Nachschlagewerk zu Kiddushin 2:1
הָאִישׁ מְקַדֵּשׁ בּוֹ וּבִשְׁלוּחוֹ. הָאִשָּׁה מִתְקַדֶּשֶׁת בָּהּ וּבִשְׁלוּחָהּ. הָאִישׁ מְקַדֵּשׁ אֶת בִּתּוֹ כְּשֶׁהִיא נַעֲרָה, בּוֹ וּבִשְׁלוּחוֹ. הָאוֹמֵר לְאִשָּׁה, הִתְקַדְּשִׁי לִי בִתְמָרָה זוֹ, הִתְקַדְּשִׁי לִי בְזוֹ, אִם יֵשׁ בְּאַחַת מֵהֶן שָׁוֶה פְרוּטָה, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. בְּזוֹ וּבְזוֹ וּבְזוֹ, אִם יֵשׁ שָׁוֶה פְרוּטָה בְּכֻלָּן, מְקֻדֶּשֶׁת. וְאִם לָאו, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת. הָיְתָה אוֹכֶלֶת רִאשׁוֹנָה רִאשׁוֹנָה, אֵינָהּ מְקֻדֶּשֶׁת, עַד שֶׁיְּהֵא בְאַחַת מֵהֶן שָׁוֶה פְרוּטָה:
Ein Mann verlobt sich allein und mit seinem Boten. [Erstens allein; dann, von seinem Boten, wird sein eigenes Tun dem seines Boten vorgezogen. Denn wenn er selbst die Mizwa ausführt, ist seine Belohnung größer. Wir leiten daraus ab, dass der Bote eines Mannes wie er selbst ist (2. Mose 12: 6): "Und die gesamte Versammlung der Gemeinde Israel wird ihn schlachten." Schlachtet es nun ganz Israel? Von hier leitet sich ab, dass jemandes Bote wie er selbst ist.] Ein Mann verlobt seine Tochter, wenn sie eine Jungfrau ist (na'arah) [und natürlich, wenn sie minderjährig ist (k'tanah). "Na'arah" soll das richtige Verhalten lehren: Es ist einem verboten, seine Tochter zu verloben, wenn sie minderjährig ist, bis sie erwachsen genug ist, um zu sagen: "Ich wünsche (heirate) diesen Mann."] Wenn man dazu sagt eine Frau: "Sei verlobt mit mir für dieses Datum; sei verlobt mit mir für dieses Datum"—wenn einer von ihnen eine p'rutah wert ist, ist sie verlobt; wenn nicht, ist sie nicht verlobt. [Denn da er sagte: "Sei verlobt; sei verlobt", ist jedes (Datum) für sich selbst als Verlobung (bezeichnet). (Wenn er sagte: "Sei verlobt mit mir) dafür und dafür und dafür"—Wenn es unter allen den Wert einer P'rutah gibt, ist sie verlobt. wenn nicht, ist sie nicht verlobt. ] Wenn sie sie einzeln gegessen hat, ist sie nicht verlobt, es sei denn, einer von ihnen war eine p'rutah wert. [Dieser "einer von ihnen" muss der letzte sein. Denn wenn er sagte: "Sei verlobt mit mir dafür und dafür und dafür", und sie aß sie eins nach dem anderen, jedes, das sie aß, ist ein Darlehen für sie, und wenn sie zum letzten kommt, wodurch die Verlobung ist vollendet, wenn es eine p'rutah wert ist, wird sie mit einem Darlehen und einer p'rutah verlobt. Und das Urteil lautet: Wenn man mit einem Darlehen und einer P'rutah verlobt, ist die Frau auf die P'rutah bedacht und sie ist verlobt. Aber wenn die letzten keine p'rutah wert waren, obwohl die ersten eine p'rutah wert waren, verlobt er sich nach Vollendung der Verlobung mit einem Darlehen, und wenn man mit einem Darlehen verlobt, wird sie nicht verlobt.]