל אַחַת מִכָּל הָעֲרָיוֹת שֶׁבַּתּוֹרָה. וְכָל מִי שֶׁאֵין לָהּ לֹא עָלָיו וְלֹא עַל אֲחֵרִים קִדּוּשִׁין, הַוָּלָד כְּמוֹתָהּ. וְאֵיזֶה, זֶה וְלַד שִׁפְחָה וְנָכְרִית:
12 In jedem Falle, wo die Antrauung gültig ist und dabei keine Sünde begangen wird, folgt das Kind dem Manne; dies in dem Falle, wenn eine Priesterstochter, eine Levitin oder eine Jisraélitin von einem Priester, einem Leviten oder einem Jisraéliten geheiratet wird. In jedem Falle, wo die Antrauung gültig ist und dabei eine Sünde begangen wird, folgt das Kind dem Bemakelten; dies in dem Falle, wenn eine Witwe vom Hochpriester, eine Geschiedene oder eine Ḥaluça von einem gemeinen Priester, ein Hurenkind oder eine Nethina von einem Jisraéliten, oder eine Jisraélitin von einem Hurenkinde oder einem Nathin geheiratet wird. In jedem Falle, wo ihre Antrauung mit diesem nichtig ist, mit einem anderen aber gültig sein würde, ist das Kind ein Hurenkind; dies in dem Falle, wenn jemand einer in der Tora genannten Inzestverbotenen beiwohnt. In jedem Falle, wo ihre Antrauung mit diesem nichtig ist und auch mit einem anderen nichtig sein würde, gleicht das Kind ihr; dies ist der Fall beim Kinde einer Sklavin oder einer Nichtjüdin.
יג רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, יְכוֹלִין מַמְזֵרִים לִטַּהֵר. כֵּיצַד. מַמְזֵר שֶׁנָּשָׂא שִׁפְחָה, הַוָּלָד עֶבֶד. שִׁחְרְרוֹ, נִמְצָא הַבֵּן בֶּן חוֹרִין. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הֲרֵי זֶה עֶבֶד מַמְזֵר:
13 R. Tryphon sagte: Hurenkinder können Reinigung erlangen, und zwar: wenn das Hurenkind eine Sklavin geheiratet hat, so ist der Sohn Sklave; wird er freigelassen, so ergibt es sich, daß der Sohn Freier ist. R. Elie͑zer sagt, er sei Hurensklave.