Kiddushin 2

Kapitel 2

א הָאִישׁ מְקַדֵּשׁ בּוֹ וּבִשְׁלוּחוֹ. הָאִשָּׁה מִתְקַדֶּשֶׁת בָּהּ וּבִשְׁלוּחָהּ. הָאִישׁ מְקַדֵּשׁ אֶת בִּתּוֹ כְּשֶׁהִיא נַעֲרָה, בּוֹ וּבִשְׁלוּחוֹ. הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, הִתְקַדְּשִׁי לִי בִתְמָרָה זוֹ, הִתְקַדְּשִׁי לִי בְזוֹ, אִם יֵשׁ בְּאַחַת מֵהֶן שָׁוֶה פְרוּטָה, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. בְּזוֹ וּבְזוֹ וּבְזוֹ, אִם יֵשׁ שָׁוֶה פְרוּטָה בְּכֻלָּן, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. הָיְתָה אוֹכֶלֶת רִאשׁוֹנָה רִאשׁוֹנָה, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת, עַד שֶׁיְּהֵא בְאַחַת מֵהֶן שָׁוֶה פְרוּטָה:
1 Der Mann kann sich eine Frau antrauen persönlich und durch einen Beauftragten, die Frau kann angetraut werden persönlich und durch einen Beauftragten. Ein Mann kann seine Tochter im Mädchenalter antrauen persönlich und durch seinen Beauftragten.Wenn jemand zu einer Frau sagt: sei mir mit dieser Dattel angetraut. sei mir mit dieser angetraut, so ist sie ihm, wenn eine von diesen eine Peruṭa wert ist, angetraut, wenn aber night, nicht angetraut. Sagt er: mit dieser und mit dieser und mit dieser, so ist sie ihm, wenn alle zusammen eine Peruṭa wert sind, angetraüt, wenn aber night, nicht angetraut. Wenn sie inzwischen jede einzeln aufißt, so ist sie ihm nur dann angetraut, wenn eine von diesen eine Peruṭa wert ist.
ב הִתְקַדְּשִׁי לִי בְכוֹס זֶה שֶׁל יַיִן, וְנִמְצָא שֶׁל דְּבָשׁ. שֶׁל דְּבָשׁ, וְנִמְצָא שֶׁל יַיִן. בְּדִינָר זֶה שֶׁל כֶּסֶף, וְנִמְצָא שֶׁל זָהָב. שֶׁל זָהָב, וְנִמְצָא שֶׁל כֶּסֶף. עַל מְנָת שֶׁאֲנִי עָשִׁיר, וְנִמְצָא עָנִי. עָנִי, וְנִמְצָא עָשִׁיר, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם הִטְעָהּ לְשֶׁבַח, מְקֻדֶּשֶׁת:
2 Wenn er zu ihr gesagt hat: sei mir mit diesem Becher Wein angetraut, und es sich herausstellt, daß es Honig ist, oder: mit diesem Becher Honig, und es sich herausstellt, daß es Wein ist, oder: mit diesem silbernen Denar, und es sich herausstellt, daß er Gold ist, oder: goldenen, und es sich herausstellt, daß er Silber ist, oder: mit der Zusicherung, daß ich reich bin, und es sich herausstellt, daß er arm ist, oder: arm bin, und es sich herausstellt, daß er reich ist, so ist sie ihm nicht angetraut. R. Šimón sagt, hat er sie zu ihrem Vorteil getäuscht, sei sie ihm angetraut.
ג עַל מְנָת שֶׁאֲנִי כֹהֵן, וְנִמְצָא לֵוִי. לֵוִי, וְנִמְצָא כֹהֵן. נָתִין, וְנִמְצָא מַמְזֵר. מַמְזֵר, וְנִמְצָא נָתִין. בֶּן עִיר, וְנִמְצָא בֶן כְּרַךְ. בֶּן כְּרַךְ, וְנִמְצָא בֶן עִיר. עַל מְנָת שֶׁבֵּיתִי קָרוֹב לַמֶּרְחָץ, וְנִמְצָא רָחוֹק. רָחוֹק, וְנִמְצָא קָרוֹב. עַל מְנָת שֶׁיֶּשׁ לִי בַת אוֹ שִׁפְחָה גַדֶּלֶת, וְאֵין לוֹ. אוֹ עַל מְנָת שֶׁאֵין לִי, וְיֶשׁ לוֹ. עַל מְנָת שֶׁאֵין לִי בָנִים, וְיֶשׁ לוֹ. אוֹ עַל מְנָת שֶׁיֶּשׁ לִי, וְאֵין לוֹ. וּבְכֻלָּם, אַף עַל פִּי שֶׁאָמְרָה, בְּלִבִּי הָיָה לְהִתְקַדֵּשׁ לוֹ, אַף עַל פִּי כֵן, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. וְכֵן הִיא שֶׁהִטְעַתּוּ:
3 Sagte er: Mit der Zusicherung, daß ich Priester bin, und es sich herausstellt, daß er Levite ist, Levite, und es sich herausstellt, daß er Priester ist, Nathin, und es sich herausstellt, daß er Hurenkind ist, Hurenkind, und es sich herausstellt, daß er Nathin ist, Kleinstädter, und es sich herausstellt, daß er Grosstädter ist, Grosstädter, und es sich herausstellt, daß er Kleinstädter ist; mit der Zusicherung, daß mein Haus nahe dem Badehause ist, und es sich herausstellt, daß es fern ist, daß es fern ist, und es sich herausstellt, daß es nahe ist; Mit Der Zusicherung, daß ich eine große Tochter oder Magd habe, und er keine hat, oder mit der Zusicherung, Daß er eine solche nicht hat, und eine hat; mit der Zusicherung, daß er keine Söhne hat, und solche hat, oder mit der Zusicherung, daß er solche hat, und keine hat, so ist sie in all diesen Fällen, selbst wenn sie sagt, sie habe im Herzen gedacht, ihm dennoch angetraut zu sein, ihm nicht angetraut. Dasselbe gilt auch, wenn sie ihn getäuscht hat.
