Demai 5

Kapitel 5

א הַלּוֹקֵחַ מִן הַנַּחְתּוֹם, כֵּיצַד הוּא מְעַשֵּׂר. נוֹטֵל כְּדֵי תְרוּמַת מַעֲשֵׂר וְחַלָּה, וְאוֹמֵר, אֶחָד מִמֵּאָה מִמַּה שֶּׁיֶּשׁ כָּאן, הֲרֵי בְצַד זֶה מַעֲשֵׂר, וּשְׁאָר מַעֲשֵׂר סָמוּךְ לוֹ, זֶה שֶׁעָשִׂיתִי מַעֲשֵׂר עָשׂוּי תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר עָלָיו, וְהַשְּׁאָר חַלָּה, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בִּצְפוֹנוֹ אוֹ בִדְרוֹמוֹ, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת:
1 Wer von einem Bäcker kauft,wie verzehntet er (das Brot? Er nimmt den Wert der Zehnthebe und der <span dir="rtl">חלה</span> und spricht: »Eins von hundert von dem, was hier ist, soll auf dieser Seite Zehnt sein und der Rest des Zehnt dicht daneben; dasjenige, was ich zum Zehnt gemacht habe, soll die Zehnthebe desselben sein, das andere Stück sei <span dir="rtl">חלה</span>; das Zweitzehnt sei an der Nord- oder Südseite und werde durch Lösegeld dem Heiligtum entzogen.«
ב הָרוֹצֶה לְהַפְרִישׁ תְּרוּמָה וּתְרוּמַת מַעֲשֵׂר כְּאַחַת, נוֹטֵל אֶחָד מִשְּׁלשִׁים וְשָׁלשׁ וּשְׁלִישׁ, וְאוֹמֵר, אֶחָד מִמֵּאָה מִמַּה שֶּׁיֶּשׁ כָּאן, הֲרֵי זֶה בְּצַד זֶה חֻלִּין, וְהַשְּׁאָר תְּרוּמָה עַל הַכֹּל. וּמֵאָה חֻלִּין שֶׁיֶּשׁ כָּאן, הֲרֵי זֶה בְּצַד זֶה מַעֲשֵׂר, וּשְׁאָר מַעֲשֵׂר סָמוּךְ לוֹ, זֶה שֶׁעָשִׂיתִי מַעֲשֵׂר עָשׂוּי תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר עָלָיו, וְהַשְּׁאָר חַלָּה, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בִּצְפוֹנוֹ אוֹ בִדְרוֹמוֹ, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת:
2 Wer die Hebesteuer und die Zehnthebe zugleich absondern will, nimmt eins von 33⅓ (= 3 %) und spricht: »Ein hundertstel von dem, was hier ist (= ⅓) sei an dieser Seite <span dir="ltr">חולין</span>, das Übrige soll <span dir="rtl">תרומה</span> auf das Ganze sein; und jener hundertste Teil <span dir="rtl">חולין</span>, welcher hier ist, soll auf dieser Seite Zehnt sein; und der übrige Zehnt soll neben diesem Drittel sein. Dieses aber, welches ich zum Zehnt gemacht habe, soll die Zehnthebe sein und das Übrige die <span dir="ltr">חלה</span>. Der zweite Zehnt soll an der nördlichen oder südlichen Seite liegen und soll durch ein Lösegeld dem Heiligen entzogen werden«.
ג הַלּוֹקֵחַ מִן הַנַּחְתּוֹם, מְעַשֵּׂר מִן הַחַמָּה עַל הַצּוֹנֶנֶת, וּמִן הַצּוֹנֶנֶת עַל הַחַמָּה, אֲפִלּוּ מִטְּפוּסִין הַרְבֵּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹסֵר, שֶׁאֲנִי אוֹמֵר, חִטִּים שֶׁל אֶמֶשׁ הָיוּ מִשֶּׁל אֶחָד, וְשֶׁל הַיּוֹם הָיוּ מִשֶּׁל אַחֵר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹסֵר בִּתְרוּמַת מַעֲשֵׂר, וּמַתִּיר בְּחַלָּה:
3 Wer vom Bäcker kauft darf den Zehnten absondern, vom Warmen (Frischgebackenen) auf das Kalte (Altgebackene) und umgekehrt, sollte es auch von verschiedenen Formen sein. Dies sind die Worte des R. Meïr, R. Jehudah aber hält es für unerlaubt, weil ich sagen kann: Der Weizen vom gestrigen Tage war von Einem und der von heute war von einem Anderen. R. Simeon verbietet es bei Hebezehnt, erlaubt es aber bei <span dir="ltr">חלה</span>.
