Terumot 1

Kapitel 1

א חֲמִשָּׁה לֹא יִתְרֹמוּ, וְאִם תָּרְמוּ, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה. הַחֵרֵשׁ, וְהַשּׁוֹטֶה, וְהַקָּטָן, וְהַתּוֹרֵם אֶת שֶׁאֵינוֹ שֶׁלּוֹ. נָכְרִי שֶׁתָּרַם אֶת שֶׁל יִשְׂרָאֵל, אֲפִלּוּ בִרְשׁוּת, אֵין תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה:
1 Fünf dürfen nicht <span dir="rtl">תרומה</span> absondern, und wenn sie es getan, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span> nicht als solche, nämlich: der Taubstumme, der Blödsinnige, der Minderjährige, ferner wer vom fremden Eigentum absondert. Wenn der Götzendiener sie vom Eigentume eines Israeliten absondert, selbst wenn dieser ihn dazu ermächtigt hat, so gilt sie nicht.
ב חֵרֵשׁ הַמְדַבֵּר וְאֵינוֹ שׁוֹמֵעַ, לֹא יִתְרֹם. וְאִם תָּרַם, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. חֵרֵשׁ שֶׁדִּבְּרוּ בוֹ חֲכָמִים בְּכָל מָקוֹם, שֶׁאֵינוֹ לֹא שׁוֹמֵעַ וְלֹא מְדַבֵּר:
2 Ein Tauber, der spricht, aber nicht hört, soll nicht <span dir="rtl">תרומה</span> absondern, aber wenn er es getan hat, ist sie gültig. Der Taube, von welchem die Weisen sprechen, ist (in den meisten Fällen) nur ein solcher gemeint, der weder hört noch spricht.
ג קָטָן שֶׁלֹּא הֵבִיא שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם עַד שֶׁלֹּא בָא לְעוֹנַת נְדָרִים, אֵין תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. וּמִשֶׁבָּא לְעוֹנַת נְדָרִים, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה:
3 Die <span dir="rtl">תרומה</span> eines Minderjährigen, dem noch nicht die zwei Haare gewachsen sind, ist nach R. Jehudah gültig; R. Jose sagt: Wenn es vor seinem Eintritt in die Zeit, da seine Gelübde gelten, geschieht, gilt auch seine <span dir="rtl">תרומה</span> nicht; wenn aber nach dem Eintritt dieser Zeit, ist sie gültig.
ד אֵין תּוֹרְמִין זֵיתִים עַל הַשֶּׁמֶן, וְלֹא עֲנָבִים עַל הַיָּיִן. וְאִם תָּרְמוּ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, תְּרוּמַת עַצְמָן בָּהֶם. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:
4 Man darf nicht <span dir="rtl">תרומה</span> in Oliven für Öl, und in Weintrauben für Wein geben, wenn es geschehen ist, so lehrt Bet Samai, die <span dir="rtl">תרומה</span> ist für sie selbst darunter, Bet Hillel jedoch sagt: sie gilt gar nicht.
ה אֵין תּוֹרְמִין מִן הַלֶּקֶט, וּמִן הַשִּׁכְחָה, וּמִן הַפֵּאָה, וּמִן הַהֶפְקֵר, וְלֹא מִמַּעֲשֵׂר רִאשׁוֹן שֶׁנִּטְּלָה תְּרוּמָתוֹ, וְלֹא מִמַּעֲשֵׂר שֵׁנִי וְהֶקְדֵּשׁ שֶׁנִּפְדּוּ, וְלֹא מִן הַחַיָּב עַל הַפָּטוּר, וְלֹא מִן הַפָּטוּר עַל הַחַיָּב, וְלֹא מִן הַתָּלוּשׁ עַל הַמְחֻבָּר, וְלֹא מִן הַמְחֻבָּר עַל הַתָּלוּשׁ, וְלֹא מִן הֶחָדָשׁ עַל הַיָּשָׁן, וְלֹא מִן הַיָּשָׁן עַל הֶחָדָשׁ, וְלֹא מִפֵּרוֹת הָאָרֶץ עַל פֵּרוֹת חוּצָה לָאָרֶץ, וְלֹא מִפֵּרוֹת חוּצָה לָאָרֶץ עַל פֵּרוֹת הָאָרֶץ. וְאִם תָּרְמוּ, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:
5 Man darf nicht <span dir="rtl">תרומה</span> bestimmen: von Früchten der Nachlese, von Vergessenem (<span dir="rtl">שכחה</span>) und <span dir="rtl">פאה</span>, so wie vom Preisgegebenen; ferner nicht vom ersten Zehnt, dessen <span dir="rtl">תחמה</span> bereits abgenommen ist, nicht vom ausgelösten zweiten Zehnt, nicht vom Geheiligten, das ausgelöst worden; ferner nicht von solchen Früchten, von denen man <span dir="rtl">תרומה</span> zu geben verpflichtet, Für die davon befreiten, und nicht von den befreiten, für die pflichtigen; nicht von dem, was abgepflückt, für das noch am Boden haftende, und von dem noch haftenden für das Abgepflückte; nicht vom Neuen für Altes, oder vom Alten für Neues. Nicht von inländischen Früchten für ausländische, und nicht von ausländischen für inländische; und wenn es geschehen ist, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span> nicht.
