Terumot 10

Kapitel 10

א בָּצָל שֶׁנְּתָנוֹ בְתוֹךְ עֲדָשִׁים, אִם שָׁלֵם, מֻתָּר. וְאִם חִתְּכוֹ, בְּנוֹתֵן טַעַם. וּשְׁאָר כָּל הַתַּבְשִׁיל, בֵּין שָׁלֵם בֵּין מְחֻתָּךְ, בְּנוֹתֵן טַעַם. רַבִּי יְהוּדָה מַתִּיר בְּצַחֲנָה, שֶׁאֵינוֹ אֶלָּא לִטֹּל אֶת הַזֻּהֲמָא:
1 Eine Zwiebel [von Terumah , für den priesterlichen Verzehr geweiht], die in Linsen gelegt wurde: Wenn [die Zwiebel] ganz war, ist es zulässig; aber wenn es zerschnitten wird, [es ist verboten, wenn es] einen Geschmack verleiht. Bei allen anderen Gerichten, ob [die Zwiebel] ganz oder geschnitten ist, [ist es verboten, wenn sie] einen Geschmack verleiht. Rabbi Yehudah erlaubt es im Fall von Salzlake, weil es nur verwendet wird, um den unangenehmen Geschmack zu entfernen.
ב תַּפּוּחַ שֶׁרִסְּקוֹ וּנְתָנוֹ לְתוֹךְ עִסָּה, וְחִמְּצָהּ, הֲרֵי זוֹ אֲסוּרָה. שְׂעוֹרִים שֶׁנָּפְלוּ לְתוֹךְ הַבּוֹר שֶׁל מַיִם, אַף עַל פִּי שֶׁהִבְאִישׁוּ, מֵימָיו מֻתָּרִין:
2 Ein Apfel [von Terumah ], der gehackt und in Teig [von Chulin , nicht heiligem Erzeugnis] gelegt wurde, damit er ihn säuerte, [der Teig] ist verboten. Gerste [von Terumah ], die in eine Wasserzisterne gefallen ist, obwohl sie [durch die Gerste] verfault ist , ist das Wasser zulässig.
ג הָרוֹדֶה פַּת חַמָּה וּנְתָנָהּ עַל פִּי חָבִית שֶׁל יֵין תְּרוּמָה, רַבִּי מֵאִיר אוֹסֵר, וְרַבִּי יְהוּדָה מַתִּיר. רַבִּי יוֹסֵי מַתִּיר בְּשֶׁל חִטִּים, וְאוֹסֵר בְּשֶׁל שְׂעוֹרִים, מִפְּנֵי שֶׁהַשְּׂעוֹרִים שׁוֹאֲבוֹת:
3 Einer, der warmes Brot aus einem Ofen nimmt und es auf den Mund eines Fasses Terumah- Wein legt : Rabbi Meir verbietet es. Rabbi Yehudah erlaubt es. Rabbi Yosi erlaubt [wenn das Brot ist] Weizen und verbietet, wenn Gerste, weil Gerste absorbiert.
ד תַּנּוּר שֶׁהִסִּיקוֹ בְכַמּוֹן שֶׁל תְּרוּמָה וְאָפָה בוֹ, הַפַּת מֻתֶּרֶת, שֶׁאֵין טַעַם כַּמּוֹן, אֶלָּא רֵיחַ כַּמּוֹן:
4 In einem Ofen, der mit Kreuzkümmel von Terumah erhitzt und [Brot] darin gebacken wurde, ist das Brot erlaubt, da es nicht den Geschmack von Kreuzkümmel, sondern den Geruch des Kreuzkümmels beibehält.
