Eruvin 8

Kapitel 8

א כֵּיצַד מִשְׁתַּתְּפִין בַּתְּחוּמִין. מֵנִיחַ אֶת הֶחָבִית וְאוֹמֵר, הֲרֵי זֶה לְכָל בְּנֵי עִירִי, לְכָל מִי שֶׁיֵּלֵךְ לְבֵית הָאֵבֶל אוֹ לְבֵית הַמִּשְׁתֶּה. וְכֹל שֶׁקִּבֵּל עָלָיו מִבְּעוֹד יוֹם, מֻתָּר. מִשֶּׁתֶּחְשַׁךְ, אָסוּר, שֶׁאֵין מְעָרְבִין מִשֶּׁתֶּחְשָׁךְ:
1 Wie vereinigt man sich hinsichtlich der Schabbatbezirke? Man stellt den Krug hin und sagt: Dies sei für alle Bewohner meiner Ortschaft, für jeden, der in das Haus der Trauer oder in das Hausdes Gastmahls gehen wird. Jedem, der dies auf sich genommen, ist es gestattet, falls es noch Tag war, verboten, falls es schon dunkel war; denn man kann keinen ‘Erub machen nach Eintritt der Dunkelheit.
ב כַּמָּה הוּא שִׁעוּרוֹ, מְזוֹן שְׁתֵּי סְעוּדוֹת לְכָל אֶחָד. מְזוֹנוֹ לְחֹל וְלֹא לְשַׁבָּת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לְשַׁבָּת וְלֹא לְחֹל. וְזֶה וָזֶה מִתְכַּוְּנִין לְהָקֵל. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן בְּרוֹקָה אוֹמֵר, מִכִּכָּר בְּפֻנְדְּיוֹן, מֵאַרְבַּע סְאִין בְּסֶלַע. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שְׁתֵּי יָדוֹת לְכִכָּר מִשָּׁלֹשׁ לְקָב. חֶצְיָהּ לְבַיִת הַמְנֻגָּע, וַחֲצִי חֶצְיָהּ לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה:
2 Wie gross ist sein Maass? Kost zweier Mahlzeiten für jeden Einzelnen. Seine Kost am Werktage und nicht am Schabbat — so die Worte des R. Meïr; R. Juda sagt: am Schabbat und nicht am Werktage; beide aber bezwecken eine Erleichterung. R. Jochanan b. Broka sagt: ein Laib für einen Dupondius aus [Weizen, von welchem] vier Maass für einen Sela‘ sind. R. Simon sagt: zwei Drittel eines Laibes von dreien aus einem Kab; seine Hälfte beim aussätzigen Hause, die Hälfte seiner Hälfte, um den Körper <span dir="rtl">פסול</span> zu machen.
ג אַנְשֵׁי חָצֵר וְאַנְשֵׁי מִרְפֶּסֶת שֶׁשָּׁכְחוּ וְלֹא עֵרְבוּ, כֹּל שֶׁגָּבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים, לַמִּרְפֶּסֶת. פָּחוֹת מִכָּאן, לֶחָצֵר. חֻלְיַת הַבּוֹר וְהַסֶּלַע, גְּבוֹהִים עֲשָׂרָה טְפָחִים, לַמִּרְפֶּסֶת. פָּחוֹת מִכָּאן, לֶחָצֵר. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּסְמוּכָה. אֲבָל בְּמֻפְלֶגֶת, אֲפִלּוּ גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים, לֶחָצֵר. וְאֵיזוֹ הִיא סְמוּכָה, כֹּל שֶׁאֵינָהּ רְחוֹקָה אַרְבָּעָה טְפָחִים:
3 Wenn die Bewohner des Hofes und die Bewohner des Ganges vergessen haben ‘Erub zu machen, so gehört alles, was zehn Handbreiten hoch ist, zum Gange, was niedriger ist, zum Hofe. Die Umfassung der Grube und der Stein, die zehn Handbreiten hoch sind, gehören zum Gange, die niedriger sind, zum Hofe. Wobei sind diese Worte gesagt? Bei in der Nähe Befindlichem; Entfernteres aber gehört, selbst wenn es zehn Handbreiten hoch ist, zu Hofe. Und was heisst in der Nähe Befindliches? Alles, was nicht vier Handbreiten entfernt ist.