ו חֲמִשָּׁה לֹא יִתְרֹמוּ, וְאִם תָּרְמוּ, תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה. הָאִלֵּם, וְהַשִּׁכּוֹר, וְהֶעָרוֹם, וְהַסּוּמָא, וּבַעַל קֶרִי. לֹא יִתְרֹמוּ, וְאִם תָּרְמוּ, תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:
6 Fünf sollen keine <span dir="rtl">תרומה</span> absondern, aber wenn sie es getan haben, dann gilt die <span dir="rtl">תרומה</span>: Der Stumme, der Betrunkene, der Nackte, der Blinde und der, durch nächtlichen Zufall Unreine; alle diese sollen keine <span dir="rtl">תרומה</span> absondern, aber wenn sie es getan, gilt die <span dir="ltr">תרומה</span>.
ז אֵין תּוֹרְמִין, לֹא בְמִדָּה, וְלֹא בְמִשְׁקָל, וְלֹא בְמִנְיָן. אֲבָל תּוֹרֵם הוּא אֶת הַמָּדוּד וְאֶת הַשָּׁקוּל וְאֶת הַמָּנוּי. אֵין תּוֹרְמִין בְּסַל וּבְקֻפָּה שֶׁהֵם שֶׁל מִדָּה, אֲבָל תּוֹרֵם הוּא בָהֶן חֶצְיָן וּשְׁלִישָׁן. לֹא יִתְרֹם בִּסְאָה חֶצְיָהּ, שֶׁחֶצְיָהּ מִדָּה:
7 Man sondert nicht <span dir="rtl">תרומה</span> ab nach Maass, Gewicht und Zahl, aber wohl von Gemessenem, Gewogenem und Gezähltem. Auch sondert man die <span dir="rtl">תרומה</span> nicht mit einem Korbe oder Kasten von bestimmtem Maasse, aber wohl darf man von selbigen die Hälfte oder ein Drittel mit <span dir="rtl">תרומה</span> füllen. Dagegen darf man nicht die Hälfte eines <span dir="rtl">סאה</span> nehmen, weil dessen Hälfte ein bestimmtes Maass ist.
ח אֵין תּוֹרְמִין שֶׁמֶן עַל זֵיתִים הַנִּכְתָּשִׁין, וְלֹא יַיִן עַל עֲנָבִים הַנִּדְרָכִים. וְאִם תָּרַם, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה, וְיַחֲזֹר וְיִתְרֹם. הָרִאשׁוֹנָה מְדַמַּעַת בִּפְנֵי עַצְמָהּ, וְחַיָּבִין עָלֶיהָ חֹמֶשׁ, אֲבָל לֹא שְׁנִיָּה:
8 Man nimmt nicht als <span dir="rtl">תרומה</span> Öl, für zu zerdrückende Oliven, nicht Wein für zu kelternde Trauben, wenn man es aber getan hat, so ist die <span dir="rtl">תרומה</span> gültig, man muss aber nochmals wieder <span dir="rtl">תרומה</span> geben. Die erstere bewirkt, dass Früchte <span dir="rtl">מדומע</span> werden, und man muss ein Fünftel darüber ersetzen, bei der zweiten findet das nicht statt.
ט וְתוֹרְמִין שֶׁמֶן עַל זֵיתִים הַנִּכְבָּשִׁים, וְיַיִן עַל עֲנָבִים לַעֲשׂוֹתָם צִמּוּקִים. הֲרֵי שֶׁתָּרַם שֶׁמֶן עַל זֵיתִים לַאֲכִילָה, וְזֵיתִים עַל זֵיתִים לַאֲכִילָה, וְיַיִן עַל עֲנָבִים לַאֲכִילָה, וָעֲנָבִים עַל עֲנָבִים לַאֲכִילָה, וְנִמְלַךְ לְדָרְכָן, אֵינוֹ צָרִיךְ לִתְרֹם:
9 Man darf als <span dir="rtl">תרומה</span> Öl bestimmen für eingemachte Oliven, und Wein für Weintrauben, die zu Rosinen bestimmt sind. Falls Einer Öl für zum Essen bestimmte Oliven, Oliven für andere zum Essen bestimmte Oliven, Wein für zum Essen bestimmte Trauben, oder Trauben für andere zum Essen bestimmte Trauben abgesondert hat, und sich dann besinnt, dieselben zu pressen, so braucht er nicht abermals <span dir="rtl">תרומה</span> abzusondern.
י אֵין תּוֹרְמִין מִדָּבָר שֶׁנִּגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ עַל דָּבָר שֶׁלֹּא נִגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ, וְלֹא מִדָּבָר שֶׁלֹּא נִגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ עַל דָּבָר שֶׁנִּגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ, וְלֹא מִדָּבָר שֶׁלֹּא נִגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ עַל דָּבָר שֶׁלֹּא נִגְמְרָה מְלַאכְתּוֹ. וְאִם תָּרְמוּ, תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:
10 Man bestimmt keine <span dir="rtl">תרומה</span> von einer Sache, deren Arbeit vollendet ist, für die, deren Arbeit noch nicht vollendet ist, und umgekehrt von einer Sache deren Arbeit unvollendet ist, für eine Sache, deren Arbeit vollendet ist; auch nicht von Unvollendetem für Unvollendetes; wenn man es aber getan hat, gilt die <span dir="rtl">תרומה</span>.