Demai 2

Kapitel 2

א וְאֵלּוּ דְבָרִים מִתְעַשְּׂרִין דְּמַאי בְּכָל מָקוֹם. הַדְּבֵלָה, וְהַתְּמָרִים, וְהֶחָרוּבִים, הָאֹרֶז, וְהַכַּמּוֹן. הָאֹרֶז שֶׁבְּחוּצָה לָאָרֶץ, כָּל הַמִּשְׁתַּמֵּשׁ מִמֶּנּוּ פָּטוּר:
1 Folgende Dinge unterliegen der Zehntpflicht als Demai an allen Orten: Gepresste Feigen, Datteln, Johannisbrot, Reis und Kümmel; Reis ausserhalb Palästina’s, wenn man davon Gebrauch macht, ist frei.
ב הַמְקַבֵּל עָלָיו לִהְיוֹת נֶאֱמָן, מְעַשֵּׂר אֶת שֶׁהוּא אוֹכֵל, וְאֶת שֶׁהוּא מוֹכֵר, וְאֶת שֶׁהוּא לוֹקֵחַ, וְאֵינוֹ מִתְאָרֵחַ אֵצֶל עַם הָאָרֶץ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף הַמִּתְאָרֵחַ אֵצֶל עַם הָאָרֶץ נֶאֱמָן. אָמְרוּ לוֹ, עַל עַצְמוֹ אֵינוֹ נֶאֱמָן, כֵּיצַד יְהֵא נֶאֱמָן עַל שֶׁל אֲחֵרִים:
2 Wer es auf sich nimmt, beglanbigt zu sein, der muss alles, was er geniesst, was er verkauft oder kauft, verzehnten. Er darf auch nicht bei einem <span dir="rtl">עם הארץ</span> als Gast einkehren. R. Jehudah aber meint: Auch derjenige, welcher bei einem <span dir="rtl">ע״ה</span> als Gast einkehrt, ist beglaubigt. Da machten ihm die Weisen den Einwurf: In Betreff seiner selbst, ist er nicht beglaubigt, wie kann er es nun in Betreff Anderer sein!
ג הַמְקַבֵּל עָלָיו לִהְיוֹת חָבֵר, אֵינוֹ מוֹכֵר לְעַם הָאָרֶץ לַח וְיָבֵשׁ, וְאֵינוֹ לוֹקֵחַ מִמֶּנּוּ לַח, וְאֵינוֹ מִתְאָרֵח אֵצֶל עַם הָאָרֶץ, וְלֹא מְאָרְחוֹ אֶצְלוֹ בִּכְסוּתוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא יְגַדֵּל בְּהֵמָה דַקָּה, וְלֹא יְהֵא פָרוּץ בִּנְדָרִים וּבִשְׂחוֹק, וְלֹא יְהֵא מִטַּמֵּא לְמֵתִים, וּמְשַׁמֵּשׁ בְּבֵית הַמִּדְרָשׁ. אָמְרוּ לוֹ, לֹא בָאוּ אֵלּוּ לַכְּלָל:
3 Wer es auf sich nimmt, ein <span dir="rtl">חבר</span> (Genosse) zu sein, der verkauft dem <span dir="rtl">ע״ה</span> weder feuchte noch trockene Früchte und kauft von ihnen keine feuchte. Er kehrt nicht bei einem <span dir="rtl">עם הארץ</span> als Gast ein, und nimmt ihn nicht seines Gewandes wegen als Gast auf. R. Jehuda sagt: Er darf auch kein kleines Vieh aufziehen, nicht leichtsinnig sein in Gelübden und im Scherzen, sich nicht an Todten verunreinigen und muss im Lehrhause aufwarten. Da entgegneten ihm die Weisen: Das gehört nicht zum Bedingniss eines <span dir="ltr">חבר</span>.
ד הַנַּחְתּוֹמִים, לֹא חִיְּבוּ אוֹתָם חֲכָמִים לְהַפְרִישׁ אֶלָּא כְדֵי תְרוּמַת מַעֲשֵׂר וְחַלָּה. הַחֶנְוָנִים אֵינָן רַשָּׁאִין לִמְכֹּר אֶת הַדְּמַאי. כָּל הַמַּשְׁפִּיעִין בְּמִדָּה גַסָּה, רַשָּׁאִין לִמְכֹּר אֶת הַדְּמַאי. אֵלּוּ הֵן הַמַּשְׁפִּיעִין בְּמִדָּה גַסָּה, כְּגוֹן הַסִּיטוֹנוֹת וּמוֹכְרֵי תְבוּאָה:
4 Den Bäckern haben die Weisen nur zur Pflicht gemacht, die Hebe des Zehnten und die <span dir="rtl">חלה</span> (Hebeteig) abzusondern. Den Krämern ist nicht gestattet, <span dir="rtl">דמאי</span> zu verkaufen. Die jedoch nur mit grossem Maasse ablassen, dürfen <span dir="rtl">דמאי</span> verkaufen. Solche, die mit grossem Maasse ablassen, sind zum Beispiel: die Frucht und Getreidehändler.
ה רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אֶת שֶׁדַּרְכּוֹ לְהִמָּדֵד בְּגַסָּה וּמְדָדוֹ בְדַקָּה, טְפֵלָה דַקָּה לַגַּסָּה. אֶת שֶׁדַּרְכּוֹ לְהִמָּדֵד בְּדַקָּה וּמָדַד בַּגַסָּה, טְפֵלָה גַסָּה לַדַּקָּה. אֵיזוֹ הִיא מִדָּה גַסָּה, בְּיָבֵשׁ, שְׁלשֶׁת קַבִּין, וּבְלַח, דִּינָר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, סַלֵּי תְאֵנִים וְסַלֵּי עֲנָבִים וְקֻפּוֹת שֶׁל יָרָק, כָּל זְמַן שֶׁהוּא מוֹכְרָן אַכְסָרָה, פָּטוּר:
5 R. Meïr lehrt: Wenn dasjenige, was gewöhnlich mit grossem Maasse geniessen wird, mit dem kleinen geniessen wurde, so wird das kleine als zum grossen gehörig betrachtet. Wenn jedoch, was gewöhnlich im kleinen im grossen Maasse geniessen wurde, so wird das grosse, als zum kleinen gehörig, angesehen. Welches ist grosses Maass? Bei Trockenem drei Kab, beim Feuchten im Werte eines Denar. R. Jose sagt: Körbe mit Feigen oder Körbe mit Weintrauben und grosse Körbe mit Kräutern sind, falls man sie nur nach dem Augen mass verkauft, frei.