ה הַמִּתְפַּלֵּל וְטָעָה, סִימָן רַע לוֹ. וְאִם שְׁלִיחַ צִבּוּר הוּא, סִימָן רַע לְשׁוֹלְחָיו, מִפְּנֵי שֶׁשְּׁלוּחוֹ שֶׁל אָדָם כְּמוֹתוֹ. אָמְרוּ עָלָיו עַל רַבִּי חֲנִינָא בֶן דּוֹסָא, כְּשֶׁהָיָה מִתְפַּלֵּל עַל הַחוֹלִים וְאוֹמֵר, זֶה חַי וְזֶה מֵת. אָמְרוּ לוֹ, מִנַּיִן אַתָּה יוֹדֵעַ. אָמַר לָהֶם, אִם שְׁגוּרָה תְפִלָּתִי בְּפִי, יוֹדֵעַ אֲנִי שֶׁהוּא מְקֻבָּל. וְאִם לָאו, יוֹדֵעַ אֲנִי שֶׁהוּא מְטֹרָף:
5 Wenn der Betende irrt, ist es ihm eine schlimme Vorbedeutung. Ist er der Gemeinde-Bevollmächtigte (Vorbeter), eine schlimme Bedeutung für seine Sender. Denn der Bevollmächtigte des Menschen ist ihm selbst gleich. Man erzählt vom R. Chanina ben Dosa, dass er, wenn er für Kranke gebetet hatte, voraus za sagen pflegte: Dieser wird leben, dieser wird sterben. Man sprach zu ihm: Woher weisst du das? Er erwiederte: Wenn mir mein Gebet geläufig vom Munde geht, weiss ich, dass er (der Kranke) angenommen ist, und wenn nicht, so weiss ich, dass er verloren ist.