ד הָאוֹמֵר לִשְׁלוּחוֹ, צֵא וְקַדֵּשׁ לִי אִשָּׁה פְלוֹנִית בְּמָקוֹם פְּלוֹנִי, וְהָלַךְ וְקִדְּשָׁהּ בְּמָקוֹם אַחֵר, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. הֲרֵי הִיא בְמָקוֹם פְּלוֹנִי, וְקִדְּשָׁהּ בְּמָקוֹם אַחֵר, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת:
4 Wenn jemand zu seinem Beauftragten gesagt hat: geh, traue mir jene Frau in jenem Orte an, und er gegangen ist und sie ihm in einem anderen Orte angetraut hat, so ist sie ihm nicht angetraut; wenn aber: sie befindet sich in jenem Orte, und er sie ihm in einem anderen Orte angetraut hat, so ist sie ihm angetraut.
ה הַמְקַדֵּשׁ אֶת הָאִשָּׁה עַל מְנָת שֶׁאֵין עָלֶיהָ נְדָרִים וְנִמְצְאוּ עָלֶיהָ נְדָרִים, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. כְּנָסָהּ סְתָם וְנִמְצְאוּ עָלֶיהָ נְדָרִים, תֵּצֵא שֶׁלֹּא בִכְתֻבָּה. עַל מְנָת שֶׁאֵין עָלֶיהָ מוּמִין וְנִמְצְאוּ בָהּ מוּמִין, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. כְּנָסָהּ סְתָם וְנִמְצְאוּ בָהּ מוּמִין, תֵּצֵא שֶׁלֹּא בִכְתֻבָּה. כָּל הַמּוּמִין הַפּוֹסְלִים בַּכֹּהֲנִים, פּוֹסְלִים בַּנָּשִׁים:
5 Wenn jemand sich eine Frau angetraut hat unter der Bedingung, daß sie keine Gelübde auf sich hat, und es sich herausstellt, daß sie Gelübde auf sich hat, so ist sie ihm nicht angetraut. Wenn er sie ohne Bedingung genommen, und es sich herausstellt, daß sie Gelübde auf sich hat, so ist sie ohne Morgengabe zu entlassen. Wenn unter der Bedingung, daß sie keine Leibesfehler hat, und es sich herausstellt, daß sie Leibesfehler hat, so ist sie ihm nicht angetraut. Wenn er sie ohne Bedingung genommen, und es sich herausstellt, daß sie Leibesfehler hat, so ist sie ohne Morgengabe zu entlassen. Alle Leibesfehler, die Priester untauglich machen, machen auch Frauen untauglich.
ו הַמְקַדֵּשׁ שְׁתֵּי נָשִׁים בְּשָׁוֶה פְרוּטָה, אוֹ אִשָּׁה אַחַת בְּפָחוֹת מִשָּׁוֶה פְרוּטָה, אַף עַל פִּי שֶׁשָּׁלַח סִבְלוֹנוֹת לְאַחַר מִכָּאן, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת, שֶׁמֵּחֲמַת קִדּוּשִׁין הָרִאשׁוֹנִים שָׁלַח. וְכֵן קָטָן שֶׁקִּדֵּשׁ:
6 Wenn jemand sich zwei Frauen mit dem Werte einer Peruṭa oder eine Frau mit dem Werte unter einer Peruṭa angetraut hat, so sind sie ihm, selbst wenn er ihnen nachher Brautgeschenke geschickt hat, nicht angetraut, denn er schickte sie auf Grund der vorangehenden Antrauung. Ebenso auch, wenn ein Minderjähriger sich eine Frau angetraut hat.
