Bekhorot 3
הַלּוֹקֵחַ בְּהֵמָה מִן הַנָּכְרִי וְאֵין יָדוּעַ אִם בִּכְּרָה וְאִם לֹא בִכְּרָה, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עֵז בַּת שְׁנָתָהּ וַדַּאי לַכֹּהֵן, מִכָּאן וְאֵילָךְ סָפֵק. רָחֵל בַּת שְׁתַּיִם וַדַּאי לַכֹּהֵן, מִכָּאן וְאֵילָךְ סָפֵק. פָּרָה וַחֲמוֹר בְּנוֹת שָׁלשׁ וַדַּאי לַכֹּהֵן, מִכָּאן וְאֵילָךְ סָפֵק. אָמַר לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא, אִלּוּ בַּוָּלָד בִּלְבַד בְּהֵמָה נִפְטֶרֶת, הָיָה כִדְבָרֶיךָ, אֶלָּא אָמְרוּ, סִימַן הַוָּלָד בִּבְהֵמָה דַקָּה, טִנוּף. וּבְגַסָּה, שִׁלְיָא. וּבְאִשָּׁה, שְׁפִיר וְשִׁלְיָא. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁיָדוּעַ שֶׁבִּכְּרָה, אֵין כָּאן לַכֹּהֵן כְּלוּם. וְכֹל שֶׁלֹּא בִכְּרָה, הֲרֵי זֶה לַכֹּהֵן. אִם סָפֵק, יֵאָכֵל בְּמוּמוֹ לַבְּעָלִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, בְּהֵמָה גַסָּה שֶׁשָּׁפְעָה חֲרָרַת דָּם, הֲרֵי זוֹ תִקָּבֵר, וְנִפְטְרָה מִן הַבְּכוֹרָה:
Wenn man ein Tier von einem Nichtjuden kauft und nicht bekannt ist, ob es geboren hat oder nicht, sagt Rabbi Yishma'el: [Die Nachkommenschaft] einer Ziege in ihrem ersten Jahr gehört sicherlich dem Priester. Von diesem Punkt an ist es fraglich. [Die Nachkommenschaft] eines zweijährigen Mutterschafs gehört zweifellos dem Priester. Von diesem Punkt an ist es fraglich. [Der Nachwuchs] einer dreijährigen Kuh oder eines Esels gehört sicherlich dem Priester. Von diesem Punkt an ist es fraglich. Rabbi Akiva sagte zu ihm: Wenn ein Tier nur mit der Geburt von Nachkommen befreit würde, wären Sie richtig. Vielmehr sagten sie: Das Zeichen der Nachkommenschaft bei kleinen Rindern ist Schmutz [aus dem Mutterleib]. Bei großen Rindern ist das Zeichen die Nachgeburt. Bei einer Frau [das Zeichen ist] der Fötus und die Nachgeburt. Dies ist die allgemeine Regel: Wenn bekannt ist, dass [das Tier] geboren hat, erhält der Priester nichts. Wenn es nie geboren hat, gehört es dem Priester. Im Zweifelsfall wird es von den Eigentümern fehlerhaft gegessen. Rabbi Eli'ezer ben Jacob sagt: Wenn ein großes Haustier ein Blutgerinnsel abgibt, wird [das Gerinnsel] begraben, und [die Mutter] ist von [den Verpflichtungen] des Erstgeborenen befreit.
רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, הַלּוֹקֵחַ בְּהֵמָה מְנִיקָה מִן הַנָּכְרִי, אֵינוֹ חוֹשֵׁשׁ שֶׁמָּא בְנָהּ שֶׁל אַחֶרֶת הָיָה. נִכְנַס לְתוֹךְ עֶדְרוֹ וְרָאָה אֶת הַמַּבְכִּירוֹת מְנִיקוֹת וְאֶת שֶׁאֵינָן מַבְכִּירוֹת מְנִיקוֹת, אֵינוֹ חוֹשֵׁשׁ שֶׁמָּא בְנָהּ שֶׁל זוֹ בָּא לוֹ אֵצֶל זוֹ, אוֹ שֶׁמָּא בְנָהּ שֶׁל זוֹ בָּא לוֹ אֵצֶל זוֹ:
Rabban Shim'on Ben Gamliel sagt: Wer ein Tier kauft, das von einem Nichtjuden stillt, muss sich keine Sorgen machen, dass es vorher ein anderes Kind hatte. Wenn jemand in seinen Stift eintrat und diejenigen sah, die zuvor eine Krankenpflege gegeben hatten, und diejenigen, die zuvor keine Krankenpflege gegeben hatten, muss er sich keine Sorgen machen, dass das Kind dieser Mutter von dieser Mutter stillt oder dass das Kind dieser Mutter von dieser Mutter stillt diese Mutter.
רַבִּי יוֹסֵי בֶּן מְשֻׁלָּם אוֹמֵר, הַשּׁוֹחֵט אֶת הַבְּכוֹר, עוֹשֶׂה מָקוֹם בְּקוֹפִיץ מִכָּאן וּמִכָּאן וְתוֹלֵשׁ הַשֵּׂעָר, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יְזִיזֶנּוּ מִמְּקוֹמוֹ. וְכֵן הַתּוֹלֵשׁ אֶת הַשֵּׂעָר לִרְאוֹת מְקוֹם הַמּוּם:
Rabbi Yossi ben Meshulam sagt: Einer, der einen Erstgeborenen schlachtet, macht einen Platz mit dem Beil auf beiden Seiten, reißt die Haare aus, entfernt sie aber nicht. Das Gleiche tut man, wenn man Haare zurückzieht, um die Stelle eines Makels zu untersuchen.
שְׂעַר בְּכוֹר בַּעַל מוּם שֶׁנָּשַׁר וְהִנִּיחוֹ בַחַלּוֹן וְאַחַר כָּךְ שְׁחָטוֹ, עֲקַבְיָא בֶּן מַהֲלַלְאֵל מַתִּיר, וַחֲכָמִים אוֹסְרִין, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, לֹא בָזֶה הִתִּיר עֲקַבְיָא, אֶלָּא בִשְׂעַר בְּכוֹר בַּעַל מוּם שֶׁנָּשַׁר וְהִנִּיחוֹ בַּחַלּוֹן וְאַחַר כָּךְ מֵת, בָּזֶה עֲקַבְיָא בֶּן מַהֲלַלְאֵל מַתִּיר, וַחֲכָמִים אוֹסְרִין. הַצֶּמֶר הַמְדֻבְלָל בַּבְּכוֹר, אֶת שֶׁהוּא נִרְאֶה מִן הַגִּזָּה, מֻתָּר. וְאֶת שֶׁאֵינוֹ נִרְאֶה מִן הַגִּזָּה, אָסוּר:
Wenn das Haar eines unreinen Erstgeborenen ausfällt und man es ins Fenster stellt und es dann schlachtet, erlaubt es Akavya ben Mahalalel, aber die Weisen verbieten es laut Rabbi Yehudah. Rabbi Yossi sagt: In diesem Fall erlaubt Akavya dies nicht. Wenn das Haar eines unreinen Erstgeborenen ausfällt und man es ins Fenster stellt und es dann stirbt, erlaubt Akavya ben Mahalalel es, aber die Weisen verbieten es. Die Wolle, die an einem Erstgeborenen hängt und beim Scheren auftritt, ist zulässig. [Wolle], die beim Scheren nicht erscheint, ist verboten.