ד הַנּוֹתֵן אֶת עֵרוּבוֹ בְּבֵית שַׁעַר, אַכְסַדְרָה וּמִרְפֶּסֶת, אֵינוֹ עֵרוּב. וְהַדָּר שָׁם, אֵינוֹ אוֹסֵר עָלָיו. בְּבֵית הַתֶּבֶן וּבְבֵית הַבָּקָר וּבְבֵית הָעֵצִים וּבְבֵית הָאוֹצָרוֹת, הֲרֵי זֶה עֵרוּב. וְהַדָּר שָׁם, אוֹסֵר עָלָיו. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם יֶשׁ שָׁם תְּפִיסַת יָד שֶׁל בַּעַל הַבַּיִת, אֵינוֹ אוֹסֵר עָלָיו:
4 Wenn jemand seinen ‘Erub in das Torhaus, die Exedra oder den Gang legt, so ist es kein ‘Erub, und wer dort wohnt, beschränkt ihn nicht; in die Strohkammer, den Rinderstall, den Holzstall oder die Vorratskammer — so ist es ein ‘Erub, und wer dort wohnt, beschränkt ihn. R. Juda sagt: Wenn der Hauseigentümerr dort eine Handhabe hat, beschränkt er ihn nicht.
ה הַמַּנִּיחַ בֵּיתוֹ וְהָלַךְ לִשְׁבּוֹת בְּעִיר אַחֶרֶת, אֶחָד נָכְרִי וְאֶחָד יִשְׂרָאֵל, הֲרֵי זֶה אוֹסֵר, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֵינוֹ אוֹסֵר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, נָכְרִי אוֹסֵר, יִשְׂרָאֵל אֵינוֹ אוֹסֵר, שֶׁאֵין דֶּרֶךְ יִשְׂרָאֵל לָבֹא בְשַׁבָּת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֲפִלּוּ הִנִּיחַ בֵּיתוֹ וְהָלַךְ לִשְׁבּוֹת אֵצֶל בִּתּוֹ בְאוֹתָהּ הָעִיר, אֵינוֹ אוֹסֵר, שֶׁכְּבָר הִסִּיעַ מִלִּבּוֹ:
5 Wer sein Haus im Stiche lassend gegangen ist, den Schabbat in einer andern Ortschaft zuzubringen — gleichviel ob Nichtisraelit oder Israelit — der übt eine Beschränkung. So die Worte des R. Meïr. R. Juda sagt: Er übt keine Beschränkung. R. Jose sagt: Ein Nichtisraelit übt eine Beschränkung, ein Israelit übt keine Beschränkung, denn es ist nicht Art des Israeliten, am Schabbat heimzukehren. S. Simon sagt: Selbst wenn er sein Haus im Stiche gelassen und gegangen ist, den Schabbat bei seiner Tochter in derselben Ortschaft zuzubringen, übt er keine Beschränkung, denn er hat es sich schon aus dem Sinne geschlagen.
ו בּוֹר שֶׁבֵּין שְׁתֵּי חֲצֵרוֹת, אֵין מְמַלְּאִין מִמֶּנּוּ בְשַׁבָּת, אֶלָּא אִם כֵּן עָשׂוּ לוֹ מְחִצָּה גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים בֵּין מִלְמַעְלָה, בֵּין מִלְּמַטָּה, בֵּין מִתּוֹךְ אֹגְנוֹ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִלְּמַטָּה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִלְמָעְלָה. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, לֹא תְהֵא מְחִצָּה גְדוֹלָה מִן הַכֹּתֶל שֶׁבֵּינֵיהֶם:
6 Aus einer Zisterne zwischen zwei Höfen darf man am Schabbat nicht schöpfen, es sei denn, man hat ihr eine zehn Handbreiten hohe Scheidewand gemacht, gleichviel ob von oben oder von unten oder auch nur innerhalb ihres Beckens. R. Simon b. Gamliel sagt: Bet Schammai sagen: von unten, und Bet Hillel sagen: von oben. Da sagte R. Juda: Es kann doch keine grössere Scheidewand geben als die Mauer zwischen ihnen.
ז אַמַּת הַמַּיִם שֶׁהִיא עוֹבֶרֶת בֶּחָצֵר, אֵין מְמַלְּאִין הֵימֶנָּה בְשַׁבָּת, אֶלָּא אִם כֵּן עָשׂוּ לָהּ מְחִצָּה גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים בַּכְּנִיסָה וּבַיְצִיאָה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כֹּתֶל שֶׁעַל גַּבָּהּ תִּדּוֹן מִשּׁוּם מְחִצָּה. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, מַעֲשֶׂה בָאַמָּה שֶׁל אָבֵל שֶׁהָיוּ מְמַלְּאִין מִמֶּנָּה עַל פִּי זְקֵנִים בְּשַׁבָּת. אָמְרוּ לוֹ, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הָיָה בָהּ כַּשִּׁעוּר:
7 Aus einem Wasserarm, der durch den Hof geht, darf man am Schabbat nicht schöpfen, es sei denn, dass man ihm eine zehn Handbreiten hohe Scheidewand beim Eintritt und beim Austritt gemacht hat. R. Juda sagt: Die Mauer über ihm ist als Scheidwand zu beurteilen. Es sagte R. Juda: Tatsache war es bei dem Wasserarm von Abel, dass man auf die Entscheidung der Alten hin am Schabbat aus ihm geschöpft hat. Da sagten sie zu ihm: Weil er nicht das entsprechende Maass hatte.