ז הַמְקַדֵּשׁ אִשָּׁה וּבִתָּהּ אוֹ אִשָּׁה וַאֲחוֹתָהּ, כְּאַחַת, אֵינָן מְקֻדָּשׁוֹת. וּמַעֲשֶׂה בְחָמֵשׁ נָשִׁים וּבָהֶן שְׁתֵּי אֲחָיוֹת, וְלִקֵּט אֶחָד כַּלְכָּלָה שֶׁל תְּאֵנִים, וְשֶׁלָּהֶם הָיְתָה וְשֶׁל שְׁבִיעִית הָיְתָה, וְאָמַר הֲרֵי כֻלְּכֶם מְקֻדָּשׁוֹת לִי בְכַלְכָּלָה זוֹ, וְקִבְּלָה אַחַת מֵהֶן עַל יְדֵי כֻלָּן, וְאָמְרוּ חֲכָמִים, אֵין הָאֲחָיוֹת מְקֻדָּשׁוֹת:
7 Wenn jemand sich eine Frau und ihre Tochter oder eine Frau und ihre Schwester gleichzeitig antraut, so sind sie ihm nicht angetraut. Einst ereignete sich ein Fall mit fünf Frauen, unter denen zwei Schwestern waren, daß jemand einen Korb Feigen sammelte, sie gehörten ihnen und waren vom Siebentjahre, und zu ihnen sprach: seid mir alle mit diesem Korbe angetraut, worauf eine von ihnen ihn für alle in Empfang nahm; hierauf entschieden die Weisen, die Schwestern seien nicht angetraut.
ח הַמְקַדֵּשׁ בְּחֶלְקוֹ, בֵּין קָדְשֵׁי קָדָשִׁים בֵּין קָדָשִׁים קַלִּים, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. בְּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי, בֵּין שׁוֹגֵג בֵּין מֵזִיד, לֹא קִדֵּשׁ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּשׁוֹגֵג לֹא קִדֵּשׁ, בְּמֵזִיד קִדֵּשׁ. וּבְהֶקְדֵּשׁ, בְּמֵזִיד קִדֵּשׁ וּבְשׁוֹגֵג לֹא קִדֵּשׁ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּשׁוֹגֵג קִדֵּשׁ, בְּמֵזִיד לֹא קִדֵּשׁ:
8 Wenn ein Priester sich eine Frau mit seinem Anteile antraut, einerlei ob von Hochheiligem oder Minderheiligem, so ist sie ihm nicht angetraut. Wenn ein Gemeiner mit dem zweiten Zehnten, einerlei ob versehentlich oder vorsätzlich, so hat er sie sich nicht angetraut — so R. Meír; R. Jehuda sagt, versehentlich habe er sie sich nicht angetraut, vorsätzlich habe er sie sich angetraut. Wenn mit Geheiligtem, so hat er sie sich, falls vorsätzlich, angetraut, falls versehentlich, nicht angetraut — so R. Meír; R. Jehuda sagt, versehentlich habe er sie sich angetraut, vorsätzlich habe er sie sich nicht angetraut.
ט הַמְקַדֵּשׁ בְּעָרְלָה, בְּכִלְאֵי הַכֶּרֶם, בְּשׁוֹר הַנִּסְקָל, וּבְעֶגְלָה עֲרוּפָה, בְּצִפֳּרֵי מְצֹרָע, וּבִשְׂעַר נָזִיר, וּפֶטֶר חֲמוֹר, וּבָשָׂר בְּחָלָב, וְחֻלִּין שֶׁנִּשְׁחֲטוּ בָעֲזָרָה, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. מְכָרָן וְקִדֵּשׁ בִּדְמֵיהֶן, מְקֻדֶּשֶׁת:
9 Wenn jemand sich eine Frau antraut mit Ungeweihtem, Mischfrucht (des Weinbergs), einem zu steinigenden Rinde, dem genickbrochenen Kalbe, den Vögeln des Aussätzigen, dem Haare des Nazirs, dem Erstgeborenen des Esels, Fleisch mit Milch oder im Tempelhofe Geschlachtetem Profanem, so ist sie ihm nicht angetraut; hat er diese verkauft und sie sich mit dem Erlöse angetraut, so ist sie ihm angetraut.
י הַמְקַדֵּשׁ בִּתְרוּמוֹת וּבְמַעַשְׂרוֹת וּבְמַתָּנוֹת וּבְמֵי חַטָּאת וּבְאֵפֶר חַטָּאת, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת, וַאֲפִלּוּ יִשְׂרָאֵל:
10 Wenn jemand sich eine Frau mit der Hebe, dem Zehnten, den Priestergaben , dem Entsündigungswasser oder der Entsündigungsasche antraut, so ist sie ihm angetraut, selbst einem Jisraéliten.