Mischna
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Responsa zu Shabbat 1:9

אָמַר רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל, נוֹהֲגִין הָיוּ בֵּית אַבָּא שֶׁהָיוּ נוֹתְנִין כְּלֵי לָבָן לְכוֹבֵס נָכְרִי שְׁלשָׁה יָמִים קֹדֶם לַשַּׁבָּת. וְשָׁוִין אֵלּוּ וָאֵלּוּ, שֶׁטּוֹעֲנִין קוֹרוֹת בֵּית הַבַּד וְעִגּוּלֵי הַגָּת:

R. Shimon b. Gamliel sagte: Im Haus meines Vaters würden sie drei Tage vor dem Schabbat einem nichtjüdischen Wäscher weiße Kleidung geben. [Weiße Kleidung ist schwer zu waschen und benötigt drei Tage, und sie haben die strengere Entscheidung von Beth Shammai auf sich genommen. Die Halacha entspricht nicht Beth Shammai, sondern Beth Hillel, die es "mit der Sonne" erlaubt.] Und sie [Beth Shammai und Beth Hillel] sind die gleichen (in ihrer Entscheidung) wie die Strahlen der Olivenpresse und Die Kreise der Weinpresse werden geladen. [Die Oliven werden geladen, solange es noch Tag ist, mit den Strahlen der Olivenpresse. Nachdem die Oliven zerkleinert sind, werden schwere Balken auf sie geladen und das Öl fließt den gesamten Sabbat von sich aus. Diese (die Gewichte) der Weinpresse werden "Kreise" genannt. Es waren dicke Bretter in Form eines Kreises. In dieser Hinsicht stimmt Beth Shammai mit Beth Hillel überein. Denn selbst wenn dies am Sabbat geschieht, besteht keine Haftung für Sündopfer. Denn der Strahl wird nicht auf die Oliven gelegt, bis sie zuerst in der Mühle zerkleinert werden. Ebenso mit Trauben. Sie werden zuerst zu Fuß getreten, und auch ohne den Strahl wird die Flüssigkeit von sich selbst abgesondert, wenn auch nicht so leicht wie mit dem Strahl. Aus diesem Grund ähnelt es nicht dem Dreschen (Bindestrich).

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