ד הַלּוֹקֵחַ מִן הַפַּלְטֵר, מְעַשֵּׂר מִכָּל טְפוּס וּטְפוּס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מֵאַחַת עַל הַכֹּל. מוֹדֶה רַבִּי יְהוּדָה בְּלוֹקֵחַ מִן הַמַּנְפּוֹל, שֶׁהוּא מְעַשֵּׂר מִכָּל אֶחָד וְאֶחָד:
4 Wer von einem Brothändler kauft, muss das Brot nach jeder Form besonders verzehnten. Dies sind die Worte R. Meïrs. R. Jehudah aber sagt: Man kann von Einem für Alle den Zehnt geben. Jedoch gesteht R. Jehudah zu, dass, wenn man es von einem Aufkäufer kauft, man jedes Einzelne für sich verzehnten muss.
ה הַלּוֹקֵח מִן הֶעָנִי, וְכֵן הֶעָנִי שֶׁנָּתְנוּ לוֹ פְרוּסוֹת פַּת אוֹ פִלְחֵי דְבֵלָה, מְעַשֵּׂר מִכָּל אֶחָד וְאֶחָד. וּבִתְמָרִים וּבִגְרוֹגָרוֹת, בּוֹלֵל וְנוֹטֵל. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהַמַּתָּנָה מְרֻבָּה, אֲבָל בִּזְמַן שֶׁהַמַּתָּנָה מֻעֶטֶת, מְעַשֵּׂר מִכָּל אֶחָד וְאֶחָד:
5 Wer von einem Armen kauft, und ebenso der Arme selbst, dem man Stücke von Brot oder Feigenkuchenschnitte giebt, muss solche einzeln verzehnten, Datteln aber und dürre Feigen mischt man untereinander und giebt von jeder Gabe den Zehnten. R. Jehudah sagt: Letzteres gilt nur, wenn die Gabe ansehnlich ist, wenn aber die Gabe gering ist, verzehntet man jede einzelne besonders.
ו הַלּוֹקֵחַ מִן הַסִּיטוֹן וְחָזַר וְלָקַח מִמֶּנּוּ שְׁנִיָּה, לֹא יְעַשֵּׂר מִזֶּה עַל זֶה, אֲפִלּוּ מֵאוֹתוֹ הַסּוּג, אֲפִלּוּ מֵאוֹתוֹ הַמִּין. נֶאֱמָן הַסִּיטוֹן לוֹמַר, מִשֶּׁל אֶחָד הֵם:
6 Wer von einem grossen Getreidehändler etwas gekauft, dann zum zweiten Male wieder einen Ankauf von ihm gemacht hat, darf nicht von einem auf das andere verzehnten; selbst von derselben Gattung, selbst von derselben Art. Doch ist der Händler beglaubt zu sagen, dass es von einem und demselben Manne gekauft sei.
ז הַלּוֹקֵחַ מִבַּעַל הַבַּיִת וְחָזַר וְלָקַח מִמֶּנּוּ שְׁנִיָּה, מְעַשֵּׂר מִזֶּה עַל זֶה, אֲפִלּוּ מִשְּׁתֵּי קֻפּוֹת, אֲפִלּוּ מִשְּׁתֵּי עֲיָרוֹת. בַּעַל הַבַּיִת שֶׁהָיָה מוֹכֵר יָרָק בַּשּׁוּק, בִּזְמַן שֶׁמְּבִיאִין לוֹ מִגַּנּוֹתָיו, מְעַשֵּׂר מֵאַחַת עַל הַכֹּל. וּמִגַּנּוֹת אֲחֵרוֹת, מְעַשֵּׂר מִכָּל אֶחָד וְאֶחָד:
7 Wer von einem Grundeigentümer (Getreide) kauft, dann von demselben abermals kauft, verzehntet von einem auf das andere selbst wenn es aus zwei Kasten oder aus zwei verschiedenen Städten ist. Wenn der Grundeigentümer Kräuter auf dem Markte verkauft, so kann der Käufer, so fern man es aus dessen eigenen Gärten bringt, von einem auf das Ganze verzehnten, wenn aber auch aus fremden Gärten, so muss man von jedem Einzelnen den Zehnten geben.
