Challah 3

Kapitel 3

א אוֹכְלִין עֲרַאי מִן הָעִסָּה, עַד שֶׁתִּתְגַּלְגֵּל בַּחִטִּים וְתִטַּמְטֵם בַּשְּׂעוֹרִים. גִּלְגְּלָהּ בַּחִטִּים וְטִמְטְמָהּ בַּשְּׂעוֹרִים, הָאוֹכֵל מִמֶּנָּה חַיָּב מִיתָה. כֵּיוָן שֶׁהִיא נוֹתֶנֶת אֶת הַמַּיִם, מַגְבַּהַת חַלָּתָהּ, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יְהֵא שָׁם חֲמִשָּׁה רִבְעֵי קֶמַח:
1 Man darf von dem Teige ein zufälliges Mahl geniessen und zwar von Weizenmehl bis es mit Wasser eingerübrt ist, und von Gerstenmehl bis es mit der Hand durcbgeknetet worden; sobald man den Weizenteig hinlänglich umgerührt und den Gerstenteig völlig geknetet hat, verdient wer davon isst, den Tod. Sobald sie Wasser auf den Teig schüttet nehme sie jedoch die <span dir="rtl">חלה</span> ab; vorausgesetzt, dass nicht noch fünf Viertel Mehl bei Seite bleibt.
ב נִדְמְעָה עִסָּתָהּ עַד שֶׁלֹּא גִלְגְּלָה, פְּטוּרָה, שֶׁהַמְּדֻמָּע פָּטוּר. וּמִשֶּׁגִּלְגְּלָה, חַיֶּבֶת. נוֹלַד לָהּ סְפֵק טֻמְאָה עַד שֶׁלֹּא גִלְגְּלָה, תֵּעָשֶׂה בְטֻמְאָה, וּמִשֶּׁגִּלְגְּלָה, תֵּעָשֶׂה בְטָהֳרָה:
2 Wenn ihr der Teig vor dem Umrühren <span dir="ltr">מדומע</span> geworden, ist er frei von <span dir="rtl">חלה</span>, weil bei <span dir="rtl">מדומע</span> die <span dir="rtl">חלה</span> nicht stattfindet, wenn aber nach dem Umrühren, bleibt sie verpflichtet. Entsteht ihr ein Zweifel wegen Unreinigkeit ehe sie umrührt, so darf sie denselben im unreinen Zustande bereiten; wenn aber nach dem Umrühren, muss sie es in Reinheit fertig machen.
ג הִקְדִּישָׁה עִסָּתָהּ עַד שֶׁלֹּא גִלְגְּלָה, וּפְדָאַתָּהּ, חַיֶּבֶת. מִשֶּׁגִּלְגְּלָה, וּפְדָאַתָּה, חַיֶּבֶת. הִקְדִּישַׁתָּהּ עַד שֶׁלֹּא גִלְגְּלָה, וְגִלְגְּלָהּ הַגִּזְבָּר, וְאַחַר כָּךְ פְּדָאַתָּהּ, פְּטוּרָה, שֶׁבִּשְׁעַת חוֹבָתָהּ הָיְתָה פְטוּרָה:
3 Wenn sie ihren Teig, ehe sie umrührt geheiligt, und wieder ausgelöst hat, ist sie verpflichtet zur <span dir="rtl">חלה</span>; wenn beides nach dem Umrühren geschah, ist sie ebenfalls verpflichtet. Hat sie ihn geheiligt, bevor sie umgerührt, und der Schatzmeister hat dies verrichtet und nachher hat sie den Teig ausgelöst, so ist er frei, weil er zur Zeit der Pflichtigkeit frei war.
ד כַּיּוֹצֵא בוֹ, הַמַּקְדִּישׁ פֵּרוֹתָיו עַד שֶׁלֹּא בָאוּ לְעוֹנַת הַמַּעַשְׂרוֹת, וּפְדָאָן, חַיָּבִין. וּמִשֶּׁבָּאוּ לְעוֹנַת הַמַּעַשְׂרוֹת, וּפְדָאָן, חַיָּבִין. הִקְדִּישָׁן עַד שֶׁלֹּא נִגְמְרוּ, וּגְמָרָן הַגִּזְבָּר, וְאַחַר כָּךְ פְּדָאָן, פְּטוּרִין, שֶׁבִּשְׁעַת חוֹבָתָן הָיוּ פְטוּרִין:
4 Eben so: Wer seine Früchte geheiligt und ausgelöst hat, bevor sie in die Zeit des Verzehntens eingetreten sind, muss sie verzehnten; eben so, wenn er sie nach dem Eintritt in die Zehntpflichtigkeit geheiligt und gelöst hat. Aber wenn man sie, bevor alle Arbeit daran getan war, geheiligt hatte, der Schatzmeister sie fertig gemacht, und man sie alsdann gelöst hat, sind sie zehntfrei, weil sie zur Zeit der Pflichtigkeit frei waren.
ה נָכְרִי שֶׁנָּתַן לְיִשְׂרָאֵל לַעֲשׂוֹת לוֹ עִסָּה, פְּטוּרָה מִן הַחַלָּה. נְתָנָהּ לוֹ מַתָּנָה, עַד שֶׁלֹּא גִלְגֵּל, חַיָּב, וּמִשֶּׁגִּלְגֵּל, פָּטוּר. הָעוֹשֶׂה עִסָּה עִם הַנָּכְרִי, אִם אֵין בְּשֶׁל יִשְׂרָאֵל כְּשִׁעוּר חַלָּה, פְּטוּרָה מִן הַחַלָּה:
5 Wenn ein Götzendiener einem Israeliten (Mehl) giebt, um einen Teig zu bereiten, so ist dieser frei von <span dir="rtl">חלה</span>. Wenn er es ihm zum Geschenk giebt, bevor er es umgerührt hat, ist er verpflichtet, wenn aber nach dem Umrühren, ist er frei. — Wenn Einer mit einem Götzendiener zusammen Teig bereitet und der Anteil des Israeliten nicht das gesetzliche Maass in Betreff der <span dir="rtl">חלה</span> hat, ist er frei von <span dir="ltr">חלה</span>.
