Mischna
Mischna

Nachschlagewerk zu Parah 3:2

חֲצֵרוֹת הָיוּ בִירוּשָׁלַיִם בְּנוּיוֹת עַל גַּבֵּי סֶלַע וְתַחְתֵּיהֶם חָלוּל, מִפְּנֵי קֶבֶר הַתְּהוֹם. וּמְבִיאִים נָשִׁים עֻבָּרוֹת וְיוֹלְדוֹת שָׁם וּמְגַדְּלוֹת שָׁם אֶת בְּנֵיהֶן. וּמְבִיאִים שְׁוָרִים וְעַל גַּבֵּיהֶן דְּלָתוֹת, וְתִינוֹקוֹת יוֹשְׁבִין עַל גַּבֵּיהֶן וְכוֹסוֹת שֶׁל אֶבֶן בְּיָדָם. הִגִּיעוּ לַשִּׁלּוֹחַ, יָרְדוּ וּמִלְאוּם, וְעָלוּ וְיָשְׁבוּ עַל גַּבֵּיהֶן. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מִמְּקוֹמוֹ הָיָה מְשַׁלְשֵׁל וּמְמַלֵּא:

In Jerusalem gab es Höfe, die auf Felsen gebaut waren und unter denen wegen der Gräber der Tiefe hohl waren. [Das Betreten eines menschlichen Grabes verursacht rituelle Verunreinigungen, die durch einen ausreichend großen Raum zwischen dem Körper und der Decke blockiert werden können. Durch den Bau eines Innenhofs über einer Mulde wird garantiert, dass Gräber, die zu tief sind, um entdeckt zu werden, die Menschen im darüber liegenden Innenhof nicht unrein machen können.] Sie würden schwangere Frauen dorthin bringen [diese Innenhöfe] und dort und dort gebären dort ihre Kinder großziehen [um sicherzustellen, dass die Kinder niemals rituell unrein werden]. Sie brachten Ochsen und Latten auf den Rücken [wörtlich: Türen], und die Kinder saßen mit Steinbechern in den Händen auf ihnen. Wenn sie den Shiloach [Strom] erreichten, stiegen sie ab und füllten [die Tassen] und stiegen wieder auf und setzten sich auf sie. Rabbi Yose sagt: Von seinem Platz [auf den Ochsen] würde man [seine Tasse] senken und füllen.

Jastrow

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