Mischna
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Demai 4

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1

הַלּוֹקֵחַ פֵּרוֹת מִמִּי שֶׁאֵינוֹ נֶאֱמָן עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, וְשָׁכַח לְעַשְּׂרָן, וְשׁוֹאֲלוֹ בְשַׁבָּת, יֹאכַל עַל פִּיו. חָשְׁכָה מוֹצָאֵי שַׁבָּת, לֹא יֹאכַל עַד שֶׁיְּעַשֵּׂר. לֹא מְצָאוֹ, אָמַר לוֹ אֶחָד שֶׁאֵינוֹ נֶאֱמָן עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, מְעֻשָּׂרִין הֵן, אוֹכֵל עַל פִּיו. חָשְׁכָה מוֹצָאֵי שַׁבָּת, לֹא יֹאכַל עַד שֶׁיְּעַשֵּׂר. תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר שֶׁל דְּמַאי שֶׁחָזְרָה לִמְקוֹמָהּ, רַבִּי שִׁמְעוֹן שְׁזוּרִי אוֹמֵר, אַף בְּחֹל שׁוֹאֲלוֹ וְאוֹכְלוֹ עַל פִּיו:

Einer, der Produkte von jemandem kauft, der in Bezug auf den Zehnten nicht vertrauenswürdig ist und vergessen hat, den Zehnten zu geben; und bittet ihn [den Verkäufer] am Schabbat, darf es durch sein [das Verkäufer] Wort essen. Bei Einbruch der Dunkelheit am Ende des Schabbats darf er nicht essen, bis er den Zehnten [das Erzeugnis] hat. Wenn er ihn [den Verkäufer am Schabbat] nicht gefunden hat, [und] sagt eine andere Person, die hinsichtlich des Zehnten nicht vertrauenswürdig ist, zu ihm: "Sie haben den Zehnten", kann er durch sein Wort essen. Bei Einbruch der Dunkelheit am Ende des Sabbats darf er nicht essen, bis er den Zehnten hat. [In Bezug auf] Terumat Ma'aser [ein Teil des Zehnten, der dem Priester gegeben wird] von Demai [Erzeugnis, von dem es ungewiss ist, ob der Zehnte bereits genommen wurde], das an seinen Platz zurückkehrte [wurde wieder in das Erzeugnis eingemischt Rabbi Shimon Shezuri sagt: "Sogar an einem Wochentag fragt er ihn und isst nach dem Wort seines Verkäufers."

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2

הַמַּדִּיר אֶת חֲבֵרוֹ שֶׁיֹּאכַל אֶצְלוֹ, וְהוּא אֵינוֹ מַאֲמִינוֹ עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, אוֹכֵל עִמּוֹ בַּשַּׁבָּת הָרִאשׁוֹנָה, וְאַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ מַאֲמִינוֹ עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, וּבִלְבַד שֶׁיֹּאמַר לוֹ מְעֻשָּׂרִין הֵן. וּבְשַׁבָּת שְׁנִיָּה, אַף עַל פִּי שֶׁנָּדַר מִמֶּנּוּ הֲנָיָה, לֹא יֹאכַל עַד שֶׁיְּעַשֵּׂר:

Wer seinem Freund ein Gelübde auferlegt, dass er mit ihm isst und er [der Freund] ihm in Bezug auf den Zehnten nicht vertraut; er [der Freund] sollte am ersten Schabbat mit ihm essen, obwohl er ihm in Bezug auf den Zehnten nicht vertraut, sondern nur, wenn er [der Gastgeber] zu ihm sagt: "Sie [das Essen] sind der Zehnte." Am zweiten Schabbat darf er, selbst wenn [der Wirt] sich geschworen hat, keinen Nutzen von ihm zu erhalten [wenn er nicht isst], nicht essen, bis er den Zehnten hat.

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3

רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֵין אָדָם צָרִיךְ לִקְרוֹת שֵׁם לְמַעְשַׂר עָנִי שֶׁל דְּמַאי. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, קוֹרֵא שֵׁם וְאֵינוֹ צָרִיךְ לְהַפְרִישׁ:

Rabbi Eliezer sagt: "Man muss nicht den Zehnten des armen Mannes von Demai bezeichnen ." Und die Weisen sagen: "Er bezeichnet es, muss es aber nicht trennen."