ו גֵּר שֶׁנִּתְגַּיֵּר וְהָיְתָה לוֹ עִסָּה, נַעֲשֵׂית עַד שֶׁלֹּא נִתְגַּיֵּר, פָּטוּר, וּמִשֶּׁנִּתְגַיֵּר, חַיָּב. וְאִם סָפֵק, חַיָּב, וְאֵין חַיָּבִין עָלֶיהָ חֹמֶשׁ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַקְּרִימָה בַתַּנּוּר:
6 Wenn ein Proselyt einen Teig bat, der vor seinem Übertritte fertig gemacht war, ist er frei; wenn er erst nachher fertig gemacht, ist er pflichtig, eben so, wenn dieses zweifelhaft ist; doch ist man hierbei nicht schuldig, ein Fünftel darüber zu erlegen. R. Akiba sagt: Alles richtet sich hierbei nach dem Umstande, wenn das Brot im Ofen Rinde bekommt.
ז הָעוֹשֶׂה עִסָּה מִן הַחִטִּים וּמִן הָאֹרֶז, אִם יֶשׁ בָּהּ טַעַם דָּגָן, חַיֶּבֶת בַּחַלָּה, וְיוֹצֵא בָהּ אָדָם יְדֵי חוֹבָתוֹ בְּפֶסַח. וְאִם אֵין בָּהּ טַעַם דָּגָן, אֵינָהּ חַיֶּבֶת בַּחַלָּה, וְאֵין אָדָם יוֹצֵא בָהּ יְדֵי חוֹבָתוֹ בְּפֶסַח:
7 Wenn Jemand einen Teig aus Weizen und Reis macht, so ist er, wenn das Getreide darin einen Geschmack giebt, zur <span dir="rtl">חלה</span> verpflichtet; auch kann man damit an <span dir="rtl">פסח</span> der Pflicht genügen; ist kein Geschmack von Getreide darin, so ist man nicht zur <span dir="rtl">חלה</span> verpflichtet; auch kann man an <span dir="rtl">פסח</span> damit der Pflicht nicht genügen.
ח הַנּוֹטֵל שְׂאֹר מֵעִסָּה שֶׁלֹּא הוּרְמָה חַלָּתָהּ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ עִסָּה שֶׁהוּרְמָה חַלָּתָהּ, אִם יֶשׁ לוֹ פַרְנָסָה מִמָּקוֹם אַחֵר, מוֹצִיא לְפִי חֶשְׁבּוֹן. וְאִם לָאו, מוֹצִיא חַלָּה אַחַת עַל הַכֹּל:
8 Wenn Jemand Sauerteig von einem Teige nimmt, dessen <span dir="rtl">חלה</span> noch nicht abgesondert, und ihn in einen Teig tut, dessen <span dir="rtl">חלה</span> schon abgesondert worden; so kann man, dafern man noch Vorrat anderswo hat, nach Verhäitniss <span dir="rtl">חלה</span> entnehmen; wo nicht, muss man vom Ganzen <span dir="rtl">חלה</span> nehmen.
ט כַּיּוֹצֵא בוֹ, זֵיתֵי מָסִיק שֶׁנִּתְעָרְבוּ עִם זֵיתֵי נִקּוּף, עִנְּבֵי בָצִיר עִם עִנְּבֵי עוֹלְלוֹת, אִם יֶשׁ לוֹ פַרְנָסָה מִמָּקוֹם אַחֵר, מוֹצִיא לְפִי חֶשְׁבּוֹן. וְאִם לָאו, מוֹצִיא תְרוּמָה וּתְרוּמַת מַעֲשֵׂר לַכֹּל, וְהַשְּׁאָר מַעֲשֵׂר וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי לְפִי חֶשְׁבּוֹן:
9 Eben so: Wenn abgepflückte Oliven mit den, von den Armen abgeschlagenen vermischt wurden, oder Weintrauben der Weinlese mit denen der Nachlese, so kann man, dafern man noch Vorrat anderswo hat, nach Verhäitniss Hebe und Zehnt entrichten; wo nicht, muss man <span dir="rtl">תרומה</span> und <span dir="rtl">תרומת מעשר</span> für das Ganze entrichten und den übrigen Zehnt und den zweiten Zehnt nach Verhäitniss.
י הַנּוֹטֵל שְׂאֹר מֵעִסַּת חִטִּים וְנוֹתֵן לְתוֹךְ עִסַּת אֹרֶז, אִם יֶשׁ בָּהּ טַעַם דָּגָן חַיֶּבֶת בַּחַלָּה. וְאִם לָאו, פְּטוּרָה. אִם כֵּן, לָמָּה אָמְרוּ הַטֶּבֶל אוֹסֵר כָּל שֶׁהוּא, מִין בְּמִינוֹ. וְשֶׁלֹּא בְמִינוֹ, בְּנוֹתֵן טָעַם:
10 Wenn Jemand Sauerteig aus Weizenteig nimmt und in Reisteig tut, so ist er, wenn Getreidegeschmack darin ist, pflichtig, wo nicht, ist er frei von <span dir="rtl">חלה</span>. Wenn dem aber so ist, warum hat man festgesetzt, dass <span dir="rtl">טבל</span> durch die geringste Beimischung unerlaubt wird? Das gilt nur von Gleichartigem, aber bei verschiedenen Arten gilt es nur, wenn eins dem andern den Geschmack mitteilt.