Halakhah zu Berakhot 1:4
בַּשַּׁחַר מְבָרֵךְ שְׁתַּיִם לְפָנֶיהָ וְאַחַת לְאַחֲרֶיהָ, וּבָעֶרֶב שְׁתַּיִם לְפָנֶיהָ וּשְׁתַּיִם לְאַחֲרֶיהָ. אַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה. מָקוֹם שֶׁאָמְרוּ לְהַאֲרִיךְ, אֵינוֹ רַשַּׁאי לְקַצֵּר. לְקַצֵּר, אֵינוֹ רַשַּׁאי לְהַאֲרִיךְ. לַחְתֹּם, אֵינוֹ רַשַּׁאי שֶׁלֹּא לַחְתֹּם. וְשֶׁלֹּא לַחְתֹּם, אֵינוֹ רַשַּׁאי לַחְתֹּם:
Am Morgen rezitiert er zwei Segnungen davor (das Schema) ["yotzer oder" und "ahavah"] und eine danach ["emeth veyatziv"]; und am Abend rezitiert er zwei Segnungen davor ["ma'ariv aravim" und ahavath olam "] und zwei danach [" emeth ve'emunah "und" hashkiveinu "], eine lange und die andere kurze die beiden Segnungen davor. "Yotzer oder" ist lang, öffnet mit "Baruch" und schließt mit "Baruch", ebenso wie "ma'ariv aravim". "Ahavah" ist kurz und schließt mit "Baruch", öffnet aber nicht mit "Baruch."] Wo die Weisen die Verlängerung eines Segens vorschreiben, ist es nicht erlaubt, ihn zu verkürzen. Wo sie eine Verkürzung vorschreiben, ist es nicht erlaubt, ihn zu verlängern. Wo sie das Schließen vorschreiben [mit "Baruch"], ist es nicht erlaubt nicht zu schließen. Wo sie vorschreiben, nicht zu schließen [wie in den Segnungen über Früchte und über Mizwot], ist es nicht erlaubt zu schließen.