ח גְּזֻזְטְרָא שֶׁהִיא לְמַעְלָה מִן הַמַּיִם, אֵין מְמַלְּאִין הֵימֶנָּה בְשַׁבָּת, אֶלָּא אִם כֵּן עָשׂוּ לָהּ מְחִצָּה גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים, בֵּין מִלְמַעְלָה בֵּין מִלְּמַטָּה. וְכֵן שְׁתֵּי גְזֻזְטְרָאוֹת זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. עָשׂוּ לָעֶלְיוֹנָה וְלֹא עָשׂוּ לַתַּחְתּוֹנָה, שְׁתֵּיהֶן אֲסוּרוֹת עַד שֶׁיְּעָרֵבוּ:
8 Befindet sich ein Balkon über dem Wasser, so darf man von ihm aus am Schabbat nicht schöpfen, es sei denn, man hat ihm einen zehn Handbreiten hohen Verschlag gemacht, gleichviel ob von oben oder von unten. Desgleichen ist es, wenn man von zwei Balkonen über einander an dem obern einen angebracht hat, an dem untern aber keinen angebracht hat, beiden verboten, bis sie ‘Erub machen.
ט חָצֵר שֶׁהִיא פְחוּתָה מֵאַרְבַּע אַמּוֹת, אֵין שׁוֹפְכִין בְּתוֹכָהּ מַיִם בְּשַׁבָּת, אֶלָּא אִם כֵּן עָשׂוּ לָהּ עוּקָה מַחֲזֶקֶת סָאתַיִם מִן הַנֶּקֶב וּלְמַטָּה, בֵּין מִבַּחוּץ בֵּין מִבִּפְנִים, אֶלָּא שֶׁמִּבַּחוּץ צָרִיךְ לִקְמוֹר, מִבִּפְנִים אֵין צָרִיךְ לִקְמוֹר:
9 In einem Hofe, der weniger als vier Ellen hat, darf man am Schabbat kein Wasser ausgiessen, wenn man ihm nicht eine Grube gemacht hat, welche unterhalb der Öffaung zwei Maass fasst, gleichviel ob von aussen oder von innen, nur dass man von aussen bedecken muss, von innen aber nicht zu bedecken braucht.
י רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, בִּיב שֶׁהוּא קָמוּר אַרְבַּע אַמּוֹת בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, שׁוֹפְכִין לְתוֹכוֹ מַיִם בְּשַׁבָּת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֲפִלּוּ גַג אוֹ חָצֵר מֵאָה אַמָּה, לֹא יִשְׁפֹּךְ עַל פִּי הַבִּיב, אֲבָל שׁוֹפֵךְ מִגַּג לְגַג, וְהַמַּיִם יוֹרְדִין לַבִּיב. הֶחָצֵר וְהָאַכְסַדְרָה מִצְטָרְפִין לְאַרְבַּע אַמּוֹת:
10 R. Eli‘ezer b. Jakob sagt: In eine Gosse, die vier Ellen weit auf öffentlichem Gebiete bedeckt ist, darf man am Schabbat Wasser ausgiessen. Die Weisen aber sagen: Selbst wenn das Dach oder der Hof hundert Ellen hat, giesse man nicht auf die Mündung der Gosse; sondern man giesse vom Dache aus auf’s Dach, so dass das Wasser in die Gosse hinabfliesst. Hof und Exedra ergänzen sich zu vier Ellen.
יא וְכֵן שְׁתֵּי דְיוֹטָאוֹת זוֹ כְנֶגֶד זוֹ, מִקְצָתָן עָשׂוּ עוּקָה וּמִקְצָתָן לֹא עָשׂוּ עוּקָה, אֶת שֶׁעָשׂוּ עוּקָה, מֻתָּרִין, וְאֶת שֶׁלֹּא עָשׂוּ עוּקָה, אֲסוּרִין:
11 Ebenso zwei Wohnungen einander gegenüber. Haben die Einen eine Grube gemacht, die Anderen aber haben keine Grube gemacht, so ist denen, die eine Grube gemacht haben, erlaubt — denen, die keine Grube gemacht haben, verboten.