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אֵין נוֹתְנִין קֶמַח לְתוֹךְ הַחֲרֹסֶת אוֹ לְתוֹךְ הַחַרְדָּל, וְאִם נָתַן, יֹאכַל מִיָּד, וְרַבִּי מֵאִיר אוֹסֵר. אֵין מְבַשְּׁלִין אֶת הַפֶּסַח לֹא בְמַשְׁקִין וְלֹא בְמֵי פֵרוֹת, אֲבָל סָכִין וּמַטְבִּילִין אוֹתוֹ בָהֶן. מֵי תַשְׁמִישׁוֹ שֶׁל נַחְתּוֹם, יִשָּׁפְכוּ, מִפְּנֵי שֶׁהֵן מַחֲמִיצִין:
Mehl darf nicht in Charoseth (etwas, das Essig und Wasser enthält, in das Fleisch getaucht wird) oder in Senf gegeben werden. Und wenn man es [in Senf] legt, muss man es sofort essen. [Denn Senf ist scharf und wird nicht sehr schnell zu Chametz wie in Charoseth. Aber mit Charoseth stimmt die erste Tanna mit R. Meir überein, dass es verboten ist.] R. Meir verbietet es [selbst wenn er es in Senf legt und hält, dass es sofort in Chametz in Senf wird, wie in Charoseth. Die Halacha stimmt nicht mit R. Meir überein. Der Pesach (dh das Fleisch des Pesach-Opfers) darf nicht gekocht werden [es wird geschrieben (2. Mose 12: 9): "... und gekocht, gekocht"—in keiner Weise], weder in Flüssigkeiten noch in Fruchtsäften. Aber es kann gesalbt und in sie getaucht werden [nachdem es geröstet wurde, und wir sagen nicht, dass sein Geschmack dadurch neutralisiert wird. Oder noch bevor es geröstet wird, darf man den Pesach mit Fruchtsaft salben. Denn so wurde es gelehrt (7: 3): "Wenn sie es mit Öl von Terumah salbten, wenn sie eine Gesellschaft von Cohanim waren, können sie es essen."] Das Wasser, das der Bäcker verwendet [um seine Hände abzukühlen, wenn er bildet die Matzoth] sollte verschüttet werden [eine Steigung hinunter, damit sie sich nicht an einer Stelle sammelt], weil sie (dadurch) zu Chametz wird.