Mischna
Mischna

Arakhin 6

CommentaryAudioShareBookmark
1

שׁוּם הַיְתוֹמִים, שְׁלשִׁים יוֹם, וְשׁוּם הַהֶקְדֵּשׁ, שִׁשִּׁים יוֹם, וּמַכְרִיזִין בַּבֹּקֶר וּבָעָרֶב. הַמַּקְדִּישׁ נְכָסָיו וְהָיְתָה עָלָיו כְּתֻבַּת אִשָּׁה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, כְּשֶׁיְּגָרְשֶׁנָּה, יַדִּיר הֲנָאָה. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, אֵינוֹ צָרִיךְ. כַּיוֹצֵא בוֹ אָמַר רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל, אַף הֶעָרֵב לָאִשָּׁה בִכְתֻבָּתָה וְהָיָה בַעְלָהּ מְגָרְשָׁהּ, יַדִּיר הֲנָאָה, שֶׁמָּא יַעֲשֶׂה קְנוּנְיָא עַל נְכָסָיו שֶׁל זֶה וְיַחֲזִיר אֶת אִשְׁתּוֹ:

[Das Eigentum] von Waisenkindern, das bewertet wurde [muss für] dreißig Tage proklamiert werden. Und [das Eigentum] des Heiligtums, das seit sechzig Tagen bewertet wurde. Sie müssen die Proklamation morgens und abends machen. Wenn ein Mann sein Eigentum dem Heiligtum widmet und er dennoch für seine Frau haftet's ketubah: Rabbi Eliezer sagt: Wenn er sich von ihr scheiden lässt, muss er schwören, dass er keinen weiteren Nutzen aus ihr ziehen wird. Rabbi Joshua sagt: Er braucht das nicht zu tun. In ähnlicher Weise sagte Rabban Shimon ben Gamaliel: Auch wenn man die Ketuba einer Frau garantiert und ihr Ehemann sich von ihr scheiden lässt, muss der Ehemann schwören, keinen Nutzen aus ihr zu ziehen, damit er keine Verschwörung gegen das Eigentum dieses Mannes [des Bürgen] macht und seine nimmt Frau wieder zurück.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
2

הַמַּקְדִּישׁ נְכָסָיו וְהָיְתָה עָלָיו כְּתֻבַּת אִשָּׁה וּבַעַל חוֹב, אֵין הָאִשָּׁה יְכוֹלָה לִגְבּוֹת כְּתֻבָּתָהּ מִן הַהֶקְדֵּשׁ, וְלֹא בַעַל חוֹב אֶת חוֹבוֹ, אֶלָּא הַפּוֹדֶה פוֹדֶה עַל מְנָת לִתֵּן לָאִשָּׁה כְּתֻבָּתָהּ וּלְבַעַל חוֹב אֶת חוֹבוֹ. הִקְדִּישׁ תִּשְׁעִים מָנֶה וְהָיָה חוֹבוֹ מֵאָה מָנֶה, מוֹסִיף עוֹד דִּינָר וּפוֹדֶה בוֹ אֶת הַנְּכָסִים הַלָּלוּ, עַל מְנָת לִתֵּן לָאִשָּׁה כְּתֻבָּתָהּ וּלְבַעַל חוֹב אֶת חוֹבוֹ:

Als Mann, der seinen Besitz dem Tempelfonds widmet, während er noch für die Ketuba seiner Frau haftet oder gegenüber einem Gläubiger verschuldet ist, kann die Frau weder ihre Ketuba vom geweihten Eigentum noch vom Gläubiger seine Schulden einziehen . Vielmehr muss derjenige, der sie einlöst, sie einlösen, um der Frau ihre Ketuba oder dem Gläubiger seine Schulden zu bezahlen . Wenn er Eigentum im Wert von neunzig Maneh gewidmet hatte und einhundert Maneh schuldete , muss er [der Gläubiger] einen Dinar mehr hinzufügen und er löst das Eigentum ein, um die Ketuba an die Frau oder die Schuld an den Gläubiger zu zahlen .