ה תִּלְתָּן שֶׁנָּפְלָה לְתוֹךְ הַבּוֹר שֶׁל יַיִן, בִּתְרוּמָה, בְּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי, אִם יֵשׁ בַּזֶּרַע כְּדֵי לִתֵּן טַעַם, אֲבָל לֹא בָעֵץ. בִּשְׁבִיעִית וּבְכִלְאֵי הַכֶּרֶם וְהֶקְדֵּשׁ, אִם יֵשׁ בַּזֶּרַע וּבָעֵץ כְּדֵי לִתֵּן טָעַם:
5 Bockshornklee, der in einen Bottich Wein fiel, im Fall von Terumah oder in Ma'aser Sheni [zweiter Zehnte, der in Jerusalem gegessen werden muss], wenn der Samen genug enthält, um einen Geschmack [auch] ohne den zu verleihen Stiel, [es ist verboten]. Aber wenn es Sabbatjahr war oder Kilayim [verbotene Mischung zweier Arten] des Weinbergs oder Hekdesh [geweihte Spende], [ist es verboten], wenn sowohl Samen als auch Stiel genug vorhanden sind, um einen Geschmack zu verleihen.
ו מִי שֶׁהָיוּ לוֹ חֲבִילֵי תִלְתָּן בְּכִלְאֵי הַכֶּרֶם, יִדָּלֵקוּ. הָיוּ לוֹ חֲבִילֵי תִלְתָּן שֶׁל טֶבֶל, כּוֹתֵשׁ, וּמְחַשֵּׁב כַּמָּה זֶרַע יֶשׁ בָּהֶם, וּמַפְרִישׁ אֶת הַזֶּרַע, וְאֵינוֹ צָרִיךְ לְהַפְרִישׁ אֶת הָעֵץ. אִם הִפְרִישׁ, לֹא יֹאמַר אֶכְתּוֹשׁ וְאֶטֹּל אֶת הָעֵץ וְאֶתֵּן אֶת הַזֶּרַע, אֶלָּא נוֹתֵן הָעֵץ עִם הַזָּרַע:
6 Jemand, der Bockshornklee-Trauben hatte, die Kilayim des Weinbergs sind, muss verbrannt werden. Wenn er Trauben von Bockshornklee hatte, die nicht den Zehnten produzieren, muss er sie schlagen und berechnen, wie viel Samen in ihnen ist, und [ Terumah ] vom Samen beiseite legen , aber er muss nicht von den Stielen beiseite legen. Aber wenn er [ Terumah von den Stielen] beiseite gelegt hat , darf er nicht sagen: „Ich werde [den Samen] schlagen und die Stiele nehmen und [nur] den Samen [als Terumah ] geben“, sondern er muss die Stiele geben zusammen mit dem Samen.
ז זֵיתֵי חֻלִּין שֶׁכְּבָשָׁן עִם זֵיתֵי תְרוּמָה, פְּצוּעֵי חֻלִּין עִם פְּצוּעֵי תְרוּמָה, פְּצוּעֵי חֻלִּין עִם שְׁלֵמֵי תְרוּמָה, אוֹ בְמֵי תְרוּמָה, אָסוּר. אֲבָל שְׁלֵמֵי חֻלִּין עִם פְּצוּעֵי תְרוּמָה, מֻתָּר:
7 Oliven von Chulin , die mit Oliven von Terumah eingelegt wurden , [ob diese] mit zerkleinerten [Oliven] von Chulin [zusammengequetscht] mit zerkleinerten [Oliven] von Terumah oder zerkleinerten [Oliven] von Chulin mit ganzen [Oliven] von Terumah oder In der Flüssigkeit von Terumah sind sie verboten. Aber ganze [Oliven] von Chulin, eingelegt mit zerkleinerten [Oliven] von Terumah , sind erlaubt.
ח דָּג טָמֵא שֶׁכְּבָשׁוֹ עִם דָּג טָהוֹר, כָּל גָּרָב שֶׁהוּא מַחֲזִיק סָאתַיִם, אִם יֶשׁ בּוֹ מִשְׁקַל עֲשָׂרָה זוּז בִּיהוּדָה שֶׁהֵן חָמֵשׁ סְלָעִים בַּגָּלִיל דָּג טָמֵא, צִירוֹ אָסוּר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, רְבִיעִית בְּסָאתָיִם. וְרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֶחָד מִשִּׁשָּׁה עָשָׂר בּוֹ:
8 Unreiner Fisch, der mit reinem Fisch eingelegt wurde, jeder Krug, der zwei Se'ah [spezifische Volumeneinheit] aufnehmen kann, wenn er das Gewicht von zehn Zuz [spezifische Gewichtseinheit] in [dem Maß von] Judäa enthält, was fünf ist Selah [spezifische Gewichtseinheit] in [dem Maß von] Galiläa, von unreinen Fischen, dessen Sole verboten ist. Rabbi Yehudah sagt: [das Verhältnis ist] eine Revi'it [spezifische Volumeneinheit] in zwei Se'ah . Rabbi Yosi sagt: ein Sechzehntel davon.
