א יוֹם טוֹב שֶׁחָל לִהְיוֹת עֶרֶב שַׁבָּת, לֹא יְבַשֵּׁל אָדָם בַּתְּחִלָּה מִיּוֹם טוֹב לַשַּׁבָּת, אֲבָל מְבַשֵּׁל הוּא לְיוֹם טוֹב, וְאִם הוֹתִיר, הוֹתִיר לַשַּׁבָּת, וְעוֹשֶׂה תַבְשִׁיל מֵעֶרֶב יוֹם טוֹב וְסוֹמֵךְ עָלָיו לַשַּׁבָּת. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, שְׁנֵי תַבְשִׁילִין. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, תַּבְשִׁיל אֶחָד. וְשָׁוִין בְּדָג וּבֵיצָה שֶׁעָלָיו שֶׁהֵן שְׁנֵי תַבְשִׁילִין. אֲכָלוֹ אוֹ שֶׁאָבַד, לֹא יְבַשֵּׁל עָלָיו בַּתְּחִלָּה. וְאִם שִׁיֵּר מִמֶּנּוּ כָל שֶׁהוּא, סוֹמֵךְ עָלָיו לַשַּׁבָּת:
1 Wenn ein Feiertag auf den Rüsttag des Schabbat fällt, koche man nicht von Anfang an am Feiertage für den Schabbat, sondern man kocht für den Feiertag und lässt das, was etwa übrig geblieben, für den Schabbat stehen, oder man bereitet am Rüsttage des Feiertages ein Gericht, auf das man sich für den Schabbat stützt. Die Schule Schammais lehrt: zwei Gerichte, die Schule Hillels lehrt: ein Gericht; sie stimmen aber darin überein, dass ein mit Ei bestrichener Fisch ein Doppelgericht ist. Hat man es aufgegessen, oder ist es abhanden gekommen, so koche man daraufhin nicht von Anfang an; hat man aber noch so wenig davon übrig behalten, so stützt man sich darauf für den Schabbat.