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4

מִי שֶׁקָּרָא שֵׁם לִתְרוּמַת מַעֲשֵׂר שֶׁל דְּמַאי וּלְמַעְשַׂר עָנִי שֶׁל וַדַּאי, לֹא יִטְּלֵם בְּשַׁבָּת. וְאִם הָיָה כֹהֵן אוֹ עָנִי לְמוּדִים לֶאֱכֹל אֶצְלוֹ, יָבֹאוּ וְיֹאכְלוּ, וּבִלְבַד שֶׁיּוֹדִיעֵם:

Wenn jemand den Terumat Ma'aser von Demai oder den Zehnten des armen Mannes bezeichnet, der sicherlich nicht den Zehnten erhalten hat, sollte er sie am Schabbat nicht trennen [um sie einem Priester oder einer armen Person zu geben]. Wenn ein Priester oder eine arme Person die Gewohnheit hatte, bei sich zu Hause zu essen, können sie kommen und essen, solange er sie informiert.

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5

הָאוֹמֵר לְמִי שֶׁאֵינוֹ נֶאֱמָן עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, קַח לִי מִמִּי שֶׁהוּא נֶאֱמָן וּמִמִּי שֶׁהוּא מְעַשֵּׂר, אֵינוֹ נֶאֱמָן. מֵאִישׁ פְּלוֹנִי, הֲרֵי זֶה נֶאֱמָן. הָלַךְ לִקַּח מִמֶּנּוּ, וְאָמַר לוֹ לֹא מְצָאתִיו וְלָקַחְתִּי לְךָ מֵאַחֵר שֶׁהוּא נֶאֱמָן, אֵינוֹ נֶאֱמָן:

Wenn man zu jemandem sagt, der in Bezug auf den Zehnten nicht vertrauenswürdig ist: "Kaufen Sie [produzieren] Sie für mich von jemandem, dem vertraut wird, oder von jemandem, der den Zehnten gibt", wird ihm [dem Boten] nicht vertraut. [Wenn man sagt:] "Von so und so Person", wird diesem [dem Boten] vertraut. Wenn er ging, um bei ihm [der angegebenen Person] zu kaufen, aber zu ihm [dem Absender] sagte: "Ich konnte ihn nicht finden und habe für Sie von jemand anderem gekauft, dem vertraut wird", wird ihm [dem Boten] nicht vertraut.

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6

הַנִּכְנָס לְעִיר וְאֵינוֹ מַכִּיר אָדָם שָׁם, אָמַר, מִי כָּאן נֶאֱמָן. מִי כָּאן מְעַשֵּׂר. אָמַר לוֹ אֶחָד, אֲנִי, אֵינוֹ נֶאֱמָן. אָמַר לוֹ, אִישׁ פְּלוֹנִי נֶאֱמָן, הֲרֵי זֶה נֶאֱמָן. הָלַךְ לִקַּח מִמֶּנּוּ, אָמַר לוֹ, מִי כָּאן מוֹכֵר יָשָׁן. אָמַר לוֹ, מִי שֶׁשְּׁלָחֲךָ אֶצְלִי, אַף עַל פִּי שֶׁהֵן כְּגוֹמְלִין זֶה אֶת זֶה, הֲרֵי אֵלּוּ נֶאֱמָנִין:

Wenn jemand eine Stadt betritt und dort niemanden kennt, sagt er: "Wer hier ist vertrauenswürdig? Wer hier hat den Zehnten?" Wenn eine Person mit "Ich bin" antwortet, wird ihr nicht vertraut. Wenn er sagte: "So und so Person ist vertrauenswürdig", wird ihm vertraut. Wenn er bei ihm einkaufen geht und zu ihm sagt: "Wer verkauft hier Yashan [Getreide aus dem Vorjahr, das man essen darf]?" Wenn er antwortet: "Die Person, die Sie zu mir geschickt hat", obwohl es so ist, als ob sie sich gegenseitig Dienste leisten, wird ihnen vertraut.

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7

הַחַמָּרִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְעִיר, אָמַר אֶחָד, שֶׁלִּי חָדָשׁ וְשֶׁל חֲבֵרִי יָשָׁן, שֶׁלִּי אֵינוֹ מְתֻקָּן וְשֶׁל חֲבֵרִי מְתֻקָּן, אֵינָן נֶאֱמָנִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, נֶאֱמָנִין:

Wenn Eselfahrer eine Stadt betraten und einer sagte: "Mein [Erzeugnis] ist Chadash [Getreide aus dem laufenden Jahr, das man nicht essen darf ] und mein Gefährte ist Yashan ." [Oder] " Meines wurde nicht repariert [dh Zehnten] und mein Gefährte wurde repariert "- ihnen wird nicht vertraut. Rabbi Yehudah sagt: Man vertraut ihnen.

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