ט חֲגָבִים טְמֵאִים שֶׁנִּכְבְּשׁוּ עִם חֲגָבִים טְהוֹרִים, לֹא פָסְלוּ אֶת צִירָם. הֵעִיד רַבִּי צָדוֹק עַל צִיר חֲגָבִים טְמֵאִים, שֶׁהוּא טָהוֹר:
9 Unreine Heuschrecken, die mit reinen Heuschrecken eingelegt waren, machten ihre Sole nicht verboten. Rabbi Tzadok sagte in Bezug auf die Sole unreiner Heuschrecken aus, dass sie rein sei.
י כָּל הַנִּכְבָּשִׁים זֶה עִם זֶה, מֻתָּרִים, אֶלָּא עִם הַחֲסִית. חֲסִית שֶׁל חֻלִּין עִם חֲסִית שֶׁל תְּרוּמָה, יָרָק שֶׁל חֻלִּין עִם חֲסִית שֶׁל תְּרוּמָה, אָסוּר. אֲבָל חֲסִית שֶׁל חֻלִּין עִם יָרָק שֶׁל תְּרוּמָה, מֻתָּר:
10 Alle [Gemüse], die zusammen eingelegt werden, sind erlaubt, außer [wenn eingelegt] mit einer Lauchpflanze. Eine Lauchpflanze von Chulin [eingelegt] mit einer Lauchpflanze von Terumah oder [ein anderes] Gemüse von Chulin mit einer Lauchpflanze von Terumah [diese] sind verboten. Aber eine Lauchpflanze von Chulin mit einem Gemüse von Terumah ist erlaubt.
יא רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל הַנִּשְׁלָקִים עִם הַתְּרָדִים, אֲסוּרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵם נוֹתְנִין אֶת הַטָּעַם. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כְּרוּב שֶׁל שִׁקְיָא עִם כְּרוּב שֶׁל בַּעַל, אָסוּר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא בוֹלֵעַ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַמִּתְבַּשְּׁלִין זֶה עִם זֶה, מֻתָּרִים, אֶלָּא עִם הַבָּשָׂר. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, הַכָּבֵד אוֹסֶרֶת וְאֵינָהּ נֶאֱסֶרֶת, מִפְּנֵי שֶׁהִיא פוֹלֶטֶת וְאֵינָהּ בּוֹלָעַת:
11 Rabbi Yosi sagt: Alle verkochten Gemüse mit [ Terumah ] Rüben sind verboten, weil sie einen Geschmack verleihen. Rabbi Shimon sagt: Kohl von einem künstlich bewässerten Feld mit [ Terumah ] Kohl von einem regenbewässerten Feld ist verboten, weil er absorbiert. Rabbi Akiva sagt: Alle [Lebensmittel], die zusammen gekocht werden, sind erlaubt, außer [wenn gekocht] mit Fleisch. Rabbi Yochanan ben Nuri sagt: Die Leber macht andere Dinge verboten, wird aber nicht verboten, weil sie [Geschmack] abgibt, aber nicht absorbiert.
יב בֵּיצָה שֶׁנִּתְבַּשְּׁלָה בִּתְבָלִין אֲסוּרִין, אֲפִלּוּ חֶלְמוֹן שֶׁלָּהּ אָסוּר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא בוֹלֵעַ. מֵי שְׁלָקוֹת וּמֵי כְבָשִׁים שֶׁל תְּרוּמָה, אֲסוּרִים לְזָרִים:
12 Ein Ei, das in verbotenen Gewürzen gekocht wird, sogar sein Eigelb ist verboten, weil es absorbiert. Die Flüssigkeit von verkochtem Gemüse und die Flüssigkeit von eingelegtem Gemüse, die Terumah sind , sind Nicht-Priestern verboten.