Halakhah zu Eduyot 2:6
שְׁלֹשָׁה דְבָרִים אָמַר רַבִּי יִשְׁמָעֵאל וְלֹא הוֹדָה לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא. הַשּׁוּם וְהַבֹּסֶר וְהַמְּלִילוֹת שֶׁרִסְּקָן מִבְּעוֹד יוֹם, שֶׁרַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, יִגְמֹר מִשֶּׁתֶּחְשָׁךְ, וְרַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לֹא יִגְמֹר:
Drei Gegenstände wurden von R. Yishmael erwähnt, und R. Akiva stimmte ihm nicht zu, nämlich: Knoblauch, unreife Trauben und unreife Ohren, die am Vorabend des Sabbats [mit Steinen] beschwert wurden [so dass ihr Saft ablief sie zum Eintauchen (am Sabbat)] —R. Yishmael sagt: [da er sie vor dem Sabbat gewogen und zerkleinert hat], kann er sie nach Einbruch der Dunkelheit [am Sabbat] beenden [und essen]. Und diese sind nicht wie Säfte, die (aus Früchten) flossen, die verboten sind (am Sabbat gegessen zu werden), damit er nicht kommt, um (die Früchte) zu quetschen. Denn hier, selbst wenn er es drückt, übertritt er kein Tora-Problem, da der Saft von selbst herausfließt.] Und R. Akiva sys: Er kann nicht fertig werden, [um es zu essen, nachdem er den Tag geheiligt hat denn sie sind verboten wie alle Säfte, die (aus Früchten) herausgeflossen sind. Die Halacha stimmt mit R. Yishmael überein.]
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