א אַף עַל פִּי שֶׁאָמְרוּ, בְּתוּלָה גוֹבָה מָאתַיִם וְאַלְמָנָה מָנֶה, אִם רָצָה לְהוֹסִיף, אֲפִלּוּ מֵאָה מָנֶה, יוֹסִיף. נִתְאַרְמְלָה אוֹ נִתְגָּרְשָׁה, בֵּין מִן הָאֵרוּסִין בֵּין מִן הַנִּשּׂוּאִין, גּוֹבָה אֶת הַכֹּל. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, מִן הַנִּשּׂוּאִין, גּוֹבָה אֶת הַכֹּל. מִן הָאֵרוּסִין, בְּתוּלָה גּוֹבָה מָאתַיִם וְאַלְמָנָה מָנֶה, שֶׁלֹּא כָתַב לָהּ אֶלָּא עַל מְנָת לְכָנְסָהּ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם רָצָה, כּוֹתֵב לִבְתוּלָה שְׁטָר שֶׁל מָאתַיִם, וְהִיא כוֹתֶבֶת, הִתְקַבַּלְתִּי מִמְּךָ מָנֶה, וּלְאַלְמָנָה, מָנֶה, וְהִיא כוֹתֶבֶת, הִתְקַבַּלְתִּי מִמְּךָ חֲמִשִּׁים זוּז. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל הַפּוֹחֵת לִבְתוּלָה מִמָּאתַיִם וּלְאַלְמָנָה מִמָּנֶה, הֲרֵי זוֹ בְעִילַת זְנוּת:
1 Obgleich sie (die Weisen) gesagt haben: „die Jungfrau erhält 200 Denar und die Witwe eine Mine,“ so darf er (der Mann) dennoch, wenn er zulegen will, selbst 100 Mine hinzufügen; ist sie dann verwitwet oder geschieden, sei es nach der Verlobung, sei es nach der Heimführung, so hat sie Alles zu beanspruchen. R. Elasar, Sohn Asarja’s, sagt: nach der Heimführung hat sie Alles zu beanspruchen, nach der Verlobung aber hat die Jungfrau nur 200 Denar und die Witwe nur eine Mine zu beanspruchen, weil er ihr [das Ganze] nur für den Fall verschrieben, dass er sie heimführen werde. R. Jehuda sagt: wenn er will, darf er der Jungfrau einen Schein auf 200 Denar ausstellen und sie darf bescheinigen: „ich habe eine Mine von Dir erhalten,“ und der Witwe [einen Schein auf] eine Mine und sie darf bescheinigen: „ich habe von Dir 50 Sus erhalten.“ R. Meir sagt: wenn jemand der Jungfrau weniger als 200 Denar oder der Witwe weniger als eine Mine giebt, so ist es als Unzucht zu betrachten.