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
3

אַף עַל פִּי שֶׁאָמְרוּ, חַיָּבֵי עֲרָכִין מְמַשְׁכְּנִין אוֹתָן, נוֹתְנִין לוֹ מְזוֹן שְׁלשִׁים יוֹם וּכְסוּת שְׁנֵים עָשָׂר חֹדֶשׁ וּמִטָּה מֻצַּעַת וְסַנְדָּלִין וּתְפִלִּין. לוֹ, אֲבָל לֹא לְאִשְׁתּוֹ וְלֹא לְבָנָיו. אִם הָיָה אֻמָּן, נוֹתְנִין לוֹ שְׁנֵי כְלֵי אֻמָּנוּת מִכָּל מִין וָמִין. חָרָשׁ, נוֹתְנִין לוֹ שְׁנֵי מַעֲצָדִין וּשְׁתֵּי מְגֵרוֹת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם הָיָה אִכָּר, נוֹתְנִין לוֹ אֶת צִמְדּוֹ. חַמָּר, נוֹתְנִין לוֹ אֶת חֲמוֹרוֹ:

Obwohl sie sagten: Sie nehmen Versprechen von denen an, die Wertgelübde schulden, erlauben sie ihm dreißig Tage lang Essen, zwölf Monate lang Kleidung, Bett und Bettzeug, Schuhe und Tefillin . Für sich selbst, aber nicht für seine Frau und seine Kinder. Wenn er ein Handwerker war, hinterlassen sie ihm zwei Werkzeuge aller Art. Wenn er Zimmermann war, hinterlassen sie ihm zwei Äxte und zwei Sägen. Rabbi Eliezer sagt: Wenn er Bauer war, lassen sie ihm sein Joch [von Ochsen]; Wenn ein Eselfahrer, lassen sie ihn seinen Esel.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
4

הָיָה מִין אֶחָד מְרֻבֶּה וּמִין אֶחָד מֻעָט, אֵין אוֹמְרִים לוֹ לִמְכֹּר מִן הַמְרֻבֶּה וְלִקַּח לוֹ מִן הַמֻּעָט, אֶלָּא נוֹתְנִין לוֹ שְׁנֵי מִינִין מִן הַמְרֻבֶּה וְכֹל שֶׁיֶּשׁ לוֹ מִן הַמֻּעָט. הַמַּקְדִּישׁ אֶת נְכָסָיו, מַעֲלִין לוֹ אֶת תְּפִלָּיו:

Wenn er viele [Werkzeuge] einer Art und wenige von einer anderen Art hätte, könnten sie ihm nicht sagen, die vielen zu verkaufen und einige der wenigen zu kaufen, aber man lässt ihm zwei, von denen er viele und all das hat er hat von denen, von denen er wenige hat. Einer, der [alle] seine Besitztümer dem Tempel weiht, bezieht sein Tefillin in die Bewertung ein.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
5

אֶחָד הַמַּקְדִּישׁ אֶת נְכָסָיו, וְאֶחָד הַמַּעֲרִיךְ אֶת עַצְמוֹ, אֵין לוֹ, לֹא בִכְסוּת אִשְׁתּוֹ, וְלֹא בִכְסוּת בָּנָיו, וְלֹא בַצֶּבַע שֶׁצְּבָעָן לִשְׁמָן, וְלֹא בְסַנְדָּלִים חֲדָשִׁים שֶׁלְּקָחָן לִשְׁמָן. אַף עַל פִּי שֶׁאָמְרוּ, עֲבָדִים נִמְכָּרִים בִּכְסוּתָן לְשֶׁבַח, שֶׁאִם תִּלָּקַח לוֹ כְסוּת בִּשְׁלֹשִׁים דִּינָר, מַשְׁבִּיחַ הוּא מָנֶה, וְכֵן פָּרָה, אִם מַמְתִּינִים אוֹתָהּ לָאִטְלִיס, מַשְׁבַּחַת הִיא, וְכֵן מַרְגָּלִית, אִם מַעֲלִין אוֹתָהּ לַכְּרָךְ, מַשְׁבַּחַת הִיא, אֵין לַהֶקְדֵּשׁ אֶלָּא מְקוֹמוֹ וְשַׁעְתּוֹ:

Ob man sein Eigentum weiht oder sich selbst bewertet, es [der Tempel] hat keinen Anspruch auf die Kleidungsstücke seiner Frau oder seiner Kinder oder auf die gefärbten Kleidungsstücke, die er für ihre Verwendung gefärbt hat, oder auf die neuen Sandalen, die er für ihre Verwendung gekauft hat. Obwohl sie sagten: "Sklaven werden mit ihren Kleidungsstücken verkauft, um ihren Wert zu erhöhen", denn wenn ein Kleidungsstück für dreißig Dinar für ihn gekauft wird, erhöht sich sein Wert um ein Maneh . Und ebenso bei einer Kuh, wenn sie auf den Markttag wartet, steigt ihr Wert, und ebenso eine Perle, wenn sie in eine Großstadt gebracht wird, steigt ihr Wert. Trotzdem kann der Tempelfonds den Wert von irgendetwas nur an seinem eigenen Ort und zu seiner eigenen Zeit beanspruchen.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
Vorheriges KapitelNächstes Kapitel