ח הַלּוֹקֵחַ טֶבֶל מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, מְעַשֵּׂר מִזֶּה עַל זֶה, אַף עַל פִּי שֶׁאָמְרוּ, אֵין אָדָם רַשַּׁאי לִמְכֹּר טֶבֶל אֶלָּא לְצֹרֶךְ:
8 Wenn Jemand <span dir="ltr">טבל</span> von zwei Orten kauft, verzehntet er von dem einen auf den andern. Jedoch ist es Niemandem gestattet, <span dir="rtl">טבל</span> zu verkaufen, ausser im äussersten Notfalle.
ט מְעַשְּׂרִין מִשֶּׁל יִשְׂרָאֵל עַל שֶׁל נָכְרִי, מִשֶּׁל נָכְרִי עַל שֶׁל יִשְׂרָאֵל, מִשֶּׁל יִשְׂרָאֵל עַל שֶׁל כּוּתִים, מִשֶּׁל כּוּתִים עַל שֶׁל כּוּתִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹסֵר מִשֶּׁל כּוּתִים עַל שֶׁל כּוּתִים:
9 Man verzehntet von dem (gekauften Getreide) eines Israeliten, auf das eines Heiden, und von dem eines Heiden auf das eines Israeliten; von dem eines Israeliten, auf das eines Samaritaners; von dem eines Samaritaners auf das eines andern Samaritaners. R. Elieser hält das letztere für unerlaubt.
י עָצִיץ נָקוּב, הֲרֵי זֶה כָּאָרֶץ. תָּרַם מֵהָאָרֶץ עַל עָצִיץ נָקוּב, מֵעָצִיץ נָקוּב עַל הָאָרֶץ, תְּרוּמָתוֹ תְּרוּמָה. מִשֶּׁאֵינוֹ נָקוּב עַל הַנָּקוּב, תְּרוּמָה, וְיַחֲזֹר וְיִתְרֹם. מִן הַנָּקוּב עַל שֶׁאֵינוֹ נָקוּב, תְּרוּמָה, וְלֹא תֵאָכֵל עַד שֶׁיּוֹצִיא עָלֶיהָ תְּרוּמוֹת וּמַעַשְׂרוֹת:
10 Ein durchlöcherter Pflanzentopf wird wie der Erdboden betrachtet. Hat man von der Erdfrucht auf die in einem solchen Behältniss gewachsene Frucht und umgekehrt die Hebe gegeben, dann ist sie gültig. Giebt man aber von den Früchten, die in einem undurchlöcherten Pflanzentopf auf die Früchte, die in einem durchlöcherten sind, so ist es zwar eine Hebe, aber man muss die Hebe noch einmal geben. Wenn er von den Früchten des durchlöcherten Fruchtgefässes auf die eines undurchlöcherten (die Hebe) absondert, so ist zwar solches eine Hebe, aber (der Priester) darf nicht früher davon essen, als bis man darauf die grosse Hebe und die Zehnten von anderwärts abgesondert hat.
יא אתָּרַם מִן הַדְּמַאי עַל הַדְּמַאי, מִדְּמַאי עַל הַוַּדַּאי, תְּרוּמָה, וְיַחֲזֹר וְיִתְרֹם. מִן הַוַּדַּאי עַל הַדְּמַאי, תְּרוּמָה, וְלֹא תֵאָכֵל עַד שֶׁיּוֹצִיא עָלֶיהָ תְּרוּמוֹת וּמַעַשְׂרוֹת:
11 Hat man von <span dir="rtl">דמאי</span> für anders <span dir="rtl">דמאי</span> oder von <span dir="rtl">דמאי</span> für <span dir="rtl">ודאי</span> die Hebe abgesondert, so ist es <span dir="rtl">תרומה</span>, doch muss man nochmals <span dir="rtl">תרומה</span> absondern. Von <span dir="rtl">ודאי</span> für <span dir="rtl">דמאי</span> ist es <span dir="rtl">תרומה</span>, doch darf sie nicht gegessen werden, bis man dafür anderweit die grosse Hebe und die Zehnten abgegeben.