Nachschlagewerk zu Tahorot 8:6
כְּלָל אָמְרוּ בַטָּהֳרוֹת, כֹּל הַמְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָמֵא, עַד שֶׁיִּפָּסֵל מֵאֹכֶל הַכֶּלֶב. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ מְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּיַחֲדֶנּוּ לְאָדָם. כֵּיצַד. גּוֹזָל שֶׁנָּפַל לְגַת וְחִשַּׁב עָלָיו לְהַעֲלוֹתוֹ לְנָכְרִי, טָמֵא. לְכֶלֶב, טָהוֹר. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. חִשַּׁב עָלָיו חֵרֵשׁ, שׁוֹטֶה וְקָטָן, טָהוֹר. אִם הֶעֱלָהוּ, טָמֵא, שֶׁיֵּשׁ לָהֶן מַעֲשֶׂה וְאֵין לָהֶן מַחֲשָׁבָה:
In Bezug auf die Reinheit [von Nahrungsmitteln] wurde eine Regel aufgestellt: Alles, was für den menschlichen Verzehr bestimmt ist [wenn es unrein wird], bleibt unrein, bis es für einen Hund nicht mehr verzehrfähig ist; und alles, was nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, bleibt rein [und kann nicht unrein gemacht werden], bis man es für einen Menschen bestimmt. Wie? Ein Jungtier, das in eine Weinpresse fiel, wenn man es für einen Nichtjuden herausnehmen wollte, ist es unrein; Wenn für einen Hund, ist es rein. Rabbi Yochanan ben Nuri erklärt es für unrein [in jedem Fall]. Wenn ein Taubstummer, ein Narr oder ein Minderjähriger die Absicht hatte [es herauszunehmen, selbst wenn ein Nichtjude es isst], ist es rein. Wenn er es herausnimmt [damit ein Nichtjude isst], ist es unrein, weil diese [Kategorien von Menschen] handlungsfähig, aber nicht absichtlich sind.