Nachschlagewerk zu Makhshirin 6:8
חֲלֵב הָאִשָּׁה מְטַמֵּא לְרָצוֹן וְשֶׁלֹּא לְרָצוֹן, וַחֲלֵב הַבְּהֵמָה אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא לְרָצוֹן. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, קַל וָחֹמֶר הַדְּבָרִים. מָה אִם חֲלֵב הָאִשָּׁה שֶׁאֵינוֹ מְיֻחָד אֶלָּא לִקְטַנִּים, מְטַמֵּא לְרָצוֹן וְשֶׁלֹּא לְרָצוֹן, חֲלֵב הַבְּהֵמָה שֶׁהוּא מְיֻחָד לִקְטַנִּים וְלִגְדוֹלִים, אֵינוֹ דִין שֶׁיְּטַמֵּא לְרָצוֹן וְשֶׁלֹּא לְרָצוֹן. אָמְרוּ לוֹ, לֹא, אִם טִמֵּא חֲלֵב הָאִשָּׁה שֶׁלֹּא לְרָצוֹן, שֶׁדַּם מַגֵּפָתָהּ טָמֵא, יְטַמֵּא חֲלֵב הַבְּהֵמָה שֶׁלֹּא לְרָצוֹן, שֶׁדַּם מַגֵּפָתָהּ טָהוֹר. אָמַר לָהֶם, מַחְמִיר אֲנִי בְּחָלָב מִבְּדָם, שֶׁהַחוֹלֵב לִרְפוּאָה, טָמֵא, וְהַמַּקִּיז לִרְפוּאָה, טָהוֹר. אָמְרוּ לוֹ, סַלֵּי זֵיתִים וַעֲנָבִים יוֹכִיחוּ, שֶׁהַמַּשְׁקִים הַיּוֹצְאִין מֵהֶן לְרָצוֹן, טְמֵאִים, וְשֶׁלֹּא לְרָצוֹן, טְהוֹרִים. אָמַר לָהֶן, לֹא, אִם אֲמַרְתֶּם בְּסַלֵּי זֵיתִים וַעֲנָבִים, שֶׁתְּחִלָּתָן אֹכֶל וְסוֹפָן מַשְׁקֶה, תֹּאמְרוּ בְחָלָב שֶׁתְּחִלָּתוֹ וְסוֹפוֹ מַשְׁקֶה. עַד כָּאן הָיְתָה תְשׁוּבָה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן מִכָּאן וָאֵילָךְ הָיִינוּ מְשִׁיבִין לְפָנָיו, מֵי גְשָׁמִים יוֹכִיחוּ, שֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן מַשְׁקֶה וְאֵינָן מְטַמְּאִין אֶלָּא לְרָצוֹן. אָמַר לָנוּ, לֹא, אִם אֲמַרְתֶּם בְּמֵי גְשָׁמִים, שֶׁאֵין רֻבָּן לָאָדָם, אֶלָּא לָאֲרָצוֹת וְלָאִילָנוֹת, וְרֹב הֶחָלָב, לָאָדָם:
Die Milch einer Frau ist unrein [macht Lebensmittel anfällig für Verunreinigungen], ob sie mit oder gegen ihren Willen herauskommt, aber die Milch eines Tieres ist nur dann unrein, wenn sie mit ihrem Willen herauskommt. Rabbi Akiva sagt: [Das Obige kann abgeleitet werden] über eine Fortiori- Argumentation: Wenn eine Frauenmilch, die nur für Kinder geeignet ist, mit oder gegen ihren Willen Unreinheit verleiht, dann ist es nicht logisch, dass die Milch eines Tieres sowohl für Kinder als auch für Kinder geeignet ist Erwachsene sollten mit oder gegen ihren Willen Unreinheit [wenn es herauskommt] verleihen? Sie [die Weisen] sagten zu ihm: Nein! Wenn die Milch einer Frau gegen ihren Willen Unreinheit verleiht (wenn sie herauskommt), [weil] Blut aus ihrer Wunde unrein ist [Nahrung anfällig für Unreinheit macht], [soll] aber Milch eines Tieres [das herauskommt]. gegen seinen Willen unrein sein, wenn das Blut seiner Wunde rein ist? Er [Rabbi Akiva] sagte zu ihnen: Ich bin strenger mit Milch als mit Blut, weil [wenn] man zu Heilzwecken melkt, ist es unrein, aber wenn man Blut zu Heilzwecken lässt, ist es rein. Sie sagten zu ihm: Körbe mit Oliven und Trauben beweisen [unseren Standpunkt], da die Flüssigkeiten, die absichtlich aus ihnen austreten, unrein sind, aber [das, was unbeabsichtigt [allein] austritt] rein ist. Er sagte zu ihnen: Nein! Sie beziehen sich auf Körbe mit Oliven und Trauben, die als Nahrung beginnen und als Flüssigkeit enden. Wirst du dasselbe mit Milch sagen, die als Flüssigkeit beginnt und endet? Soweit war die Antwort. Rabbi Shimon sagte: Von diesem Punkt an haben wir [die Schüler] mit ihm gestritten: Regenwasser beweist [den Punkt], da dies als Flüssigkeit beginnt und endet und nur absichtlich Verunreinigungen verleiht. Er sagte zu uns: Nein! Sie beziehen sich auf Regenwasser, das größtenteils nicht für Menschen, sondern für Land und Bäume bestimmt ist, aber der größte Teil der Milch ist für Menschen.